Messias oder Heuchler? Elon Musk macht 9-Minuten-Flug mit Privatjet
Tesla-Chef Elon Musk gibt sich gerne als Retter der Welt und als Vorkämpfer der Elektromobilität. Das bedeutet, dass er sich auch mal mit den Größen der Welt anlegt, wenn es um die Klimakrise geht. Doch nun muss er sich Vorwürfe anhören, ein Heuchler zu sein.
Wasser predigen, Wein trinken. Das ist eine Redewendung, die man Elon Musk aktuell an den Kopf werfen muss. Denn der Milliardär ist selbst nicht zimperlich, wenn es darum geht, anderen Umweltsünden an den Kopf zu werfen. So hat Musk vor kurzem Bill Gates angegriffen und gemeint, dass der Microsoft-Co-Gründer nur von der Klimakrise rede, aber selbst zu wenig tue.
Doch nun muss sich Musk selbst diesen Vorwurf anhören und das in einer sogar verschärften Form. Denn der Tesla-Chef wurde bei einem gerade einmal neun Minuten langen Flug erwischt. Musk flog vom kalifornischen San José nach San Francisco (via t3n). Das wäre im (Elektro-)Auto und bei guter Verkehrslage eine rund einstündige Fahrt gewesen. Eine solche Ultra-Kurzstrecke im Privatjet zu absolvieren ist hingegen regelrecht absurd.
Aufgezeichnet hat diese Fahrt das Twitter-Konto @ElonJet: Dessen Betreiber Jack Sweeney verwendet hierfür frei verfügbare Flugverkehrsdaten und trackt die Flüge des Milliardärs. Diese sind normalerweise deutlich länger, aktuell hat er Musk aber bei einer Klimasünde erwischt, die man kaum rechtfertigen kann.
Musk-kritische Nutzer waren über den Neun-Minuten-Flug entsprechend wenig erfreut: "Elon verkauft Tesla als 'umweltfreundliches' Unternehmen, während er seinen Jet benutzt, um diese kurze Strecke zurückzulegen und dabei mehr Umweltverschmutzung verursacht, als ich mit meinem Auto in einem Jahr verursachen werde. Wow, was für ein Held", schrieb einer. Es gab aber natürlich auch Musk-Fans, die ihremMessias Helden zur Seite sprangen, sie verwiesen, dass Tesla bereits Enormes fürs Klima tue und ein solcher Flug kaum ins Gewicht fällt.
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Doch nun muss sich Musk selbst diesen Vorwurf anhören und das in einer sogar verschärften Form. Denn der Tesla-Chef wurde bei einem gerade einmal neun Minuten langen Flug erwischt. Musk flog vom kalifornischen San José nach San Francisco (via t3n). Das wäre im (Elektro-)Auto und bei guter Verkehrslage eine rund einstündige Fahrt gewesen. Eine solche Ultra-Kurzstrecke im Privatjet zu absolvieren ist hingegen regelrecht absurd.
Aufgezeichnet hat diese Fahrt das Twitter-Konto @ElonJet: Dessen Betreiber Jack Sweeney verwendet hierfür frei verfügbare Flugverkehrsdaten und trackt die Flüge des Milliardärs. Diese sind normalerweise deutlich länger, aktuell hat er Musk aber bei einer Klimasünde erwischt, die man kaum rechtfertigen kann.
@ElonJet ist Musk ein Dorn im Auge
Musk hat bereits in Vergangenheit dem 19-jährigen Sweeney Geld geboten, damit dieser den Twitter-Account löscht. Das hat dieser ganz offensichtlich nicht gemacht bzw. verweigert. Musk hat in erster Linie Sicherheitsrisiken und auch geschäftliche Interessen als Argument angeführt, der konkrete Fall zeigt aber auch, dass es auch andere Gründe gibt, warum er @ElonJet gerne aus dem Netz werfen würde.Musk-kritische Nutzer waren über den Neun-Minuten-Flug entsprechend wenig erfreut: "Elon verkauft Tesla als 'umweltfreundliches' Unternehmen, während er seinen Jet benutzt, um diese kurze Strecke zurückzulegen und dabei mehr Umweltverschmutzung verursacht, als ich mit meinem Auto in einem Jahr verursachen werde. Wow, was für ein Held", schrieb einer. Es gab aber natürlich auch Musk-Fans, die ihrem
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- Krypto-Scam stiehlt Millionen Dollar und lockt mit Elon Musk
- Nicht auf seine Rechnung: Musk sammelt sich Twitter-Milliarden ein
- Bill Gates über Elon Musk: "Er könnte Twitter schlimmer machen"
- Möglichst unterirdisch: Elon Musk will funktionierenden Hyperloop bauen
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