Bill Gates über Elon Musk: "Er könnte Twitter schlimmer machen"
Mitte April hat Elon Musk angekündigt, Twitter kaufen zu wollen. Das Social Network hat sich zunächst dagegen gewehrt, nach nicht einmal zwei Wochen wurde der Widerstand aber aufgegeben. Seither wundert sich die Fachwelt, wohin Twitter steuert, auch Bill Gates stellt sich die Frage.
Denn Gates sagte, dass Musk es in Bezug auf die Verbreitung von Falschinformationen sogar "noch schlimmer machen könnte", denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei ist nicht ganz klar, was der Tesla- und SpaceX-Chef mit Twitter vorhat. Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
Gates und Musk sind seit jeher nicht die besten Freunde: So hat Musk vor kurzem die Microsoft-Legende darauf angesprochen, ob Gates immer noch eine 500-Millionen-Dollar-Short-Position in Tesla habe. Das dementierte Gates nicht, woraufhin Musk meinte, dass er Gates' Philanthropie nicht ernst nehmen könne, wenn er in Leerverkäufe im Zusammenhang mit dem Elektroauto-Unternehmen spekuliere.
Gates wich diesem Punkt nun zwar aus, meinte aber, dass Short-Selling von Tesla keine Aussage darüber sei, wie ernst man den Klimawandel nimmt. Gates: "Ich begrüße Teslas Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels." Gates fügte an: " Wenn Musk Twitter schlimmer macht, gut, ich werde mich dazu äußern, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass das passieren wird."
Gates, der selbst immer wieder zur Zielscheibe von Verschwörungsspinnern wird, meinte außerdem, dass Politiker Falschinformationen besser bekämpfen müssten: "Wenn es keine vertrauenswürdigen Führungspersönlichkeiten gibt, die sich zu Impfstoffen äußern, ist es für die Plattform ziemlich schwer, dagegen zu arbeiten. Wir haben ein Führungsproblem und wir haben ein Plattformproblem." Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Quo vadis, Twitter?
Wohin gehst du, Twitter? Das ist derzeit die Frage, die sich Nutzer, Experten und auch IT-Promis stellen. Dazu zählt wie erwähnt auch Bill Gates. Der Microsoft-Co-Gründer und langjährige Chef wurde auf dem CEO Council Summit des Wall Street Journal darauf angesprochen. Der 66-Jährige hatte darauf keine eindeutige Antwort, teilt aber durchaus die Sorgen der Musk-Kritiker.Denn Gates sagte, dass Musk es in Bezug auf die Verbreitung von Falschinformationen sogar "noch schlimmer machen könnte", denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei ist nicht ganz klar, was der Tesla- und SpaceX-Chef mit Twitter vorhat. Infografik: Bill Gates - Das Leben des Microsoft-Gründers
Gates und Musk sind seit jeher nicht die besten Freunde: So hat Musk vor kurzem die Microsoft-Legende darauf angesprochen, ob Gates immer noch eine 500-Millionen-Dollar-Short-Position in Tesla habe. Das dementierte Gates nicht, woraufhin Musk meinte, dass er Gates' Philanthropie nicht ernst nehmen könne, wenn er in Leerverkäufe im Zusammenhang mit dem Elektroauto-Unternehmen spekuliere.
Gates wich diesem Punkt nun zwar aus, meinte aber, dass Short-Selling von Tesla keine Aussage darüber sei, wie ernst man den Klimawandel nimmt. Gates: "Ich begrüße Teslas Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels." Gates fügte an: " Wenn Musk Twitter schlimmer macht, gut, ich werde mich dazu äußern, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass das passieren wird."
Gates, der selbst immer wieder zur Zielscheibe von Verschwörungsspinnern wird, meinte außerdem, dass Politiker Falschinformationen besser bekämpfen müssten: "Wenn es keine vertrauenswürdigen Führungspersönlichkeiten gibt, die sich zu Impfstoffen äußern, ist es für die Plattform ziemlich schwer, dagegen zu arbeiten. Wir haben ein Führungsproblem und wir haben ein Plattformproblem." Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
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