MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
Beim MacBook Neo handelt es sich um das Einsteigergerät aus dem Hause Apple. Das MacBook Neo gibt es in zwei verschiedenen Varianten: mit Touch ID und ohne. Die Touch-ID-Version verfügt außerdem über 512 GB Speicherplatz, während die günstigere Version mit 256 GB auskommen muss. In jedem Fall bekommt man denselben Prozessor: Im Inneren steckt ein A18-Pro-Chip. Auch die anderen technischen Details ändern sich nicht: Mit an Bord sind immer 8 GB RAM. Unser Kollege Timm Mohn testet derzeit die 256-GB-Variante des MacBook Neo.
Die SSD im Inneren des MacBook Neo schreibt Daten mit 1379,6 Megabyte pro Sekunde. Bereits vorhandene Daten werden mit 1554,9 Megabyte pro Sekunde gelesen. Da MacOS bekannt dafür ist, sich in den ersten Tagen etwas zu sortieren, wurden die Benchmarks bewusst erst durchgeführt, nachdem das MacBook zwei, drei Tage lang für sich selbst gelaufen war.
Im MacBook Neo steckt ein A18 Pro mit zwei Performance-Kernen und vier Effizienz-Kernen. Dazu kommen fünf GPU-Kerne und eine Neural Engine mit 16 Kernen. Der einzige Unterschied zum Prozessor des iPhone 16 Pro liegt bei der GPU: Der Chip des iPhones verfügt über einen GPU-Kern mehr. Auch wenn im Neo quasi nur ein Smartphone-Prozessor steckt, lassen sich natürlich alle wichtigen Programme wie etwa Word installieren. Insbesondere Office dürfte für viele Schüler und Studenten elementar sein. Wer beispielsweise gerade seine Bachelor- oder Masterarbeit auf einem Windows-Notebook schreibt, würde sicherlich eher ungern wechseln, wenn Word nicht verfügbar wäre.
Das MacBook Neo musste sich natürlich auch noch in CPU- und GPU-Benchmarks beweisen. Der iPhone-Prozessor erzielt 19.615 Punkte im Geekbench-OpenCL-Benchmark. Der Metal-Score liegt bei 30.899 Punkten. Fernab von Benchmarks fühlt sich das MacBook Neo im Alltag sehr flüssig an. Würde man jemandem nicht verraten, dass es sich um ein budgetfreundliches MacBook Neo handelt, würde der- oder diejenige wahrscheinlich davon ausgehen, gerade an einem MacBook Air zu sitzen. Genau das macht den Appeal des MacBook Neo aus: Zwar verzichtet man gegebenenfalls auf das Force-Touch-Trackpad, das man von MacBooks kennt, dafür öffnen sich Programme wie Word genauso schnell, wie man es von anderen MacBooks kennt. Allerdings kennt auch die Leistung des A18 Pro Grenzen: Triple-A-Games laufen nicht optimal auf dem Gerät.
Das MacBook Neo geht einige Kompromisse ein. Dazu gehört auch die Tastatur, die ohne Hintergrundbeleuchtung daherkommt. Das kennt man auch von anderen Notebooks, aber nicht von Apple. In 99 Prozent der Fälle dürfte die fehlende Beleuchtung auch nicht weiter auffallen, da der Bildschirm selbst immer etwas Licht auf die Tastatur wirft. Der Sichtbarkeit im Dunkeln kommt entgegen, dass die Tastatur im Gegensatz zu anderen MacBooks hell gehalten ist. Probiert man im Apple Store aber andere Farben aus, wird schnell klar: Das blaue Modell hinkt hier insbesondere dem grauen MacBook Neo etwas hinterher, da hier die Tasten generell etwas dunkler gehalten sind.
