Genug ist genug: LibreOffice fordert den schnellen Tod von OpenOffice

Angriff, Mord, Mörder, Messer Bildquelle: Pixabay
Man kann sich schöneres zum Jubiläum wünschen, doch hier scheint es angebracht: Die Macher von LibreOffice fordern zum 20. Open-Source-Jahrestag des Vater-Projekts OpenOffice dessen endgültiges Ende. Es sei wichtig, die Community hinter einem Projekt zu vereinen.

Der Nachfolger fordert das Ende des Vorgängers

Vor zwei Jahrzehnten war der Source Code von OpenOffice offengelegt worden, schon seit Jahren gilt das Projekt zum ehemals beliebten offenen Office-Programm aber nur noch als ein Schatten seiner selbst - vor allem seit das Projekt 2014 in Verwaltung der Apache Software Foundation (ASF) übergegangen war. 2016 hatten die beteiligten Entwickler des OpenOffice Project Management Committees (kurz PMC) dann mit dem Gedanken gespielt, das Projekt ganz einzustampfen. Doch auch vier Jahre später ist OpenOffice noch nicht Geschichte. Mit LibreOffice fordert jetzt der berühmteste Ableger das endgültige Ende des Vorgängers.

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"OpenOffice - das "Vaterprojekt" von LibreOffice - war eine großartige Office-Suite und veränderte die Welt. Es kann auf eine faszinierende Geschichte zurückblicken", so die LibreOffice-Verwalter in einem offenen Brief. Trotzdem ist es nach Ansicht der Autoren jetzt Zeit, dieses Kapitel abzuschließen: "Heute sagen wir: LibreOffice ist die Zukunft von OpenOffice. Lasst uns alle dahinter vereinen!" Der Grund für diese Forderung ist dabei sehr klar: Seit das OpenOffice-Projekt unter dem Dach von Apache verwaltet wird, gab es kein großes Update mehr. "Richtig verstanden - seit über sechs Jahren sind keine bedeutenden neuen Funktionen oder größeren Aktualisierungen eingetroffen", so die LibreOffice-Macher weiter.

LibreOffice ist sehr aktiv

Genau andersherum sehe es bei einem Blick auf LibreOffice aus: Mit 13 großen und 87 kleinen Updates konnte ein Großteil der freien Entwickler-Aktivität in diesem Bereich auf das Programm vereint werden. Außerdem sei die Community mit jährlichen Konferenzen, profess­ionellen Support-Optionen, Zertifi­zierung und einem robusten kommerziellen Ökosystem unvergleichlich viel besser aufgestellt.

Doch es bleibt ein Problem: "Trotzdem wissen viele Benutzer nicht, dass LibreOffice existiert. Die Marke OpenOffice ist immer noch so stark", so der Verwaltungsrat der Document Foundation. Deshalb wendet man sich abschließend direkt an Apache: "wir appellieren an Apache OpenOffice, das Richtige zu tun."

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