Gründer: Für Huawei geht es jetzt um alles; wer nicht mitmacht, fliegt

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Huawei gibt sich zwar nach außen ruhig und besonnen, doch intern rumort es offenbar kräftig, wie ein Rundschreiben an die Mitarbeiter von Firmengründer Ren Zhengfei zeigt, das jetzt an die Öffentlichkeit gelangte. Ren zufolge geht es für den Konzern derzeit praktisch um Leben und Tod, weshalb er nun die Mitarbeiter unter Druck setzt, um schnell neue Geschäftsfelder zu erschließen. Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf das an die Mitarbeiter von Huawei verschickte Memo berichtet, sollen nicht ausgelastete Mitarbeiter ab sofort "Kommandogruppen" bilden, die neue Projekte verfolgen. Wer dabei keine Leistung erbringt, soll alle paar Monate mit einer Gehaltskürzung rechnen müssen. Im Extremfall droht angeblich sogar die Kündigung, heißt es. Überhängige Mitarbeiter müssen sich laut Ren nützlich machen.

Erfolg wird belohnt, Nichtstun führt zu Entlassung

Hätten die Mitarbeiter im Rahmen der Gründung der kleinen Teams Erfolg bei der Entwicklung neuer Projekte, könnten sie mit einer Beförderung rechnen, so Ren in seinem Schreiben. Andererseits können die Mitarbeiter sich auch anderswo im Unternehmen eine neue Position suchen, doch wenn dies nicht innerhalb einer gewissen Frist gelinge, werde ihr Gehalt alle drei Monate gekürzt. Mit seinen Äußerungen bestätigt Ren dem Bericht zufolge, dass Huawei derzeit die Zahl der Mitarbeiter reduziert, um auf die Folgen des von den USA verhängten Handelsverbots gegen den Konzern zu reagieren.

Ren forderte von den Mitarbeitern, dass sie "ehrenvolle Taten" vollbringen, sollen, wobei das Management hervorragende Mitarbeiter schnell befördern soll, um "frisches Blut" in das Unternehmen zu bringen. Dem Huawei-Gründer geht es offenbar vor allem darum, die Mitarbeiter zu motivieren und gleichzeitig mit sanftem Druck anzuspornen, sich noch stärker für den gebeutelten Konzern einzusetzen.

Huawei hatte vor einigen Monaten überraschend schwere Rückschläge hinnehmen müssen, als die US-Regierung amerikanischen Unternehmen untersagte, mit dem chinesischen Konzern zusammenzuarbeiten. Dadurch legte Google die Lizenz für die Verwendung von Android auf Huawei-Smartphones ebenso auf Eis wie die Verträge zur Verwendung des Google Play Store auf den Geräten, so dass Huawei keine weiteren neuen Smartphones mit einer offiziellen Android-Variante auf den Markt bringen konnte.

In der Folge brachen die Verkäufe von Huawei-Smartphones auch in Europa und Deutschland stark ein, was den Konzern dazu zwang, seine hohen Ziele in Sachen Verkaufszahlen deutlich zu reduzieren. Da das zuständige US-Handelsministerium kürzlich entschied, die Ausnahmeregelungen für US-Firmen für die Zusammenarbeit mit Huawei erneut für 90 Tage auszusetzen, dürfte sich die Situation zunächst etwas entspannt haben. Allem Anschein nach wird es Huawei daher möglich sein, die neuen Modelle der Mate 30-Serie am 19. September wie geplant mit Android 10.0 "Q" vorzustellen. Usa, Huawei, Logo, trump, Flagge, Honor 20 Pro Usa, Huawei, Logo, trump, Flagge, Honor 20 Pro
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