Auch das Touchpad ist nicht eins zu eins gleich. Wer bei der Nutzung davon spricht, es sei kein Unterschied zu bemerken, irrt: Das Touchpad des MacBook Neo ist weder mit dem des Air noch mit dem des Pro zu vergleichen. Man könnte sogar so weit gehen und sagen, dass sich mit dem MacBook Neo wunderbar zeigen lässt, wie pfiffig das Touchpad der anderen MacBooks eigentlich ist. Denn vielen ist gar nicht bewusst, dass sich das Force-Feedback-Touchpad überhaupt nicht wirklich bewegt.
Das 60-Hertz-Display löst mit 2408 × 1506 Pixeln auf und kommt damit auf 119 ppi. Schnell fällt auf: Die Blickwinkelstabilität ist bei teureren MacBooks auf jeden Fall besser. Hier muss man sich auf Abstriche gefasst machen. Die Helligkeit des 13-Zoll-Bildschirms gibt der Hersteller mit 500 Nits an, womit er nur bedingt für das Arbeiten im Freien geeignet ist. Positiv fällt das Fehlen der Notch auf: Beim MacBook Neo wird vollständig auf eine solche verzichtet. Möglich wird das durch die dickeren Displayränder. Apple hat allerdings nicht nur keine Notch verbaut, sondern auch auf die Status-LED neben der Kamera verzichtet. Ob man aufgenommen wird oder nicht, wird nur noch über die Statusleiste angezeigt. Das sRGB-Display kann eine Milliarde Farben darstellen, verfügt aber nicht über True Tone. Erfreulicherweise wurde trotzdem nicht auf Night Shift verzichtet.
Das MacBook Neo macht vieles richtig. Die Bereiche, in denen gespart wurde, bewertet jeder anders. Das MacBook Air etwa verfügt über vier Lautsprecher, das MacBook Neo nur über zwei. Trotzdem gilt der Sound des Neo in den Ohren vieler als besser, was auf die großen Lautsprecherkammern zurückzuführen sein könnte. Wer trotz der derzeitigen Preisentwicklung ein günstiges MacBook sucht und seine Ansprüche etwas herunterschrauben kann, war lange Zeit beim Neo genau richtig. Seit der Preiserhöhung vor ein paar Wochen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus schlechter geworden. Teilweise ist das günstige Notebook aus dem Hause Apple aber noch für seinen Originalpreis von 699 Euro verfügbar, unter anderem bei Amazon.
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Die SSD im Inneren des MacBook Neo schreibt Daten mit 1379,6 Megabyte pro Sekunde. Bereits vorhandene Daten werden mit 1554,9 Megabyte pro Sekunde gelesen. Da MacOS bekannt dafür ist, sich in den ersten Tagen etwas zu sortieren, wurden die Benchmarks bewusst erst durchgeführt, nachdem das MacBook zwei, drei Tage lang für sich selbst gelaufen war.
Im MacBook Neo steckt ein A18 Pro mit zwei Performance-Kernen und vier Effizienz-Kernen. Dazu kommen fünf GPU-Kerne und eine Neural Engine mit 16 Kernen. Der einzige Unterschied zum Prozessor des iPhone 16 Pro liegt bei der GPU: Der Chip des iPhones verfügt über einen GPU-Kern mehr. Auch wenn im Neo quasi nur ein Smartphone-Prozessor steckt, lassen sich natürlich alle wichtigen Programme wie etwa Word installieren. Insbesondere Office dürfte für viele Schüler und Studenten elementar sein. Wer beispielsweise gerade seine Bachelor- oder Masterarbeit auf einem Windows-Notebook schreibt, würde sicherlich eher ungern wechseln, wenn Word nicht verfügbar wäre.
