Alder Lake-P: Intels neue Top-CPU für Notebooks zeigt sich mit 14 Cores
Intel will wohl mit der nächsten Generation der Core-SoCs in völlig neue Sphären vorstoßen, was die Zahl von Rechenkernen in seinen Prozessoren angeht. Jetzt ist ein Chip der "Alder Lake-P"-Serie aufgetaucht, der mit ganzen 14 Cores in High-End-Notebooks zu finden sein wird.
Wie Videocardz bemerkte, tauchte vor kurzem ein ausdrücklich als Teil der "Alder Lake"-Serie erkennbarer Chip in einer Testkonfiguration in der Benchmark-Datenbank von Geekbench auf. Offenbar handelt es sich um das vorläufige Spitzenmodell der Serie, das mit mindestens 0,8 aber maximal mit beeindruckenden 4,7 Gigahertz läuft. Im Schnitt lief der Chip im Geekbench-Test mit 4,27 GHz.
Der noch namenlose neue Alder-Lake-P-Chip hat, so scheint es bisher jedenfalls, sechs High-End-Cores und acht stromsparende Low-End-Cores. Nur die "starken" Kerne verfügen dabei aufgrund ihrer Architektur über die Unterstützung für das sogenannte Hyper-Threading, so dass letztlich die oben genannte Gesamtzahl an von Geekbench gemeldeten Kernen zustande kommt.
Die Verwendung einer solch hohen Zahl von Rechenkernen in einem Notebook scheint natürlich auf den ersten Blick extrem. Alder Lake-P soll jedoch vor allem in höheren Leistungssphären zum Einsatz kommen und dürfte somit vor allem in Gaming-Notebooks und mobilen Workstations seinen Platz finden. Schon jetzt sind Hexacore-SoCs in diesem Bereich keine Seltenheit. Neu wären die sparsamen Low-End-Cores.
Mit 96 Compute Units, die mit maximal 1,15 Gigahertz laufen und gut sechs Gigabyte vom Arbeitsspeicher abgezapftem Grafikspeicher ist zudem eine Intel Xe-GPU in dem jetzt bei Geekbench gefundenen Chip integriert. Bei den unterhalb des Topmodells angesiedelten Plattformen der Alder Lake-P-Serie sind nach aktuellem Kenntnisstand auch diverse weitere Kombinationen angedacht. Das Gleiche gilt auch für die Desktop-Varianten, die der Alder Lake-S-Serie angehören.
14 Kerne für ein Halleluja
Wichtiger als die Taktraten ist aber der Umstand, dass Intel hier offenbar eine sehr hohe Kernzahl kombinieren will. Laut der Datenbank unterstützt der Chip 20 Threads und verfügt über 14 physische Rechenkerne. Dahinter steckt natürlich ein Konzept, das in der Welt der ARM-Chips als "big.LITTLE" bekannt ist und mit der Kombination aus stromsparenden Low-End- und extrem leistungsstarken High-End-Kernen jetzt auch bei Intels x86-SoCs Einzug hält.Der noch namenlose neue Alder-Lake-P-Chip hat, so scheint es bisher jedenfalls, sechs High-End-Cores und acht stromsparende Low-End-Cores. Nur die "starken" Kerne verfügen dabei aufgrund ihrer Architektur über die Unterstützung für das sogenannte Hyper-Threading, so dass letztlich die oben genannte Gesamtzahl an von Geekbench gemeldeten Kernen zustande kommt.
Die Verwendung einer solch hohen Zahl von Rechenkernen in einem Notebook scheint natürlich auf den ersten Blick extrem. Alder Lake-P soll jedoch vor allem in höheren Leistungssphären zum Einsatz kommen und dürfte somit vor allem in Gaming-Notebooks und mobilen Workstations seinen Platz finden. Schon jetzt sind Hexacore-SoCs in diesem Bereich keine Seltenheit. Neu wären die sparsamen Low-End-Cores.
Mit 96 Compute Units, die mit maximal 1,15 Gigahertz laufen und gut sechs Gigabyte vom Arbeitsspeicher abgezapftem Grafikspeicher ist zudem eine Intel Xe-GPU in dem jetzt bei Geekbench gefundenen Chip integriert. Bei den unterhalb des Topmodells angesiedelten Plattformen der Alder Lake-P-Serie sind nach aktuellem Kenntnisstand auch diverse weitere Kombinationen angedacht. Das Gleiche gilt auch für die Desktop-Varianten, die der Alder Lake-S-Serie angehören.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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