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Dogecoin-Erfinder: Kartell von Superreichen manipuliert Crypto-Szene
Einer der Erfinder der sogenannten Dogecoin hat sich in einem ausführlichen Twitter-Thread höchst kritisch gegenüber allen Kryptowährungen geäußert. Sie würden alle Nachteile des Kapitalismus vereinen und heute nur noch von einem "Kartell von Superreichen" nach Belieben beeinflusst.
Jackson Palmer, der seit einiger Zeit den Kryptowährungen abgeschworen hat, zuvor aber zu den Mitbegründern der einstigen "Joke-Coin" Dogecoin gehörte, hat sich auf Twitter zurückgemeldet und dabei eine ausführliche Erklärung veröffentlicht, weshalb niemand sein Geld in Dogecoin, Bitcoin oder andere Crypto-Currencies stecken sollte.
Zwar sei immer von der Dezentralisierung der Krypto-Industrie die Rede, doch letztlich werde sie von einem starken "Kartel von Reichen" kontrolliert, die mittlerweile die gleichen Institutionen geschaffen hätten, die das normale zentralisierte Finanzsystem steuern, welches die Kryptowährungen eigentlich ersetzen sollten. Die Industrie bediene sich nur eines Netzes von zwielichten Geschäftsbeziehungen, bezahlten Influencern und von ihr bezahlten Medienberichten, um ein sektenähnliches Schema rund um angeblichen schnellen Reichtum zu bewerben, das eigentlich nur dazu geschaffen wurde, finanziell bedürftigen und naiven Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen, so Palmer weiter.
Wer sich heute kritisch über Kryptowährungen äußere, ziehe schnell den Zorn von mächtigen Personen auf sich, die Kontrolle über die Industrie ausüben. Gleichzeitig drohe die Wut der kleinen Investoren, denen die Reichen Fürsprecher der Crypto-Currency-Szene weis gemacht haben, sie könnten ebenfalls eines Tages wie sie zu Milliardären werden, hieß es weiter. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema sei schlichtweg kaum noch möglich.
Palmer hatte sich lange vor der vor allem durch Äußerungen des Tesla- und SpaceX-Gründers Elon Musk ausgelösten massiven Wertsteigerung aus dem Projekt Dogecoin zurückgezogen. Zuvor fristete die Spaßwährung ein Schattendasein, doch wegen Musk und anderen prominenten Fürsprechern explodierte der Wert der Dogecoin vor einigen Monaten. Bei jeder Äußerung von Musk zu dem Thema reagierte der Kurs mit starken Schwankungen, hat sich aber mittlerweile wieder auf einem deutlich niedrigeren Niveau eingependelt.
Grundsätzliches 'Nein' zu Kryptowährungen
Er könne die Frage nach seiner Rückkehr in den Bereich der digitalen Währungen nur mit einem ausdrücklichen "Nein" beantworten. Nachdem er sich jahrelang damit auseinandergesetzt habe, sei er zu dem Schluss gekommen, dass Kryptowährungen eine "rechte, hyperkapitalistische Technologie" seien, die nur dazu diene, den Reichtum ihrer Fürsprecher durch die Umgehung der Besteuerung, eine reduzierte Regulierung durch die Behörden und eine künstliche Verknappung zu steigern.Zwar sei immer von der Dezentralisierung der Krypto-Industrie die Rede, doch letztlich werde sie von einem starken "Kartel von Reichen" kontrolliert, die mittlerweile die gleichen Institutionen geschaffen hätten, die das normale zentralisierte Finanzsystem steuern, welches die Kryptowährungen eigentlich ersetzen sollten. Die Industrie bediene sich nur eines Netzes von zwielichten Geschäftsbeziehungen, bezahlten Influencern und von ihr bezahlten Medienberichten, um ein sektenähnliches Schema rund um angeblichen schnellen Reichtum zu bewerben, das eigentlich nur dazu geschaffen wurde, finanziell bedürftigen und naiven Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen, so Palmer weiter.
Crypto hat nur einen Zweck: einfachen Leuten Geld abnehmen
Kryptowährungen seien eigentlich fast ausschließlich dazu geschaffen, verwundbaren Menschen einfacher Geld abzunehmen, kritisierte er weiter. Das Konzept verbinde die negativsten Aspekte des heutigen kapitalistischen Systems, also Betrug, Korruption und Ungleichheit, um dann mit Software die Auswirkungen von Regulierungsversuchen technisch zu verhindern, die normalerweise den Durchschnittsbürger schützen sollen, erklärte Palmer.Wer sich heute kritisch über Kryptowährungen äußere, ziehe schnell den Zorn von mächtigen Personen auf sich, die Kontrolle über die Industrie ausüben. Gleichzeitig drohe die Wut der kleinen Investoren, denen die Reichen Fürsprecher der Crypto-Currency-Szene weis gemacht haben, sie könnten ebenfalls eines Tages wie sie zu Milliardären werden, hieß es weiter. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema sei schlichtweg kaum noch möglich.
Keine kritische Auseinandersetzung mit Krypto-Fans mehr möglich
Palmer habe sich deshalb entschieden, sich nicht mehr an öffentlichen Diskussionen rund um Kryptowährungen zu beteiligen, weil sich diese nicht mit seinen Prinzipien und seiner politischen Meinung vereinbaren lassen. Er habe schlicht nicht die Energie, sich mit Menschen auseinanderzusetzen, die nicht gewillt sind, eine sinnvolle Diskussion zu führen, so Palmer weiter. Jeder sollte Technologien, so beeindruckend und vielversprechend sie vielleicht auch seien, mit viel Skepsis gegenübertreten. Neue Technologie könne die Welt verbessern, aber nicht, wenn eine Entkopplung von allen üblichen politischen und sozialen Konsequenzen erfolge.Palmer hatte sich lange vor der vor allem durch Äußerungen des Tesla- und SpaceX-Gründers Elon Musk ausgelösten massiven Wertsteigerung aus dem Projekt Dogecoin zurückgezogen. Zuvor fristete die Spaßwährung ein Schattendasein, doch wegen Musk und anderen prominenten Fürsprechern explodierte der Wert der Dogecoin vor einigen Monaten. Bei jeder Äußerung von Musk zu dem Thema reagierte der Kurs mit starken Schwankungen, hat sich aber mittlerweile wieder auf einem deutlich niedrigeren Niveau eingependelt.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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