Gewaltpotenzial: YouTube-Chefin hält Trump-Kanal weiter für gefährlich
YouTube-CEO Susan Wojcicki hat sich einige Wochen nach der Sperrung des YouTube-Kanals von Ex-US-Präsident Donald Trump über eine Freigabe geäußert. Derzeit habe sich an den Gründen für die Sperrung nichts geändert.
YouTube schließt aber eine Rückkehr, anders als Twitter, nicht aus. So klare Worte zum YouTube-Bann von Ex-US-Präsident Trump gab es bisher noch nicht, oder zumindest noch nicht zu einer Zukunft des Kanals. YouTube hatte Mitte Januar den Kanal des damals bereits abgewählten, aber noch im Amt befindlichen US-Präsident Trump gesperrt. Nach dem Sturm auf das Kapitol hatte die Video-Plattform reagiert und eine Verwarnung ausgesprochen, da die Trump-Videos seine Anhänger immer weiter anstachelten - deshalb wollte YouTube sich nicht mit an der Verbreitung der Trump-Videos beteiligen.
Sie bezog sich dabei auf Berichte von US-Medien, laut denen es erneute Pläne von Trump-Anhängern gibt, das US-Parlamentsgebäude einzunehmen.
Siehe auch: Keine Chance auf Begnadigung: Trumps Twitter-Bann ist permanent
Inhalte entfernt, Uploads gesperrt
In einer Stellungnahme hieß es damals: "Nach sorgfältiger Prüfung und angesichts der anhaltenden Besorgnis über das Gewaltpotenzial haben wir neue Inhalte, die auf den Donald J. Trump-Kanal hochgeladen wurden, entfernt und einen Strike wegen des Verstoßes gegen unsere Richtlinien zur Aufstachelung zur Gewalt ausgesprochen." Zunächst hatte es allerdings gehießen, dass man den Trump-Kanal vorerst für eine Woche sperren werde. Er wurde aber bisher nicht wieder freigegeben.Neue Angriffs-Aufrufe
Grundlegend hat sich bisher jedoch auch nichts an dem Gewaltpotenzial der Trump-Anhänger und der Trump-Rhetorik getan. In einem Interview hat sich nun die YouTube-Chefin Susan Wojcicki entsprechend dazu geäußert. "Wir werden den Kanal von Donald Trump wieder zulassen, wenn wir zu dem Schluss kommen, dass das Risiko von Gewalt gesunken ist", so Wojcicki. Aktuell ist das aber noch nicht so weit. "Ich denke, es ist ziemlich offensichtlich, dass es immer noch ein erhöhtes Gewaltrisiko gibt", so Wojcicki weiter.Sie bezog sich dabei auf Berichte von US-Medien, laut denen es erneute Pläne von Trump-Anhängern gibt, das US-Parlamentsgebäude einzunehmen.
Siehe auch: Keine Chance auf Begnadigung: Trumps Twitter-Bann ist permanent
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