Tesla weiß jetzt, warum parkendes Model S in Flammen aufgegangen ist
Der Elektroautobauer Tesla hat zwar zahlreiche Anhänger, aber auch viele, die das Unternehmen von Elon Musk kritisch sehen. Auch die Skepsis in Bezug auf Batterien ist groß, weshalb Tesla alle Vorfälle genauestens untersucht. So wie die spontane Selbstentzündung, die sich vor einigen Monaten in einer Tiefgarage in Shanghai ereignet hat.
Ein parkendes Auto, das zunächst leicht zu qualmen beginnt, um dann in einem grellen Licht in Flammen aufgeht. Das ist die acht Sekunden lange Szene, die eine Überwachungskamera in einer Shanghaier Garage aufgezeichnet hat. Das Auto: ein Tesla Model S.
Der Hersteller, für den solche Bilder nicht nur peinlich, sondern vor allem aufgrund möglicher Sicherheitsbedenken für die Besitzer problematisch sind, hat eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls versprochen und nun liegt das Ergebnis vor.
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Demnach war ein einzelnes Batterie-Modul für das Feuer verantwortlich, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Tesla beteuert, dass das kein systembedingter Defekt sei, es sich also nicht um eine allgemeine Schwäche der Model S-Fahrzeuge handelt. Kurz gesagt: Das soll sich nicht wiederholen, so die Tesla-Gutachter.
Schon vor dem Abschluss der Untersuchung hat Tesla für alle Model S- und Model X-Fahrzeuge ein Over-the-Air-Update verteilt, das die Auflade- und Thermalmanagement-Parameter anpasst. Diese wird man wohl auch belassen.
Ganz aus der Verantwortung kann sich Tesla aber wohl auch nicht stehlen, denn man wird intern herausfinden müssen, wie ein fehlerhaftes Modul überhaupt die Qualitätskontrolle in der Produktion passieren konnte.
Der Hersteller, für den solche Bilder nicht nur peinlich, sondern vor allem aufgrund möglicher Sicherheitsbedenken für die Besitzer problematisch sind, hat eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls versprochen und nun liegt das Ergebnis vor.
Auf YouTube ansehenDemnach war ein einzelnes Batterie-Modul für das Feuer verantwortlich, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Tesla beteuert, dass das kein systembedingter Defekt sei, es sich also nicht um eine allgemeine Schwäche der Model S-Fahrzeuge handelt. Kurz gesagt: Das soll sich nicht wiederholen, so die Tesla-Gutachter.
Schon vor dem Abschluss der Untersuchung hat Tesla für alle Model S- und Model X-Fahrzeuge ein Over-the-Air-Update verteilt, das die Auflade- und Thermalmanagement-Parameter anpasst. Diese wird man wohl auch belassen.
Elektrofahrzeuge zehn Mal sicherer
Der Vorfall wurde medial sofort aufgegriffen, Tesla verweist bei solchen Vorfällen aber stets auf die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Benzin-betriebenes Fahrzeug in Flammen aufgeht, zehn Mal so hoch ist wie bei einem Elektrofahrzeug.Ganz aus der Verantwortung kann sich Tesla aber wohl auch nicht stehlen, denn man wird intern herausfinden müssen, wie ein fehlerhaftes Modul überhaupt die Qualitätskontrolle in der Produktion passieren konnte.
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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