LibreOffice: Freie Büro-Software jetzt als Download im Microsoft Store
Über viele Jahre hinweg verlief auch zwischen Microsoft und dem Lager rund um OpenOffice ein tiefer Graben. Das inzwischen unter dem Namen LibreOffice weiterentwickelte freie Paket von Büroprogrammen ist nun - unter erklärungswürdigen Umständen - sogar im Microsoft Store gelistet und kann dort für Windows 10-Systeme heruntergeladen werden.
Die freie Software wird eigentlich unter dem Dach der The Document Foundation entwickelt. Dies hat historische Ursachen: Ursprünglich betreute der Technologiekonzern Sun Microsystems, der über enge und gute Verbindungen in das Open Source-Lager verfügte, die Arbeit an OpenOffice. Dann aber wurde Sun von Oracle übernommen - und für viele Anhänger freier Software stellte der Software-Hersteller ein rotes Tuch dar. Die Folge war eine Abspaltung des Entwicklungsprojektes und eine Weiterführung des Pojektes unter dem Namen LibreOffice.
Daher wird es so manchen verwundern, dass die Software im Microsoft Store unter einem Account namens ".net" angeboten wird. Das ist schlicht das Ergebnis dessen, dass die Stiftung die Sache nicht selbst in die Hand genommen hat. Das hat nun vielmehr ein anderer Entwickler getan. Ob das abgesprochen wurde, ist bisher noch ungeklärt - legal wäre es aufgrund der freien Lizenzen aber durchaus, wenn alle anderen Bedingungen eingehalten werden.
Während der Store-Download eine ziemlich bequeme Möglichkeit ist, an die Software zu kommen, steht aber natürlich auch jederzeit der klassische Bezug als Option zur Verfügung. In unserem Download-Center bieten wir LibreOffice jeweils in der aktuellsten Fassung für alle Windows-Systeme an.
Download LibreOffice - quelloffene Office-Suite
Daher wird es so manchen verwundern, dass die Software im Microsoft Store unter einem Account namens ".net" angeboten wird. Das ist schlicht das Ergebnis dessen, dass die Stiftung die Sache nicht selbst in die Hand genommen hat. Das hat nun vielmehr ein anderer Entwickler getan. Ob das abgesprochen wurde, ist bisher noch ungeklärt - legal wäre es aufgrund der freien Lizenzen aber durchaus, wenn alle anderen Bedingungen eingehalten werden.
Gratis-Software für 2,99 Dollar?
Für weitere Irritationen dürfte der Fakt sorgen, dass die eigentlich freie Software hier zum Preis von 2,99 Dollar bereitgestellt wird. Wie der Anbieter erklärt, gehe es hier aber nicht darum, sich an der Arbeit der Open Source-Entwckler zu bereichern. Wer will, kann sich einfach die Version herunterladen, die als kostenlose Demo offeriert wird - hierbei handelt es sich in diesem Fall um die Vollversion, die zeitlich oder funktional nicht eingeschränkt ist. Die Bezahl-Option können hingegen jene Nutzer wählen, die den Entwicklern hinter der Store-Version etwas zukommen lassen wollen - quasi als Spende für die Gebühren vom Entwickler-Account und den sonstigen Aufwand, beispielsweise bei kommenden Updates.Während der Store-Download eine ziemlich bequeme Möglichkeit ist, an die Software zu kommen, steht aber natürlich auch jederzeit der klassische Bezug als Option zur Verfügung. In unserem Download-Center bieten wir LibreOffice jeweils in der aktuellsten Fassung für alle Windows-Systeme an.
Download LibreOffice - quelloffene Office-Suite
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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