Windows 10: Erneutes Zwangs-Upgrade bei abgeschalteter Telemetrie?
Microsoft hat offensichtlich erneut damit begonnen, die Nutzer älterer Versionen von Windows 10 mit Nachdruck auf den neuesten Stand zu bringen. Das Unternehmen erzwingt anscheinend die Aktualisierung auf die neueste als aktuelle Version betrachtete Ausgabe und verweist darauf, dass dies aus Sicherheitsgründen notwendig sei.
Wie ComputerWorld berichtet, häufen sich derzeit die Berichte von Nutzern, laut denen Microsoft aktuell automatische Updates von Windows 10 Version 1607 (Anniversary Update) und Version 1703 (Creators Update) auf das aktuelle Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update) erzwingt.
Die betroffenen Nutzer werden offenbar zunächst nach einer ganz normalen Prüfung auf neue Updates darüber informiert, dass neue Updates verfügbar sind. Für diese wird dann allerdings die Installation von Windows 10 in der aktuellsten Ausgabe verlangt und im Anschluss auch durchgeführt.
Bei der erzwungenen Aktualisierung wird offenbar auch nicht berücksichtigt, dass der Nutzer möglicherweise in den Erweiterten Optionen von Windows Update festgelegt hat, dass Updates verzögert und Feature Updates erst deutlich später installiert werden sollen. Dies ist vor allem problematisch, wenn es in Verbindung mit bestimmten Hardware-Konfigurationen durch die Aktualisierung zu Problemen mit Treibern kommen kann.
Hat man eine höhere Stufe zur Meldung von Telemetriedaten gewählt, wird das jeweilige System wohl als "sicher" betrachtet und es erfolgt kein Zwangs-Upgrade. Sicher ist dies jedoch nicht. In einem Knowledge-Base-Eintrag spricht Microsoft davon, dass die Anwender der älteren Windows-10-Ausgaben generell mit einem erzwungenen Upgrade zu rechnen haben - weil sie angeblich nur so vor den aktuellsten Sicherheits-Bedrohungen geschützt werden können.
Microsoft erzwingt nun also die Weitergabe von Telemetriedaten bei älteren Versionen von Windows 10, was der Softwarekonzern mit Sicherheitsbemühungen begründet. So ist in den Konfigurationsempfehlungen für Windows Update für Firmenkunden nachzulesen, dass die Windows Update for Business Richtlinien nur dann greifen, wenn mindestens Stufe 1 der Diagnosedaten-Meldung aktiviert ist.
Die betroffenen Nutzer werden offenbar zunächst nach einer ganz normalen Prüfung auf neue Updates darüber informiert, dass neue Updates verfügbar sind. Für diese wird dann allerdings die Installation von Windows 10 in der aktuellsten Ausgabe verlangt und im Anschluss auch durchgeführt.
Bei der erzwungenen Aktualisierung wird offenbar auch nicht berücksichtigt, dass der Nutzer möglicherweise in den Erweiterten Optionen von Windows Update festgelegt hat, dass Updates verzögert und Feature Updates erst deutlich später installiert werden sollen. Dies ist vor allem problematisch, wenn es in Verbindung mit bestimmten Hardware-Konfigurationen durch die Aktualisierung zu Problemen mit Treibern kommen kann.
Zwangs-Upgrade wohl nur, wenn Telemetrie deaktiviert ist
Offenbar steht die Zwangsaktualisierung auf Windows 10 Version 1709 in Verbindung mit den vom Anwender gewählten Einstellungen für die Weitergabe von Telemetriedaten an Microsoft. So wird die Aktualisierung wohl nur dann "aus Sicherheitsgründen" erzwungen, wenn der Nutzer die niedrigste Einstellung für die Meldung von Telemetriedaten ausgewählt und die Funktion damit praktisch deaktiviert hat.Hat man eine höhere Stufe zur Meldung von Telemetriedaten gewählt, wird das jeweilige System wohl als "sicher" betrachtet und es erfolgt kein Zwangs-Upgrade. Sicher ist dies jedoch nicht. In einem Knowledge-Base-Eintrag spricht Microsoft davon, dass die Anwender der älteren Windows-10-Ausgaben generell mit einem erzwungenen Upgrade zu rechnen haben - weil sie angeblich nur so vor den aktuellsten Sicherheits-Bedrohungen geschützt werden können.
Microsoft erzwingt nun also die Weitergabe von Telemetriedaten bei älteren Versionen von Windows 10, was der Softwarekonzern mit Sicherheitsbemühungen begründet. So ist in den Konfigurationsempfehlungen für Windows Update für Firmenkunden nachzulesen, dass die Windows Update for Business Richtlinien nur dann greifen, wenn mindestens Stufe 1 der Diagnosedaten-Meldung aktiviert ist.
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