Schnapsidee: Ex-Intel-Mitarbeiter bringt Daten zu neuem Microsoft-Job
Wer bei Microsoft arbeiten will, sollte offenbar eine gewisse Grundehrlichkeit mitbringen. Denn mit schrägen Aktionen will das Unternehmen nichts zu tun haben, wie ein ehemaliger Angestellter des Chipherstellers Intel feststellen musste.
Dieser hatte zu Beginn des letzten Jahres eine neue Stelle bei Microsoft angetreten. Hier wollte er sich wohl einen guten Start ermöglichen, indem er gleich auch noch zwei USB-Sticks voller interner Informationen seines Ex-Arbeitgebers mitbrachte. Die Datenträger steckte er dann auch in das Firmen-Notebook, das im Netzwerk Microsofts registriert war.
Die Techniker Microsofts bemerkten, dass hier jemand einen fremden Datenträger nutzte und gingen der Sache nach. Als klar war, worum es ging, informierten sie Intel über die Angelegenheit. Denn zwischen den beiden Unternehmen gibt es auf vielen Ebenen Kooperationen und den Redmondern ist natürlich nicht daran gelegen, diese für einen kurzfristigen Vorfall aus einer illegalen Aktion zu gefährden. Das geht aus einem Bericht der Lokalzeitung The Oregonian hervor.
Intel hat inzwischen eine Klage gegen den ehemaligen Mitarbeiter eingereicht. Unklar ist bisher allerdings, ob man hier einen nennenswerten Schadensersatz einfordern will. Vorsorglich verlangt das Unternehmen von dem Mann aber, dass die Anwaltskosten rund um den Fall erstattet werden. Ferner will man eine gerichtliche Auflage erwirken, die ihm bei höheren Vertragsstrafen untersagt, etwas über den Inhalt der USB-Sticks gegenüber Dritten zu verraten. Dass er dies auch nicht unter der Hand im Vertrauen tun kann, dürfte ihn die Reaktion Microsofts gelehrt haben.
Die Techniker Microsofts bemerkten, dass hier jemand einen fremden Datenträger nutzte und gingen der Sache nach. Als klar war, worum es ging, informierten sie Intel über die Angelegenheit. Denn zwischen den beiden Unternehmen gibt es auf vielen Ebenen Kooperationen und den Redmondern ist natürlich nicht daran gelegen, diese für einen kurzfristigen Vorfall aus einer illegalen Aktion zu gefährden. Das geht aus einem Bericht der Lokalzeitung The Oregonian hervor.
Klage ist auf dem Weg
Eine Untersuchung ergab, dass der Mann insgesamt rund 3900 interne Dokumente von Intel mitgenommen hatte. Dabei handelte es sich unter anderem um Unterlagen zu den Architekturen von Intel-Prozessoren, aber auch Dokumente aus dem Vertrieb, in denen beispielsweise die Preisgestaltung diskutiert wurde.Intel hat inzwischen eine Klage gegen den ehemaligen Mitarbeiter eingereicht. Unklar ist bisher allerdings, ob man hier einen nennenswerten Schadensersatz einfordern will. Vorsorglich verlangt das Unternehmen von dem Mann aber, dass die Anwaltskosten rund um den Fall erstattet werden. Ferner will man eine gerichtliche Auflage erwirken, die ihm bei höheren Vertragsstrafen untersagt, etwas über den Inhalt der USB-Sticks gegenüber Dritten zu verraten. Dass er dies auch nicht unter der Hand im Vertrauen tun kann, dürfte ihn die Reaktion Microsofts gelehrt haben.
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Christian Kahle
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