Epic, Spotify, Tinder und Co. bilden Koalition gegen Apple und Google
Apple wurde vor einigen Wochen von Epic Games angegriffen, der Fortnite-Macher begehrte gegen die App Store-Gebühren der Kalifornier auf. Der Fall liegt mittlerweile vor Gericht, doch in der Öffentlichkeit geht der Kampf weiter. Nun hat sich eine "Koalition für App-Fairness" gebildet.
Epic Games hat im vergangenen Sommer einen Angriff auf Apple begonnen, Auslöser war der Start des eigenen Bezahlsystems Epic Direct Payment. Es folgte der wohl erwartete Rauswurf aus dem App Store von Apple sowie dem Google Play Store. Letzteres hatte aber weniger Relevanz, da Fortnite-Nutzer das Spiel auch per Sideload - also manuell - auf ihrem Android-Smarthone installieren können.
Denn wie Ars Technica berichtet, haben sich die Kritiker von Apple und Google nun zu einer "Coalition for App Fairness" zusammengeschlossen. Auf der dafür eingerichteten Webseite sprechen sich die Mitglieder dieser "Koalition für App-Fairness" gegen "sorgfältig geschaffene wettbewerbsfeindliche Richtlinien", die (bis zu) 30-prozentige "App-Steuer" und für Konsumenten-Freiheit aus.
Man verweist unter anderem auf den Umstand, dass Apple alleine 2019 mit dieser 30-Prozent-"Steuer" 15 Milliarden Dollar eingenommen habe (Quelle: CNBC). Neben Spotify und Epic Games haben sich der Initiative u. a. Tinder-Betreiber Match Group, der Musik-Streaming-Dienst Deezer, ProtonMail und einige mehr angeschlossen. Die Gruppe ist in Washington DC beheimatet, daraus kann man schließen, dass auch Lobby-Arbeit geplant ist.
Siehe auch:
Mehr als Epic gegen Apple
Inzwischen ist klar, dass das, was unter dem Titel Epic gegen Apple läuft mehr ist, also auch Google, aber auch Spotify und andere. Denn auch der schwedische Musikstreaming-Dienst wehrt sich seit langer Zeit gegen die Praktiken von Apple. Und Epic, Spotify und Co. bekommen immer mehr Unterstützung.Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
Denn wie Ars Technica berichtet, haben sich die Kritiker von Apple und Google nun zu einer "Coalition for App Fairness" zusammengeschlossen. Auf der dafür eingerichteten Webseite sprechen sich die Mitglieder dieser "Koalition für App-Fairness" gegen "sorgfältig geschaffene wettbewerbsfeindliche Richtlinien", die (bis zu) 30-prozentige "App-Steuer" und für Konsumenten-Freiheit aus.
Man verweist unter anderem auf den Umstand, dass Apple alleine 2019 mit dieser 30-Prozent-"Steuer" 15 Milliarden Dollar eingenommen habe (Quelle: CNBC). Neben Spotify und Epic Games haben sich der Initiative u. a. Tinder-Betreiber Match Group, der Musik-Streaming-Dienst Deezer, ProtonMail und einige mehr angeschlossen. Die Gruppe ist in Washington DC beheimatet, daraus kann man schließen, dass auch Lobby-Arbeit geplant ist.
Siehe auch:
- Apple: Epic-Klage ist nur ein PR-Stunt, um Fortnite populärer zu machen
- "Anmelden mit Apple" für Epic wurde in letzter Minute verlängert
- Apple: Gegenklage bezeichnet Epic als dreist, gierig und heuchlerisch
- Gericht soll Apples "Vergeltungsmaßnahme" gegen Epic Games stoppen
- Apple greift durch: Fortnite-Entwickler Epic aus App Store verbannt (Update)
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