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Android-User werden quasi permanent überwacht - es geht auch anders
Nutzer von Android-Smartphones müssen damit leben, dass ständig sensible Daten an verschiedene Unternehmen verschickt werden. Das reicht von Identifikations-Merkmalen der Geräte über Telemetrie-Daten bis hin zu Informationen über die Benutzung von Apps.
Nutznießer der Geschwätzigkeit der Android-Systeme sind natürlich in erster Linie die jeweiligen Geräte-Hersteller als auch Google. Die Smartphones schicken im Werkszustand aber auch schon Informationen an eine Reihe anderer Unternehmen, darunter Microsoft, Facebook und verschiedene weniger bekannte Dienstleister. Das zeigt eine entsprechende Untersuchung durch das Trinity College im irischen Dublin.
Die dortigen Forscher haben den Datenverkehr frischer Android-Smartphones der vier großen Marken Samsung, Xiaomi, Realme und Huawei untersucht, bei denen möglichst allen Datenübertragungen widersprochen wurde und entsprechende Einstellungen erfolgten. Übrig bleiben also nur solche Abflüsse, die selbst von findigen Usern kaum oder gar nicht unterbunden werden können. Darüber hinaus hat man aber auch die Android-Alternativen LineageOS und /e/OS unter die Lupe genommen, deren Anbieter unter anderem ein Plus in Sachen Datenschutz versprechen.
Wohin Daten abfließen
"Wir erkennen die Arbeit der Forscher an, stimmen ihnen jedoch nicht zu, dass dieses Verhalten unerwartet wäre - so funktionieren moderne Smartphone nun einmal", erklärte ein Google-Sprecher. Dass es allerdings auch anders geht, zeigt das Beispiel /e/OS. Dabei handelt es sich um einen Android-Fork, der auch auf Datenschutz hin optimiert wurde. Diese Variante kommt aktuell in den Fairphone-Modellen zum Einsatz. Hier werden während des normalen Betriebs mit entsprechenden Einstellungen überhaupt keine Daten an Außenstehende verschickt. Dies dürfte sich dann auf die Momente beschränken, wenn eine App oder eine Systemfunktion aktiv genutzt werden, wenn also der User beispielsweise nachschaut, ob Updates vorliegen.
Siehe auch:
Die dortigen Forscher haben den Datenverkehr frischer Android-Smartphones der vier großen Marken Samsung, Xiaomi, Realme und Huawei untersucht, bei denen möglichst allen Datenübertragungen widersprochen wurde und entsprechende Einstellungen erfolgten. Übrig bleiben also nur solche Abflüsse, die selbst von findigen Usern kaum oder gar nicht unterbunden werden können. Darüber hinaus hat man aber auch die Android-Alternativen LineageOS und /e/OS unter die Lupe genommen, deren Anbieter unter anderem ein Plus in Sachen Datenschutz versprechen.
Wohin Daten abfließen
Ausnahmen bei den Forks
Hier zeigte sich, dass normale Android-Systeme im Grunde allesamt sehr mitteilsam sind. Zwischen den Herstellern gibt es hier vor allem dahingehend Unterschiede, wie umfangreich einzelne Empfänger bedacht werden, teils unterscheiden sich die Dritt-Parteien voneinander. Auf Nachfrage durch das Magazin BleepingComputer hieß es von Seiten Googles, dass die Datenübertragungen quasi alternativlos sind, wenn man die Funktionsweise wichtiger Basis-Dienste und die Aktualität der genutzten Software sicherstellen will."Wir erkennen die Arbeit der Forscher an, stimmen ihnen jedoch nicht zu, dass dieses Verhalten unerwartet wäre - so funktionieren moderne Smartphone nun einmal", erklärte ein Google-Sprecher. Dass es allerdings auch anders geht, zeigt das Beispiel /e/OS. Dabei handelt es sich um einen Android-Fork, der auch auf Datenschutz hin optimiert wurde. Diese Variante kommt aktuell in den Fairphone-Modellen zum Einsatz. Hier werden während des normalen Betriebs mit entsprechenden Einstellungen überhaupt keine Daten an Außenstehende verschickt. Dies dürfte sich dann auf die Momente beschränken, wenn eine App oder eine Systemfunktion aktiv genutzt werden, wenn also der User beispielsweise nachschaut, ob Updates vorliegen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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