Das MacBook Neo musste sich natürlich auch noch in CPU- und GPU-Benchmarks beweisen. Der iPhone-Prozessor erzielt 19.615 Punkte im Geekbench-OpenCL-Benchmark. Der Metal-Score liegt bei 30.899 Punkten. Fernab von Benchmarks fühlt sich das MacBook Neo im Alltag sehr flüssig an. Würde man jemandem nicht verraten, dass es sich um ein budgetfreundliches MacBook Neo handelt, würde der- oder diejenige wahrscheinlich davon ausgehen, gerade an einem MacBook Air zu sitzen. Genau das macht den Appeal des MacBook Neo aus: Zwar verzichtet man gegebenenfalls auf das Force-Touch-Trackpad, das man von MacBooks kennt, dafür öffnen sich Programme wie Word genauso schnell, wie man es von anderen MacBooks kennt. Allerdings kennt auch die Leistung des A18 Pro Grenzen: Triple-A-Games laufen nicht optimal auf dem Gerät.
Das MacBook Neo geht einige Kompromisse ein. Dazu gehört auch die Tastatur, die ohne Hintergrundbeleuchtung daherkommt. Das kennt man auch von anderen Notebooks, aber nicht von Apple. In 99 Prozent der Fälle dürfte die fehlende Beleuchtung auch nicht weiter auffallen, da der Bildschirm selbst immer etwas Licht auf die Tastatur wirft. Der Sichtbarkeit im Dunkeln kommt entgegen, dass die Tastatur im Gegensatz zu anderen MacBooks hell gehalten ist. Probiert man im Apple Store aber andere Farben aus, wird schnell klar: Das blaue Modell hinkt hier insbesondere dem grauen MacBook Neo etwas hinterher, da hier die Tasten generell etwas dunkler gehalten sind.
Auch das Touchpad ist nicht eins zu eins gleich. Wer bei der Nutzung davon spricht, es sei kein Unterschied zu bemerken, irrt: Das Touchpad des MacBook Neo ist weder mit dem des Air noch mit dem des Pro zu vergleichen. Man könnte sogar so weit gehen und sagen, dass sich mit dem MacBook Neo wunderbar zeigen lässt, wie pfiffig das Touchpad der anderen MacBooks eigentlich ist. Denn vielen ist gar nicht bewusst, dass sich das Force-Feedback-Touchpad überhaupt nicht wirklich bewegt.
Das 60-Hertz-Display löst mit 2408 × 1506 Pixeln auf und kommt damit auf 119 ppi. Schnell fällt auf: Die Blickwinkelstabilität ist bei teureren MacBooks auf jeden Fall besser. Hier muss man sich auf Abstriche gefasst machen. Die Helligkeit des 13-Zoll-Bildschirms gibt der Hersteller mit 500 Nits an, womit er nur bedingt für das Arbeiten im Freien geeignet ist. Positiv fällt das Fehlen der Notch auf: Beim MacBook Neo wird vollständig auf eine solche verzichtet. Möglich wird das durch die dickeren Displayränder. Apple hat allerdings nicht nur keine Notch verbaut, sondern auch auf die Status-LED neben der Kamera verzichtet. Ob man aufgenommen wird oder nicht, wird nur noch über die Statusleiste angezeigt. Das sRGB-Display kann eine Milliarde Farben darstellen, verfügt aber nicht über True Tone. Erfreulicherweise wurde trotzdem nicht auf Night Shift verzichtet.
Das MacBook Neo macht vieles richtig. Die Bereiche, in denen gespart wurde, bewertet jeder anders. Das MacBook Air etwa verfügt über vier Lautsprecher, das MacBook Neo nur über zwei. Trotzdem gilt der Sound des Neo in den Ohren vieler als besser, was auf die großen Lautsprecherkammern zurückzuführen sein könnte. Wer trotz der derzeitigen Preisentwicklung ein günstiges MacBook sucht und seine Ansprüche etwas herunterschrauben kann, war lange Zeit beim Neo genau richtig. Seit der Preiserhöhung vor ein paar Wochen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus schlechter geworden. Teilweise ist das günstige Notebook aus dem Hause Apple aber noch für seinen Originalpreis von 699 Euro verfügbar, unter anderem bei Amazon.
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