Telemetrie-Daten von Smartphones:
Android schickt 20 Mal mehr als iOS
Smartphones stehen im Grunde ständig mit dem Hersteller ihres Betriebssystems in Kontakt. Auch wenn sie scheinbar abgeschaltet sind. Apple sammelt dabei recht vielfältige Informationen ein, an Google fließen hingegen ziemlich große Datenmengen.
Das zeigt eine Analyse des Traffic-Aufkommens, die Professor Douglas J. Leith vom Trinity College der University of Dublin laut einem Bericht von The Record anfertigte. Dabei zeigte sich, dass beide großen Plattformen regelmäßig Daten mit dem Hersteller austauschen. Um hier ein möglichst exaktes Bild zu bekommen, rechnete der Forscher auch jene Pakete heraus, die von einer der vorinstallierten Apps kamen. So beschränkten sich die zugrundeliegenden Daten vollständig auf die Systeme an sich.
Die Ergebnisse dürften für Nutzer, denen der Datenschutz wichtig ist, nicht besonders angenehm sein. Denn sowohl bei iOS als auch bei Android fand Leith Fälle, bei denen Telemetrie-Daten geschickt wurden, deren Versand der Nutzer ausdrücklich abgelehnt hatte. Darüber hinaus tauschten sich die Geräte auch mit Servern bei den Plattform-Herstellern aus, wenn der Nutzer nicht angemeldet war - und sogar, wenn sich bei Neugeräten noch nie ein User eingeloggt hatte.
Und während bei Apple auf den ersten Blick einmal eine größere Bandbreite an Informationen landet, ist der Umfang der übermittelten Daten bei Google ziemlich beeindruckend. "Während der ersten zehn Minuten nach dem Start schickte ein Pixel-Handy rund ein Megabyte Daten an Google, bei einem iPhones waren es zum Vergleich 42 Kilobyte, die an Apple geschickt wurden", erklärte der Forscher.
Bei Google sieht man dabei keinen Grund, die Ergebnisse der Analyse als Problem anzusehen. "Moderne Autos schicken regelmäßig Basis-Daten über die Fahrzeug-Komponenten, ihren Sicherheits-Status und Service-Termine an den Hersteller - und Mobiltelefone arbeiten auf sehr ähnliche Weise", hieß es in einer Stellungnahme. Das alles diene nur dazu, dass das Smartphone in allen Belangen so funktioniert, wie der Nutzer es erwartet.
Die Ergebnisse dürften für Nutzer, denen der Datenschutz wichtig ist, nicht besonders angenehm sein. Denn sowohl bei iOS als auch bei Android fand Leith Fälle, bei denen Telemetrie-Daten geschickt wurden, deren Versand der Nutzer ausdrücklich abgelehnt hatte. Darüber hinaus tauschten sich die Geräte auch mit Servern bei den Plattform-Herstellern aus, wenn der Nutzer nicht angemeldet war - und sogar, wenn sich bei Neugeräten noch nie ein User eingeloggt hatte.
Und während bei Apple auf den ersten Blick einmal eine größere Bandbreite an Informationen landet, ist der Umfang der übermittelten Daten bei Google ziemlich beeindruckend. "Während der ersten zehn Minuten nach dem Start schickte ein Pixel-Handy rund ein Megabyte Daten an Google, bei einem iPhones waren es zum Vergleich 42 Kilobyte, die an Apple geschickt wurden", erklärte der Forscher.
Keine 5 Minuten ohne Kontakt
Das setzte sich auch im laufenden Betrieb fort. In einem Zeitraum von zwölf Stunden kam das Pixel ebenfalls wieder auf ein Megabyte, während das iPhone 52 Kilobyte verschickte. Wenn der Traffic aller Apps abgezogen wird, übermittelt das Android-System also etwa 20 Mal so viele Daten an seinen Hersteller wie der Konkurrent. Bei der Häufigkeit der Kontaktaufnahme nehmen sich dabei beide Plattformen wenig: etwa alle 4,5 Minuten wird eine Verbindung aufgebaut.Bei Google sieht man dabei keinen Grund, die Ergebnisse der Analyse als Problem anzusehen. "Moderne Autos schicken regelmäßig Basis-Daten über die Fahrzeug-Komponenten, ihren Sicherheits-Status und Service-Termine an den Hersteller - und Mobiltelefone arbeiten auf sehr ähnliche Weise", hieß es in einer Stellungnahme. Das alles diene nur dazu, dass das Smartphone in allen Belangen so funktioniert, wie der Nutzer es erwartet.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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