Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
Die Wahl zwischen MacBook und iPad war lange klar verteilt: Arbeiten am Notebook, Medienkonsum und Stiftbedienung am Tablet. Mit dem MacBook Neo für 699 Euro verschwimmen diese Grenzen jedoch. Preislich liegt es nahe am iPad Air und etwa dort, wo ein iPad 11 mit Tastatur und Stift landet. Ein direkter Vergleich durch unseren Kollegen Andrzej Tokarski zeigt deutliche Unterschiede bei Ausstattung, Leistung und Software.
Beim Preis wirkt das iPad 11 mit 379 Euro zunächst am günstigsten. Als Laptop-Ersatz relativiert sich das schnell: Mit Tastatur und Pencil steigt der Gesamtpreis auf rund 767 Euro. Das MacBook Neo bringt seine Tastatur bereits mit. Das iPad Air kostet 649 Euro ohne Zubehör, mit Magic Keyboard und Pencil Pro jedoch rund 1130 Euro. Drittanbieter-Zubehör verbessert das Preis-Leistungs-Verhältnis der Tablets, ändert aber nichts am Grundprinzip: Beim MacBook ist die Arbeitsausstattung bereits enthalten.
Auch beim Display setzen die Geräte unterschiedliche Schwerpunkte. Das MacBook Neo bietet ein 13-Zoll-Panel im produktiven 16:10-Format, ideal für Multitasking und Filme. Die iPads setzen auf kompaktere 10,86-Zoll-Displays im 4:3-Format, was sie handlicher macht. Alle drei Geräte erreichen 500 Nits Helligkeit und 60 Hertz. Qualitativ liegt das iPad Air vorn: Es unterstützt den DCI-P3-Farbraum und besitzt ein laminiertes Display, was besonders beim Zeichnen und bei Bildbearbeitung Vorteile bringt.
Beim Klang überzeugt das MacBook Neo mit kräftigeren Lautsprechern. Für Filme, Lesen oder entspanntes Nutzen auf Sofa und unterwegs bleiben die iPads dennoch praktischer, da sie ohne feste Tastatur flexibler eingesetzt werden können.
Bei der Leistung ergibt sich eine klare Rangfolge. Das iPad Air arbeitet mit dem M4-Chip und setzt sich deutlich an die Spitze. Dahinter folgt das MacBook Neo mit A18 Pro, während das iPad 11 mit A16 Bionic das langsamste Gerät bleibt. Für Alltag, Streaming und einfache Spiele reicht aber auch das iPad 11 problemlos aus. Anspruchsvollere Aufgaben wie Videoschnitt, Gaming oder große Projekte meistert das iPad Air souveräner. Hinzu kommen 12 GB RAM beim Air, 8 GB beim Neo und 6 GB beim iPad 11.
Im Spielebereich punktet das MacBook Neo mit seiner Plattform. Neben mobilen Titeln laufen auch macOS-Spiele über Steam, etwa Strategiespiele oder Klassiker mit Maus- und Tastatursteuerung. Das iPad Air bleibt dagegen bei reiner Grafikleistung klar überlegen. Bei der Akkulaufzeit liegen alle drei Geräte eng beieinander. Rund fünf Stunden beim MacBook Neo und iPad 11 sowie etwa viereinhalb Stunden beim iPad Air sind solide, aber nicht herausragend. Für längere Arbeits- oder Unitage empfiehlt sich das Ladegerät im Gepäck.
Softwareseitig hat iPadOS zuletzt Fortschritte gemacht, besonders beim Multitasking. Dennoch bleibt macOS überlegen. Browser-Anwendungen wie Office oder Google Workspace funktionieren auf allen Geräten gut, bei spezialisierten Programmen stößt das iPad jedoch häufiger an Grenzen.
Auch bei Tastatur und Trackpad liegt das MacBook Neo vorn. Die vollwertige Tastatur, größere Tasten und das deutlich größere Touchpad machen längeres Arbeiten komfortabler. Die iPad-Lösungen bleiben funktional, sind aber kompakter und weniger ergonomisch. Unterm Strich ergeben sich klare Zielgruppen: Das MacBook Neo ist die beste Wahl für Arbeit, Schreiben und produktives Surfen. Das iPad 11 bietet das ausgewogenste Gesamtpaket aus Tablet-Komfort und Alltagstauglichkeit. Das iPad Air richtet sich an Kreative und Power-User, die bestes Display und höchste Leistung suchen - allerdings zum deutlich höheren Preis.
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Beim Preis wirkt das iPad 11 mit 379 Euro zunächst am günstigsten. Als Laptop-Ersatz relativiert sich das schnell: Mit Tastatur und Pencil steigt der Gesamtpreis auf rund 767 Euro. Das MacBook Neo bringt seine Tastatur bereits mit. Das iPad Air kostet 649 Euro ohne Zubehör, mit Magic Keyboard und Pencil Pro jedoch rund 1130 Euro. Drittanbieter-Zubehör verbessert das Preis-Leistungs-Verhältnis der Tablets, ändert aber nichts am Grundprinzip: Beim MacBook ist die Arbeitsausstattung bereits enthalten.
Auch beim Display setzen die Geräte unterschiedliche Schwerpunkte. Das MacBook Neo bietet ein 13-Zoll-Panel im produktiven 16:10-Format, ideal für Multitasking und Filme. Die iPads setzen auf kompaktere 10,86-Zoll-Displays im 4:3-Format, was sie handlicher macht. Alle drei Geräte erreichen 500 Nits Helligkeit und 60 Hertz. Qualitativ liegt das iPad Air vorn: Es unterstützt den DCI-P3-Farbraum und besitzt ein laminiertes Display, was besonders beim Zeichnen und bei Bildbearbeitung Vorteile bringt.
Beim Klang überzeugt das MacBook Neo mit kräftigeren Lautsprechern. Für Filme, Lesen oder entspanntes Nutzen auf Sofa und unterwegs bleiben die iPads dennoch praktischer, da sie ohne feste Tastatur flexibler eingesetzt werden können.
Bei der Leistung ergibt sich eine klare Rangfolge. Das iPad Air arbeitet mit dem M4-Chip und setzt sich deutlich an die Spitze. Dahinter folgt das MacBook Neo mit A18 Pro, während das iPad 11 mit A16 Bionic das langsamste Gerät bleibt. Für Alltag, Streaming und einfache Spiele reicht aber auch das iPad 11 problemlos aus. Anspruchsvollere Aufgaben wie Videoschnitt, Gaming oder große Projekte meistert das iPad Air souveräner. Hinzu kommen 12 GB RAM beim Air, 8 GB beim Neo und 6 GB beim iPad 11.
Im Spielebereich punktet das MacBook Neo mit seiner Plattform. Neben mobilen Titeln laufen auch macOS-Spiele über Steam, etwa Strategiespiele oder Klassiker mit Maus- und Tastatursteuerung. Das iPad Air bleibt dagegen bei reiner Grafikleistung klar überlegen. Bei der Akkulaufzeit liegen alle drei Geräte eng beieinander. Rund fünf Stunden beim MacBook Neo und iPad 11 sowie etwa viereinhalb Stunden beim iPad Air sind solide, aber nicht herausragend. Für längere Arbeits- oder Unitage empfiehlt sich das Ladegerät im Gepäck.
Softwareseitig hat iPadOS zuletzt Fortschritte gemacht, besonders beim Multitasking. Dennoch bleibt macOS überlegen. Browser-Anwendungen wie Office oder Google Workspace funktionieren auf allen Geräten gut, bei spezialisierten Programmen stößt das iPad jedoch häufiger an Grenzen.
Auch bei Tastatur und Trackpad liegt das MacBook Neo vorn. Die vollwertige Tastatur, größere Tasten und das deutlich größere Touchpad machen längeres Arbeiten komfortabler. Die iPad-Lösungen bleiben funktional, sind aber kompakter und weniger ergonomisch. Unterm Strich ergeben sich klare Zielgruppen: Das MacBook Neo ist die beste Wahl für Arbeit, Schreiben und produktives Surfen. Das iPad 11 bietet das ausgewogenste Gesamtpaket aus Tablet-Komfort und Alltagstauglichkeit. Das iPad Air richtet sich an Kreative und Power-User, die bestes Display und höchste Leistung suchen - allerdings zum deutlich höheren Preis.
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