iOS 14.5 startet wochenlange Rekalibrierung des iPhone-Akkus
Apple hat seiner iOS-Plattform in der Version 14.5 während fortgeschrittener Beta-Tests noch schnell ein neue Feature mitgegeben. Nutzer können auf ihrem Gerät eine wochenlang dauernde Rekalibrierung des integrierten Akkus anstoßen.
Hinweise auf ein solches Feature hatten die Kollegen von 9to5mac bereits im vorherigen Beta-Code von iOS 14.5 gefunden. Damals war aber noch nicht klar, was es damit auf sich hat. Nun aber ist auch eine Support-Webseite online, die in dem Code-Bereich vermerkt war. Hier zeigt sich nun, dass über die neue Funktion Unstimmigkeiten zwischen den Systemdaten und dem realen Leistungsprofil beseitigt werden können.
Zu Problemen kam es hier vor allem bei der vorletzten iPhone-Generation. Entsprechend ist die Funktion den Angaben zufolge lediglich mit den Modellen iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max kompatibel. Hier nahm das Betriebssystem teilweise an, dass der Akku längst nicht mehr besonders leistungsfähig ist und zeigte viel zu kurze Restlaufzeiten an. Teilweise konnte das auch dazu führen, dass zum Schonen des Stromspeichers die Prozessorleistung heruntergeregelt wurde.
Durch die Rekalibrierung soll sich dies wieder ändern. Allerdings ist es nicht damit getan, dass der Nutzer einen Button drückt und einige Sekunden wartet. Vielmehr handelt es sich um einen Vorgang, der mehrere Wochen dauern kann. Währenddessen sammelt das System informationen über den jeweils realen Zustand des Akkus und bringt die internen Berechnungen auf einen realistischen Stand. Solange wird dem User dann kein besonders guter Akkustand angezeigt-
Anschließend sollen sich die User aber wieder darauf verlassen können, dass korrekte Werte eingeblendet werden. Und viel mehr noch: Die zugrundeliegenden Daten sind letztlich auch entscheidend für das Energiemanagement, das dann wieder so funktionieren soll, wie es sich der Hersteller und die Nutzer vorstellen.
Zu Problemen kam es hier vor allem bei der vorletzten iPhone-Generation. Entsprechend ist die Funktion den Angaben zufolge lediglich mit den Modellen iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max kompatibel. Hier nahm das Betriebssystem teilweise an, dass der Akku längst nicht mehr besonders leistungsfähig ist und zeigte viel zu kurze Restlaufzeiten an. Teilweise konnte das auch dazu führen, dass zum Schonen des Stromspeichers die Prozessorleistung heruntergeregelt wurde.
Durch die Rekalibrierung soll sich dies wieder ändern. Allerdings ist es nicht damit getan, dass der Nutzer einen Button drückt und einige Sekunden wartet. Vielmehr handelt es sich um einen Vorgang, der mehrere Wochen dauern kann. Währenddessen sammelt das System informationen über den jeweils realen Zustand des Akkus und bringt die internen Berechnungen auf einen realistischen Stand. Solange wird dem User dann kein besonders guter Akkustand angezeigt-
Anschließend sollen sich die User aber wieder darauf verlassen können, dass korrekte Werte eingeblendet werden. Und viel mehr noch: Die zugrundeliegenden Daten sind letztlich auch entscheidend für das Energiemanagement, das dann wieder so funktionieren soll, wie es sich der Hersteller und die Nutzer vorstellen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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