Tesla hat Luxusproblem: Verkäufe steigen einfach nicht schnell genug
Der Elektroauto-Hersteller Tesla legt zwar weiterhin ordentlich zu - aber nicht so schnell, wie es Branchenbeobachter und Anleger gerne sehen würden. Die Folge ist, dass noch immer Verluste verbucht werden und es nicht so recht absehbar ist, wann das Unternehmen einmal stabil auf eigenen Füßen stehen kann.
Grundsätzlich zeigt die Entwicklung des Unternehmens in die richtige Richtung: Insbesondere das Model 3 sorgte für die erhofften Impulse und die Verkaufszahlen gingen ordentlich nach oben. Und im abgeschlossenen zweiten Quartal dieses Jahres, für das nun die geprüften Zahlen vorliegen, lieferte Tesla so viele Elektroautos aus wie noch nie zuvor. Der Umsatz des Unternehmen kletterte so im Jahresvergleich von 4 Milliarden auf 6,35 Milliarden Dollar.
Selbst mit der starken Steigerung liegt Tesla aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Diese hatten eine Zielmarke von 6,41 Milliarden Dollar Umsatz gesetzt. Und das nicht aus einer Laune heraus, sondern unter der Maßgabe, dass die Firma schon ein ordentliches Wachstum hinlegen muss, um irgendwann auch stabil schwarze Zahlen schreiben zu können.
Um die Lage etwas zu verbessern, reagierte das Management um Elon Musk bereits mit einer umfassenden Restrukturierung der Konzernstruktur, was auch Entlassungen zur Folge hatte. Darüber hinaus gilt es die Geschäfte in Europa und China anzukurbeln, die deutliche Absatzsteigerungen bringen können, während die Lage in den USA angesichts wegfallender Steuerersparnisse beim Kauf von Elektroautos wegfallen.
Siehe auch: Pfusch und miese Arbeitsbedingungen: Schwere Vorwürfe gegen Tesla
Selbst mit der starken Steigerung liegt Tesla aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Diese hatten eine Zielmarke von 6,41 Milliarden Dollar Umsatz gesetzt. Und das nicht aus einer Laune heraus, sondern unter der Maßgabe, dass die Firma schon ein ordentliches Wachstum hinlegen muss, um irgendwann auch stabil schwarze Zahlen schreiben zu können.
Teure Modelle laufen schlechter
Aktuell erwirtschaftet Tesla weiterhin Verluste. Das zweite Quartal endete mit einem Fehlbetrag von 400 Millionen Dollar. Und die Marge geht weiter nach unten, denn das Unternehmen verkauft eben mehr seiner preiswerteren 3er-Modelle, während der Absatz der Luxus-Serien nicht so flüssig läuft. Um also die Gewinnzone zu erreichen, muss der Umsatz schneller angekurbelt werden, als die Margen sinken - und das ist angesichts wachsender Konkurrenz nicht so einfach.Um die Lage etwas zu verbessern, reagierte das Management um Elon Musk bereits mit einer umfassenden Restrukturierung der Konzernstruktur, was auch Entlassungen zur Folge hatte. Darüber hinaus gilt es die Geschäfte in Europa und China anzukurbeln, die deutliche Absatzsteigerungen bringen können, während die Lage in den USA angesichts wegfallender Steuerersparnisse beim Kauf von Elektroautos wegfallen.
Siehe auch: Pfusch und miese Arbeitsbedingungen: Schwere Vorwürfe gegen Tesla
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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