Gericht rügt Epic und bezeichnet Angriff auf Apple als "nicht ehrlich"
Im August hat der Fall Epic Games gegen Apple begonnen, der Fortnite-Betreiber hat eine eigene Bezahllösung gestartet und damit einen Rauswurf aus dem App Store provoziert. Vor Gericht musste sich Epic nun aber anhören, gelogen zu haben.
Der Fall Epic Games gegen Apple liegt längst vor Gericht und wird an gleich mehreren Fronten verhandelt. Aktuell wollte der Fortnite-Macher eine einstweilige Verfügung gegen den Rauswurf des Spiels aus dem Apple App Store erwirken. Eine Entscheidung hierzu gab es noch nicht, man kann den Epic-Auftritt aber dennoch als herbe Niederlage bezeichnen.
Denn wie CNN berichtet, äußerte sich die Richterin Yvonne Gonzalez Rogers überaus kritisch zu Epics Entscheidungen, die zum Rauswurf von Fortnite aus dem Store geführt haben. Gonzalez Rogers meinte, dass die Veröffentlichung des Fortnite-Updates, das die Umgehung des Apple-Bezahlsystems ermöglicht hat, "nicht ehrlich" war.
Gonzalez Rogers: "Ihr habt etwas getan, ihr habt darüber gelogen, indem ihr etwas weggelassen habt und nicht offen wart. Das ist das Sicherheitsproblem. Es gibt viele Leute in der Öffentlichkeit, die euch für das, was ihr getan habt, als Helden betrachten, aber es ist immer noch nicht ehrlich."
Außerdem meinte die Richterin, dass sie immer noch nicht "besonders überzeugt" sei, dass das Epic-Argument, dass der Apple-Zwang, das eigene Bezahlsystem zu verwenden, eine illegale Kopplung ist, die Kunden, die etwas kaufen, zu etwas anderem zwingt. Das liege daran, dass die Richterin In-App-Bezahllösungen nicht als "separates und eigenständiges Produkt" ansieht.
CNN-Reporter Brian Fung kommt auf Twitter zu einem eindeutigen Fazit: "Das war eine brutale Anhörung für Epic. Die Richterin war sehr skeptisch."
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Denn wie CNN berichtet, äußerte sich die Richterin Yvonne Gonzalez Rogers überaus kritisch zu Epics Entscheidungen, die zum Rauswurf von Fortnite aus dem Store geführt haben. Gonzalez Rogers meinte, dass die Veröffentlichung des Fortnite-Updates, das die Umgehung des Apple-Bezahlsystems ermöglicht hat, "nicht ehrlich" war.
Epic hat "gelogen"
Die Richterin deutet an, dass sie der Ansicht ist, dass die Epic-Handlungen Apple letztlich in die Hand spielen. Denn Epic liefert damit Argumente für die App Store-Richtlinien, weil diese die Nutzer vor Schadsoftware schützen. Eine Umgehung, wie sie Epic durchgeführt hat, bringt fremde Elemente/Software ins Ökosystem und gefährde App Store-Nutzer auch potenziell.Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
Gonzalez Rogers: "Ihr habt etwas getan, ihr habt darüber gelogen, indem ihr etwas weggelassen habt und nicht offen wart. Das ist das Sicherheitsproblem. Es gibt viele Leute in der Öffentlichkeit, die euch für das, was ihr getan habt, als Helden betrachten, aber es ist immer noch nicht ehrlich."
Außerdem meinte die Richterin, dass sie immer noch nicht "besonders überzeugt" sei, dass das Epic-Argument, dass der Apple-Zwang, das eigene Bezahlsystem zu verwenden, eine illegale Kopplung ist, die Kunden, die etwas kaufen, zu etwas anderem zwingt. Das liege daran, dass die Richterin In-App-Bezahllösungen nicht als "separates und eigenständiges Produkt" ansieht.
"Brutale Anhörung für Epic"
Das Argument des "walled garden" von Apple, also eines abgeschotteten Ökosystems, ließ sie ebenfalls nicht gelten: " Nintendo hat einen von Mauern umgebenen Garten. Sony hat einen. Microsoft hat einen. Was Apple macht, ist nicht viel anders... Es ist schwer, die wirtschaftlichen Aspekte der Branche zu ignorieren, was Sie von mir verlangen."CNN-Reporter Brian Fung kommt auf Twitter zu einem eindeutigen Fazit: "Das war eine brutale Anhörung für Epic. Die Richterin war sehr skeptisch."
Siehe auch:
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