US-Präsident will alle Regierungsautos durch Elektrofahrzeuge ersetzen
Joe Biden ist seit knapp einer Woche im Amt und der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika versucht seit der ersten Stunde, neue Impulse zu setzen. Diese stehen erwartungsgemäß im krassen Gegensatz zu seinem Vorgänger und dazu zählt auch ein Fokus auf das Klima.
Eine der ersten Amtshandlungen des neuen US-Präsidenten war der sofortige Wiedereintritt zum Pariser Klimaabkommen, dieses hatte Bidens Vorgänger unter heftiger Kritik und entgegen jeden wissenschaftlichen Rat verlassen. Sein Nachfolger hat sich wieder den Vorgaben und Zielen dieses Übereinkommens verpflichtet, und mehr als das: Biden setzt das konsequent in die Praxis um bzw. geht auch einen Schritt weiter.
Das ist freilich nicht nur ein Schritt, der dem Klima zugutekommen soll: Denn die Elektroautos sollen allesamt in den USA gebaut werden, damit will man in Summe rund eine Million neuer Arbeitsplätze schaffen. Details dazu muss die Biden-Administration zwar erst vorlegen, auf den ersten Blick scheint das aber ein sinnvolles Programm zu sein.
Denn auf diese Weise würde die US-Regierung nicht nur die Konjunktur vorantreiben und Arbeitsplätze schaffen, sondern auch den teilweise mit großen Problemen kämpfenden Autobauern nachhaltig unter die Arme greifen.
Die Pläne sind Teil der erweiterten "Buy American"-Richtlinien, die der US-Regierung vorschreiben, Produkte und Dienste aus dem eigenen Land zu bevorzugen. Aktuell haben die US-Bundesbehörden 645.000 Fahrzeuge im Besitz, etwa ein Drittel davon sind Passagierfahrzeuge, der Großteil entfällt auf LKW.
Wer diese Regierungsaufträge bekommt, ist auch fraglich: Denn Biden unterstützt Unternehmen mit Gewerkschaften, dadurch fällt Tesla, der größte Elektroautobauer, schon einmal weg. Dazu kommt der hohe Preis der Tesla-Fahrzeuge. Andere Hersteller wie Ford oder GM lassen zwar Gewerkschaften zu, haben aber derzeit noch eher kleine Elektroautogeschäftszweige.
645.000 PKW und LKW
Denn der Präsident hat gestern bekannt gegeben, dass die USA die gesamte Fahrzeugflotte der Regierung durch Elektroautos austauschen will. Das bedeutet, dass Autos, SUVs und Trucks mit Verbrennungsmotor nach und nach durch moderne Akku-basierte Fahrzeuge ersetzt werden (sollen).Das ist freilich nicht nur ein Schritt, der dem Klima zugutekommen soll: Denn die Elektroautos sollen allesamt in den USA gebaut werden, damit will man in Summe rund eine Million neuer Arbeitsplätze schaffen. Details dazu muss die Biden-Administration zwar erst vorlegen, auf den ersten Blick scheint das aber ein sinnvolles Programm zu sein.
Denn auf diese Weise würde die US-Regierung nicht nur die Konjunktur vorantreiben und Arbeitsplätze schaffen, sondern auch den teilweise mit großen Problemen kämpfenden Autobauern nachhaltig unter die Arme greifen.
Die Pläne sind Teil der erweiterten "Buy American"-Richtlinien, die der US-Regierung vorschreiben, Produkte und Dienste aus dem eigenen Land zu bevorzugen. Aktuell haben die US-Bundesbehörden 645.000 Fahrzeuge im Besitz, etwa ein Drittel davon sind Passagierfahrzeuge, der Großteil entfällt auf LKW.
Wer und wie ist noch offen
Freilich: Wie TechCrunch erläutert, wird es alles andere als einfach sein, diese Ankündigung in vollem Umfang in die Praxis umzusetzen. Denn viele Regierungsfahrzeuge sind geleast, dazu kommen weitere potenzielle Hindernisse wie Lade-Infrastruktur.Wer diese Regierungsaufträge bekommt, ist auch fraglich: Denn Biden unterstützt Unternehmen mit Gewerkschaften, dadurch fällt Tesla, der größte Elektroautobauer, schon einmal weg. Dazu kommt der hohe Preis der Tesla-Fahrzeuge. Andere Hersteller wie Ford oder GM lassen zwar Gewerkschaften zu, haben aber derzeit noch eher kleine Elektroautogeschäftszweige.
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