Tesla: Jetzt brennen auch die Solaranlagen - Walmart verlangt Abbau
Tesla hat einmal mehr ein Problem mit brennenden Produkten. Und diesmal kann es richtig teuer werden. Denn einer der großen Vorzeige-Kunden für die Solaranlagen des Unternehmens, Walmart, will den Anbieter jetzt gerichtlich zwingen lassen, die Stromerzeuger wieder von den Dächern vieler Märkte zu entfernen.
Walmart hat rund 240 Märkte im gesamten Gebiet der USA mit Solaranlagen ausstatten lassen und ist damit einer der größten Kunden von Tesla in dem Bereich. Allerdings soll sich nun zeigen, wie der E-Auto-Hersteller dabei die recht günstigen Preise erreichen konnte: Mit einer "weitreichenden Nachlässigkeit" bei der Qualität, wie es nun in einer Klageschrift heißt, von der die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
In sieben Niederlassungen soll es inzwischen bereits zu Bränden gekommen sein, die von den Solar-Anlagen aus dem Hause Tesla verursacht wurden. Aber auch dort wo es nicht brannte, verzeichnete man dutzende Fälle von Problemen - so waren irgendwo Kabel locker, wodurch die Systeme nicht wie erwartet funktionierten, oder es entstanden überhitzte Stellen auf den Solarpanelen.
Das Solar-Geschäft hatte Elon Musk einst unter dem Namen SolarCity in einer eigenen Firma aufgebaut. 2016 kam es dann in seinem Firmenimperium zu einer internen Übernahme durch Tesla im Wert von 2,6 Milliarden Dollar. Eigentlich sollte der Zusammenschluss beide Firmen beleben, doch ging es für den Solarbereich eher arg nach unten: Die Zahl der neuen Installationen ist seitdem um 85 Prozent eingebrochen und die große Baumarktkette Home Depot hat sich als Vertriebspartner bereits verabschiedet.
Siehe auch: Behörde: Tesla übertreibt bei Crash-Test-Ergebnissen maßlos
In sieben Niederlassungen soll es inzwischen bereits zu Bränden gekommen sein, die von den Solar-Anlagen aus dem Hause Tesla verursacht wurden. Aber auch dort wo es nicht brannte, verzeichnete man dutzende Fälle von Problemen - so waren irgendwo Kabel locker, wodurch die Systeme nicht wie erwartet funktionierten, oder es entstanden überhitzte Stellen auf den Solarpanelen.
Es geht bergab
Zusammenfassend kommen die Anwälte Walmarts in der Klageschrift zu dem Schluss, dass Tesla hier von nicht hinreichend ausgebildeten Arbeitern minderwertige Installationen durchführen lässt. Das Unternehmen lege dabei "völlige Inkompetenz oder Gleichgültigkeit oder beides an den Tag", hieß es weiter.Das Solar-Geschäft hatte Elon Musk einst unter dem Namen SolarCity in einer eigenen Firma aufgebaut. 2016 kam es dann in seinem Firmenimperium zu einer internen Übernahme durch Tesla im Wert von 2,6 Milliarden Dollar. Eigentlich sollte der Zusammenschluss beide Firmen beleben, doch ging es für den Solarbereich eher arg nach unten: Die Zahl der neuen Installationen ist seitdem um 85 Prozent eingebrochen und die große Baumarktkette Home Depot hat sich als Vertriebspartner bereits verabschiedet.
Siehe auch: Behörde: Tesla übertreibt bei Crash-Test-Ergebnissen maßlos
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- BlueChip: Anduril & Qualcomm planen Laptops "made in USA"
- Erstes Fusionskraftwerk der Welt soll in Deutschland entstehen
- Falsche Mesh-Warnung und WLAN-Fehler: Fritz bessert nach
- PCB-Engpässe: Durch KI-Boom werden auch Mainboards rar und teuer
- Drei Raketen, drei Raumschiffe: So irre plant die NASA Artemis 3
- MacBook Pro: Apple bringt sein Profi-Notebook jetzt mit M6-Chip
- iMac 2026: Apple frischt seinen bunten All-in-One-PC mit M6-CPU auf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen