Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
Zwischen einem günstigen Einstiegsmodell für rund 700 Euro und einem Pro-Notebook für 3500 Euro liegen auf dem Papier Welten. Genau das zeigt der Vergleich zwischen MacBook Neo und MacBook Pro 14 mit M5 Pro. Spannend ist dabei weniger die Frage nach dem schnelleren Gerät, sondern ob der enorme Aufpreis im Alltag tatsächlich einen entsprechend großen Mehrwert liefert. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat es ausprobiert.
Das MacBook Pro richtet sich klar an professionelle Anwender. Die getestete Konfiguration bietet ein 14,2-Zoll-Mini-LED-Display mit bis zu 120 Hz, zahlreiche Anschlüsse inklusive Thunderbolt 5, HDMI und SD-Kartenleser sowie viel Arbeitsspeicher und 2 TB SSD. Das MacBook Neo startet dagegen mit A18 Pro, 8 GB RAM und kleinerem Speicher deutlich günstiger und zielt vor allem auf Schule, Studium, Office und Streaming.
Im Alltag liegen beide Geräte näher beieinander als erwartet. Im Geekbench-6-Single-Core-Test beträgt der Vorsprung des Pro nur rund 19 Prozent. Webseiten, Office-Anwendungen und einfache Programme laufen auch auf dem Neo schnell und flüssig. Erst bei stärkerer Belastung zeigt sich der Klassenunterschied deutlicher: Im Multi-Core-Test arbeitet das Pro fast dreimal schneller und spielt seine Vorteile besonders bei Rendering, Exporten oder anspruchsvoller Produktivsoftware aus.
Noch klarer fällt der Unterschied bei der Grafikleistung aus. In mehreren Benchmarks erreicht das MacBook Pro teils vier- bis fünfmal höhere Werte. Für 3D-Anwendungen, GPU-beschleunigte Kreativsoftware oder aufwendige Medienprojekte ist das Pro damit klar die stärkere Plattform. Das Neo bleibt dagegen auf einfache Alltagsaufgaben ausgelegt.
Interessant ist, wie gut sich das günstige Modell im Browser- und Office-Betrieb schlägt. Beim Speedometer-3.1-Test liegt das Pro lediglich rund 15 Prozent vorn. Im praktischen Einsatz wirkt das Neo dadurch deutlich hochwertiger, als der Preis vermuten lässt. Für Surfen, Textverarbeitung, Streaming und Kommunikation reicht die Leistung problemlos aus.
Abseits der Benchmarks rechtfertigt das MacBook Pro seinen Premium-Anspruch jedoch mit der besseren Gesamtausstattung. Das Mini-LED-Display bietet höhere Helligkeit, kräftigere Farben und flüssigere Darstellung. Auch Tastatur, Force-Touch-Trackpad und Lautsprecher wirken hochwertiger. Hinzu kommt die vielseitigere Anschlussausstattung, die besonders im professionellen Einsatz Vorteile bringt.
Besonders deutlich wird der Abstand bei der Videobearbeitung. In Adobe Premiere Pro arbeitet das MacBook Pro flüssig selbst mit großen 4K-Projekten und exportiert ein 15-minütiges Video in knapp zwei Minuten. Das Neo gerät durch die 8 GB RAM und die kleine SSD deutlich früher an seine Grenzen und benötigt für denselben Export mehr als zehn Minuten. Für regelmäßige Videoarbeit ist das Pro daher klar die bessere Wahl.
Auch die Akkulaufzeit spricht für das teurere Modell. Im Videotest hält das MacBook Pro mit rund 10,75 Stunden mehr als doppelt so lange durch wie das Neo mit etwa fünf Stunden.
Unterm Strich gewinnt das MacBook Pro mit M5 Pro den Vergleich in nahezu jeder technischen Disziplin. Wer professionell mit Video, Grafik oder großen Projekten arbeitet, profitiert deutlich von der höheren Leistung, dem besseren Display und der längeren Laufzeit. Gleichzeitig zeigt das MacBook Neo, dass ein günstiges Einstiegsgerät heute keineswegs langsam sein muss. Für Web, Office, Streaming und alltägliche Aufgaben bietet es bereits ein überraschend rundes Gesamtpaket - und dürfte für viele Nutzer vollkommen ausreichen.
Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
Das MacBook Pro richtet sich klar an professionelle Anwender. Die getestete Konfiguration bietet ein 14,2-Zoll-Mini-LED-Display mit bis zu 120 Hz, zahlreiche Anschlüsse inklusive Thunderbolt 5, HDMI und SD-Kartenleser sowie viel Arbeitsspeicher und 2 TB SSD. Das MacBook Neo startet dagegen mit A18 Pro, 8 GB RAM und kleinerem Speicher deutlich günstiger und zielt vor allem auf Schule, Studium, Office und Streaming.
Im Alltag liegen beide Geräte näher beieinander als erwartet. Im Geekbench-6-Single-Core-Test beträgt der Vorsprung des Pro nur rund 19 Prozent. Webseiten, Office-Anwendungen und einfache Programme laufen auch auf dem Neo schnell und flüssig. Erst bei stärkerer Belastung zeigt sich der Klassenunterschied deutlicher: Im Multi-Core-Test arbeitet das Pro fast dreimal schneller und spielt seine Vorteile besonders bei Rendering, Exporten oder anspruchsvoller Produktivsoftware aus.
Noch klarer fällt der Unterschied bei der Grafikleistung aus. In mehreren Benchmarks erreicht das MacBook Pro teils vier- bis fünfmal höhere Werte. Für 3D-Anwendungen, GPU-beschleunigte Kreativsoftware oder aufwendige Medienprojekte ist das Pro damit klar die stärkere Plattform. Das Neo bleibt dagegen auf einfache Alltagsaufgaben ausgelegt.
Interessant ist, wie gut sich das günstige Modell im Browser- und Office-Betrieb schlägt. Beim Speedometer-3.1-Test liegt das Pro lediglich rund 15 Prozent vorn. Im praktischen Einsatz wirkt das Neo dadurch deutlich hochwertiger, als der Preis vermuten lässt. Für Surfen, Textverarbeitung, Streaming und Kommunikation reicht die Leistung problemlos aus.
Abseits der Benchmarks rechtfertigt das MacBook Pro seinen Premium-Anspruch jedoch mit der besseren Gesamtausstattung. Das Mini-LED-Display bietet höhere Helligkeit, kräftigere Farben und flüssigere Darstellung. Auch Tastatur, Force-Touch-Trackpad und Lautsprecher wirken hochwertiger. Hinzu kommt die vielseitigere Anschlussausstattung, die besonders im professionellen Einsatz Vorteile bringt.
Besonders deutlich wird der Abstand bei der Videobearbeitung. In Adobe Premiere Pro arbeitet das MacBook Pro flüssig selbst mit großen 4K-Projekten und exportiert ein 15-minütiges Video in knapp zwei Minuten. Das Neo gerät durch die 8 GB RAM und die kleine SSD deutlich früher an seine Grenzen und benötigt für denselben Export mehr als zehn Minuten. Für regelmäßige Videoarbeit ist das Pro daher klar die bessere Wahl.
Auch die Akkulaufzeit spricht für das teurere Modell. Im Videotest hält das MacBook Pro mit rund 10,75 Stunden mehr als doppelt so lange durch wie das Neo mit etwa fünf Stunden.
Unterm Strich gewinnt das MacBook Pro mit M5 Pro den Vergleich in nahezu jeder technischen Disziplin. Wer professionell mit Video, Grafik oder großen Projekten arbeitet, profitiert deutlich von der höheren Leistung, dem besseren Display und der längeren Laufzeit. Gleichzeitig zeigt das MacBook Neo, dass ein günstiges Einstiegsgerät heute keineswegs langsam sein muss. Für Web, Office, Streaming und alltägliche Aufgaben bietet es bereits ein überraschend rundes Gesamtpaket - und dürfte für viele Nutzer vollkommen ausreichen.
Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
Verwandte Videos
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
- iPad Air M4: Solides Tablet mit einigen Schwächen im Test
- iPhone 17 vs. iPhone 17e: Lohnt sich der Aufpreis von 250 Euro?
- iPad Pro M5: So schlägt sich das aktuell stärkste Tablet im Test
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
Verwandte Tags