Donald Trump plant offenbar, sein eigenes Social Network zu starten
Ex-Präsident Donald Trump wurde in den letzten Tagen seiner Amtszeit von praktisch allen relevanten sozialen Netzwerken gesperrt, zumeist auf Lebenszeit. Grund waren die von ihm angezettelten Unruhen. Der 74-Jährige plant nun aber ein Comeback - auf einem eigenen Netzwerk.
Der Kurznachrichtendienst Twitter war für Donald Trump die wichtigste Mitteilungsplattform, während seiner Präsidentschaft machte er darüber einerseits Weltpolitik, andererseits nutzte er den Dienst für Angriffe auf politische Gegner und teilweise sogar Hetze und Lügen. Es gab deshalb weit vor den Ereignissen des 6. Januar 2021 zahlreiche Rufe, dass Twitter Trump verbannen soll.
Seit der Amtsübergabe an Joe Biden, der Trump natürlich nicht selbst beiwohnte, wurde es still um den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Und das ist etwas, das den an sich so mitteilungsbedürftigen Trump zur Weißglut bringen dürfte.
Miller: "Das ist etwas, von dem ich glaube, dass es das heißeste Ticket in den sozialen Medien sein wird. Es wird das Spiel völlig neu definieren und jeder wird abwarten und beobachten, was Präsident Trump tut, aber es wird seine eigene Plattform sein."
Eine Rückkehr in die sozialen Medien war nach den Sperren erwartet worden, zunächst galt Parler als heißester Kandidat dafür. Doch dem "rechten Twitter" wurde in Folge der Capitol-Ausschreitungen von Amazon, Apple und Google die Zusammenarbeit gekündigt bzw. wurde die App aus App Store und Play Store geworfen.
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Seit der Amtsübergabe an Joe Biden, der Trump natürlich nicht selbst beiwohnte, wurde es still um den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Und das ist etwas, das den an sich so mitteilungsbedürftigen Trump zur Weißglut bringen dürfte.
Triumph oder Rohrkrepierer?
Es ist also nicht überraschend, dass Trump und seine Vertrauten ein eigenes Social Network starten wollen. Ein Berater des Ex-Präsidenten sagte gegenüber Fox News (via Cnet), dass Trump "wahrscheinlich in zwei oder drei Monaten in die sozialen Medien zurückkehren" werde, und zwar mit seiner "eigenen Plattform". Diese werde Millionen an Nutzern anziehen, so Jason Miller, Trump und Co. sind davon überzeugt, dass das neue Netzwerk das "Spiel komplett neu definieren" wird.Miller: "Das ist etwas, von dem ich glaube, dass es das heißeste Ticket in den sozialen Medien sein wird. Es wird das Spiel völlig neu definieren und jeder wird abwarten und beobachten, was Präsident Trump tut, aber es wird seine eigene Plattform sein."
Eine Rückkehr in die sozialen Medien war nach den Sperren erwartet worden, zunächst galt Parler als heißester Kandidat dafür. Doch dem "rechten Twitter" wurde in Folge der Capitol-Ausschreitungen von Amazon, Apple und Google die Zusammenarbeit gekündigt bzw. wurde die App aus App Store und Play Store geworfen.
Siehe auch:
- Gewaltpotenzial: YouTube-Chefin hält Trump-Kanal weiter für gefährlich
- Keine Chance auf Begnadigung: Trumps Twitter-Bann ist permanent
- Trumps Twitter-Bann war im Kampf gegen Desinformation sehr wirksam
- Twitter-Chef zum Bann von Donald Trump: "Es war der richtige Schritt"
- Nun YouTube-Sperre: Social-Media-Luft wird immer dünner für Trump
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