Minisforum G1 Pro: Kompakter PC mit Desktop-Grafikkarte im Test
Beim Minisforum G1 Pro handelt es sich um einen kompakten PC mit AMD Ryzen 9 8945HX und NVIDIA GeForce RTX 5060. Dass die Grafikkarte dem PC zu verhältnismäßig viel Leistung verhilft, merkt man bereits am Speed-Way-Benchmark. In diesem erzielt der G1 Pro 3557 Punkte.
Der Computer verfügt über drei Leistungsmodi: Office, Gaming und Beast. Der Lüfter ist natürlich im Office-Modus etwas leiser, während er im Beast-Modus durchaus zu hören ist. Die Modi können über die Minisforum-eigene App umgestellt werden. Leider gibt es beim G1 Pro keinen Hardware-Schalter, um zwischen den Modi zu wechseln. Alle Benchmarks wurden im Gaming-Modus durchgeführt. In Steel Nomad erzielt der G1 Pro 3165 Punkte.
Durch die Desktop-RTX-5060 mit 8 GB GDDR7 kann sich der G1 Pro klar von dem Vorwurf abgrenzen, nur ein Notebook ohne Display und Tastatur zu sein. Dieser Vorwurf wurde beim G7 Pro öfter geäußert. Die Wahrheit ist aber auch: Performance-mäßig liegen beide auf Augenhöhe.
Der entscheidende Faktor zwischen den Gaming-PCs könnte das Betriebsgeräusch sein. Der G1 Pro ist auch im Office-Modus lauter als der G7 Pro. Das Lüftergeräusch wird zwar leiser, aber dadurch wird die Anzahl der Lüfter nicht geringer. Der G7 Pro hat in diesem Moment einen Heimvorteil, da sein Kühlsystem komplett auf Notebook-Hardware ausgelegt ist. Eine Desktop-5060 hat hier in Sachen Betriebsgeräusch das Nachsehen. Das ist per se kein Nachteil, sondern schlicht eine Gegebenheit. Minisforum selbst wirbt mit Buzzwords wie "entfesselter Performance" und "Extreme Cooling". Und eben jenes Kühlsystem ist es, was man zwangsläufig hört.
Im Gegensatz zum G7 Pro ist der G1 Pro, wie auch schon sein Vorgänger, ganz in Weiß gehalten. Rückseitig sitzen die Ports. Dazu gehören drei DisplayPorts und ein HDMI-Port an der 5060. Dazu kommen ein USB-C- und zwei USB-A-Ports. Außerdem sitzt rückseitig ein weiterer HDMI-Anschluss. Minisforum verbaut einen Ethernet-Port und einen Eingang für den Kaltstecker über der Power-Wippe. Mit eben jener erinnert der PC an frühe PCs, die standardmäßig mit einem solchen Ein- und Ausschalter ausgestattet waren. Insgesamt könnte der G1 Pro ein paar mehr Ports vertragen: Vorne gibt es noch einen Klinkenanschluss, einen USB-A- und einen USB-C-Port.
Der Minisforum AtomMan G1 Pro soll regulär 1949 Euro kosten. Damit ist er auf jeden Fall nicht der günstigste Gaming-PC. Derzeit ist er auf 1559 Euro reduziert. Der verbaute Crucial-RAM ist ein 32-GB-DDR5-5600-SO-DIMM-Modul und kostet tagesaktuell 325,08 Euro. Möchte man dem System Dual-Channel-RAM spendieren und auf 64 GB gehen, nähert man sich folglich schnell der UVP. Unser Kollege Timm Mohn hat einige Wünsche für einen Nachfolger: zum einen 40-Gigabit-USB-C-Ports und zum anderen einen Kartenleser wie beim G7 Pro.
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Der Computer verfügt über drei Leistungsmodi: Office, Gaming und Beast. Der Lüfter ist natürlich im Office-Modus etwas leiser, während er im Beast-Modus durchaus zu hören ist. Die Modi können über die Minisforum-eigene App umgestellt werden. Leider gibt es beim G1 Pro keinen Hardware-Schalter, um zwischen den Modi zu wechseln. Alle Benchmarks wurden im Gaming-Modus durchgeführt. In Steel Nomad erzielt der G1 Pro 3165 Punkte.
Durch die Desktop-RTX-5060 mit 8 GB GDDR7 kann sich der G1 Pro klar von dem Vorwurf abgrenzen, nur ein Notebook ohne Display und Tastatur zu sein. Dieser Vorwurf wurde beim G7 Pro öfter geäußert. Die Wahrheit ist aber auch: Performance-mäßig liegen beide auf Augenhöhe.
Der entscheidende Faktor zwischen den Gaming-PCs könnte das Betriebsgeräusch sein. Der G1 Pro ist auch im Office-Modus lauter als der G7 Pro. Das Lüftergeräusch wird zwar leiser, aber dadurch wird die Anzahl der Lüfter nicht geringer. Der G7 Pro hat in diesem Moment einen Heimvorteil, da sein Kühlsystem komplett auf Notebook-Hardware ausgelegt ist. Eine Desktop-5060 hat hier in Sachen Betriebsgeräusch das Nachsehen. Das ist per se kein Nachteil, sondern schlicht eine Gegebenheit. Minisforum selbst wirbt mit Buzzwords wie "entfesselter Performance" und "Extreme Cooling". Und eben jenes Kühlsystem ist es, was man zwangsläufig hört.
Ausreichend Ports
Der G1 Pro ist folglich auch im Office-Modus leicht zu hören. Er ist nicht so präsent wie das Chuwi Gamebook im Office-Modus und auch leiser als der Geekom Megamini G1. Selbst der MiniFun 11 ist im Standby lauter. Nur ausgerechnet die hauseigene Konkurrenz, also der G7 Pro, ist im Office-Modus leiser. Das spricht mehr für Minisforum als gegen den G1 Pro.Im Gegensatz zum G7 Pro ist der G1 Pro, wie auch schon sein Vorgänger, ganz in Weiß gehalten. Rückseitig sitzen die Ports. Dazu gehören drei DisplayPorts und ein HDMI-Port an der 5060. Dazu kommen ein USB-C- und zwei USB-A-Ports. Außerdem sitzt rückseitig ein weiterer HDMI-Anschluss. Minisforum verbaut einen Ethernet-Port und einen Eingang für den Kaltstecker über der Power-Wippe. Mit eben jener erinnert der PC an frühe PCs, die standardmäßig mit einem solchen Ein- und Ausschalter ausgestattet waren. Insgesamt könnte der G1 Pro ein paar mehr Ports vertragen: Vorne gibt es noch einen Klinkenanschluss, einen USB-A- und einen USB-C-Port.
Der Minisforum AtomMan G1 Pro soll regulär 1949 Euro kosten. Damit ist er auf jeden Fall nicht der günstigste Gaming-PC. Derzeit ist er auf 1559 Euro reduziert. Der verbaute Crucial-RAM ist ein 32-GB-DDR5-5600-SO-DIMM-Modul und kostet tagesaktuell 325,08 Euro. Möchte man dem System Dual-Channel-RAM spendieren und auf 64 GB gehen, nähert man sich folglich schnell der UVP. Unser Kollege Timm Mohn hat einige Wünsche für einen Nachfolger: zum einen 40-Gigabit-USB-C-Ports und zum anderen einen Kartenleser wie beim G7 Pro.
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