Elektro-Autos treten 2020 auf deutschem Markt aus der Nische heraus
In diesem Jahr haben Elektroautos auch in Deutschland den Sprung auf einen kritischen Marktanteil geschafft. Laut den Daten, die vom Marktforscher Center of Automotive Management (CAM) ermittelt wurden, ist das Nischendasein klar beendet.
Batterieelektrische Fahrzeuge und Plugin-Hybride kommen 2020 bei den Neuzulassungen auf einen Anteil von 12,6 Prozent. Fast hätte man auch die Zahl von 350.000 Autos geknackt, doch wird man diese Schwelle aufgrund des Lockdowns zum Jahresende wohl sehr knapp verfehlen. Trotzdem verläuft die Entwicklung rasant - vor allem im direkten Vergleich mit den Vorjahren, wie aus einem Bericht der Automobilwoche hervorgeht.
Den stärksten Anteil an der Entwicklung haben allerdings die Plugin-Hybriden, so dass die positiven Klima-Effekte der Entwicklung letztlich wohl nicht so stark sind, wie sie sein könnten. Denn hier schlagen wahrscheinlich vor allem Käufer zu, die sich noch nicht vom Verbrenner trennen, aber trotzdem die staatlichen Förderungen mitnehmen wollen.
Die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden legten im Jahresvergleich um 313 Prozent auf 186.000 Fahrzeuge zu. Damit kletterte deren Marktanteil von 1,26 auf 6,6 Prozent. Die batterieelektrischen PKW wuchsen um rund 170 Prozent. Nach 63.000 Fahrzeugen im letzten Jahr wurden hier nun 171.000 Stück verkauft. Der Marktanteil dieser Modelle stieg von 1,75 auf 6 Prozent.
Bei den Akku-Autos entfallen die Verkäufe aber mit Ausnahme von VW überwiegend auf ausländische Hersteller. Die deutschen Produzenten haben hier schlicht noch immer nicht genug zu bieten, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. VW kam hier auf 33.000 Neuzulassungen, Renault liegt mit 25.000 Fahrzeugen auf Rang 2. Jeweils 13.000 E-Autos schickten die Marken Tesla, Smart und Hyundai auf die Straßen. Audi, BMW und Opel liegen hingegen nur im mittleren vierstelligen Bereich.
Den stärksten Anteil an der Entwicklung haben allerdings die Plugin-Hybriden, so dass die positiven Klima-Effekte der Entwicklung letztlich wohl nicht so stark sind, wie sie sein könnten. Denn hier schlagen wahrscheinlich vor allem Käufer zu, die sich noch nicht vom Verbrenner trennen, aber trotzdem die staatlichen Förderungen mitnehmen wollen.
Die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden legten im Jahresvergleich um 313 Prozent auf 186.000 Fahrzeuge zu. Damit kletterte deren Marktanteil von 1,26 auf 6,6 Prozent. Die batterieelektrischen PKW wuchsen um rund 170 Prozent. Nach 63.000 Fahrzeugen im letzten Jahr wurden hier nun 171.000 Stück verkauft. Der Marktanteil dieser Modelle stieg von 1,75 auf 6 Prozent.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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