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Schleswig-Holstein wirft Microsoft raus - setzt auf Linux und LibreOffice
In Schleswig-Holstein ist ein neuer Anlauf gestartet, die öffentliche Verwaltung unabhängig von Anbietern proprietärer Software zu bekommen. In den kommenden Jahren sollen zehntausende Rechner auf freie Alternativen umgestellt werden.
Es geht um insgesamt rund 25.000 PCs, die von Angestellten der öffentlichen Hand und Beamten genutzt werden. Die Rechner sind sowohl in Behörden als auch in Schulen und anderen Einrichtungen im Einsatz. Standardmäßig soll auf ihnen zukünftig das bisher eingesetzte Microsoft Office dem Konkurrenzprodukt Libre Office weichen. Und darunter soll statt Windows dann Linux laufen.
Wie die Document Foundation mitteilt, unter deren Dach die Entwicklung des Open Source-Tools Libre Office läuft, soll die Umstellung bis zum Jahr 2026 komplett abgeschlossen sein. Zugrunde liegt dieser Maßnahme ein Beschluss des Landtages aus dem vergangenen Jahr, laut dem der Nutzung von quelloffener und freier Software Vorrang eingeräumt werden soll.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Projekte dieser Art - mit unterschiedlichen Ergebnissen. Allerdings läuft die Umstellung in Schleswig-Holstein inzwischen auch unter ganz anderen Ausgangsbedingungen an. Denn in vielen Fällen erwies sich bisher die Verfügbarkeit spezieller Anwendungen als Problem. Ein überwiegender Teil der Applikationen ist inzwischen in die Cloud verlagert, so dass bei den Client-Systemen kaum noch Abhängigkeiten zu einer bestimmten Plattform bestehen. Das ist auch in Schleswig-Holstein der Fall. Hinzu kommt, dass das Zentrale IT-Management (ZIT) des Landes bereits verschiedene Vorbereitungen für die Umstellung getroffen hat und die elektronischen Akten der Verwaltung beispielsweise bereits an Libre Office angebunden sind.
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Wie die Document Foundation mitteilt, unter deren Dach die Entwicklung des Open Source-Tools Libre Office läuft, soll die Umstellung bis zum Jahr 2026 komplett abgeschlossen sein. Zugrunde liegt dieser Maßnahme ein Beschluss des Landtages aus dem vergangenen Jahr, laut dem der Nutzung von quelloffener und freier Software Vorrang eingeräumt werden soll.
Umstellung wird vorbereitet
Das Land rechnet infolge der Migration mit deutlichen Einspar-Möglichkeiten. Aktuell zahlt man beispielsweise jährlich rund 2,5 Millionen Euro Lizenzkosten an Microsoft, die zukünftig wegfallen sollen. Zwar entstehen an anderen Stellen Kosten, doch sollen trotzdem ab 2025 pro Jahr Einsparungen von 1,7 Millionen Euro möglich sein.In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Projekte dieser Art - mit unterschiedlichen Ergebnissen. Allerdings läuft die Umstellung in Schleswig-Holstein inzwischen auch unter ganz anderen Ausgangsbedingungen an. Denn in vielen Fällen erwies sich bisher die Verfügbarkeit spezieller Anwendungen als Problem. Ein überwiegender Teil der Applikationen ist inzwischen in die Cloud verlagert, so dass bei den Client-Systemen kaum noch Abhängigkeiten zu einer bestimmten Plattform bestehen. Das ist auch in Schleswig-Holstein der Fall. Hinzu kommt, dass das Zentrale IT-Management (ZIT) des Landes bereits verschiedene Vorbereitungen für die Umstellung getroffen hat und die elektronischen Akten der Verwaltung beispielsweise bereits an Libre Office angebunden sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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