Apple: Gegenklage bezeichnet Epic als dreist, gierig und heuchlerisch
Epic Games hat Mitte August einen Großangriff auf Apple gestartet, dabei geht es darum, dass der Fortnite-Macher auf iOS die sogenannte "Apple-Steuer" von 30 Prozent nicht zahlen will. Epic hat die Sache auch vor Gericht gebracht, doch Apple hat nun eben dort zurückgefeuert.
Epic Games hat die Angelegenheit mit der Einführung einer eigenen Bezahllösung ins Rollen gebracht, das Epic Direct Payment war eine gezielte Provokation in Richtung Apple. Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino hat auch reagiert und schmiss nicht nur Fortnite aus seinem App Store, sondern machte auch in Sachen Unreal Engine Epic das Leben schwer.
Der Spiele-Hersteller hat bereits vor Gericht eine erste Schlappe erlitten, am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass Epic gegen die "Vergeltungsmaßnahme" eine Unterlassungsklage eingereicht hat, damit will man weiteren finanziellen Schaden abwenden. Doch Apple gibt hier natürlich nicht klein bei, sondern hat laut einem Bericht von Polygon gestern eine Gegenklage eingereicht und verlangt Schadenersatz von Epic.
Apple weiter: "Obwohl sich Epic als moderner unternehmerischer Robin Hood darstellt, handelt es sich in Wirklichkeit um ein Milliarden-Dollar-Unternehmen, das einfach nichts für den enormen Wert bezahlen möchte, den es aus dem App Store bezieht." Der Konzern aus Cupertino verweist hier auf den Umstand, dass Epic bereits mehr als 600 Millionen Dollar über den App Store verdient habe.
Die Kalifornier stellen auch noch fest, dass es Epic lediglich um eine Sonderbehandlung geht. Die Einführung der Ausweichwährung sei "kaltblütig" und "nicht viel mehr als Diebstahl". Apple bezeichnet Epic schließlich auch noch als heuchlerisch, da sie Verträge brechen und gleichzeitig selbst Anteile von anderen Entwicklern einnehmen sowie Konsumenten bis zu 100 Dollar für "V-Bucks"-Pakete verrechnet.
Siehe auch:
Der Spiele-Hersteller hat bereits vor Gericht eine erste Schlappe erlitten, am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass Epic gegen die "Vergeltungsmaßnahme" eine Unterlassungsklage eingereicht hat, damit will man weiteren finanziellen Schaden abwenden. Doch Apple gibt hier natürlich nicht klein bei, sondern hat laut einem Bericht von Polygon gestern eine Gegenklage eingereicht und verlangt Schadenersatz von Epic.
Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
Ein "FU" in Richtung Epic
Und auch Apple spart nicht mit dramatischen Worten: Denn der iOS-Anbieter bezeichnet das Vorgehen von Epic als "vorsätzlich, dreist und rechtswidrig". Apple stellt auch die Epic-PR in Frage, denn das Spieleunternehmen inszeniert die Angelegenheit als eine Art Freiheitskampf für seine Nutzer. Apple hingegen stellt trocken fest: "Die Klage von Epic ist nichts anderes als eine grundsätzliche Meinungsverschiedenheit über Geld."Apple weiter: "Obwohl sich Epic als moderner unternehmerischer Robin Hood darstellt, handelt es sich in Wirklichkeit um ein Milliarden-Dollar-Unternehmen, das einfach nichts für den enormen Wert bezahlen möchte, den es aus dem App Store bezieht." Der Konzern aus Cupertino verweist hier auf den Umstand, dass Epic bereits mehr als 600 Millionen Dollar über den App Store verdient habe.
Die Kalifornier stellen auch noch fest, dass es Epic lediglich um eine Sonderbehandlung geht. Die Einführung der Ausweichwährung sei "kaltblütig" und "nicht viel mehr als Diebstahl". Apple bezeichnet Epic schließlich auch noch als heuchlerisch, da sie Verträge brechen und gleichzeitig selbst Anteile von anderen Entwicklern einnehmen sowie Konsumenten bis zu 100 Dollar für "V-Bucks"-Pakete verrechnet.
Siehe auch:
- Senf dazu: Apple und Google sind Goliath, aber Epic ist nicht David
- Epic-Chef Sweeney: Apple & Google haben teures 'Duopol' geschaffen
- Epic Games-Chef schimpft über Apple- und Google App-Store-Monopol
- Epic-Chef: Auch Android ist nur "fake-offen" - und das schadet allen
- Epic Store schadet sowohl Steam als auch dem PC-Spiele-Geschäft
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