Disney+ plant Gratis-Tarif:
Werbefinanziertes Streaming kommt
Um den lukrativen Markt der werbefinanzierten Streams zu erobern, plant Disney+ eine Version ohne Bezahlschranke. Der Konzern reagiert mit den Plänen direkt auf die wachsende Konkurrenz durch Videoplattformen wie YouTube.
Bislang bieten Dienste wie Apple TV oder Paramount+ nur einzelne frei zugängliche Episoden an. Ein dauerhafter Gratis-Bereich könnte Disney+ von anderen Bezahlangeboten abheben. Geplant ist, ausgewählte Filme und Serien als Vorgeschmack bereitzustellen, um Nutzer später zu einem Abonnement zu bewegen.
Das sogenannte Free Ad-supported Streaming Television (FAST) verzeichnet weltweit starkes Wachstum. Plattformen wie Pluto TV oder Amazon Freevee finanzieren sich über Werbung und bieten lineare Kanäle sowie Abrufinhalte. Für Disney entspräche dies einer Rückkehr zu klassischen TV-Mechanismen in digitaler Form.
Zugleich besteht das Risiko, dass bestehende Abonnenten in ein kostenloses Angebot wechseln. Parallel testet der Konzern neue Formate, darunter vertikale Kurzvideos zur Steigerung der Nutzungsdauer.
Konkrete Zeitpläne gibt es nicht. Die Überlegungen befinden sich in einer frühen Phase. Branchenüblich wäre ein Start in ausgewählten Testmärkten vor einer möglichen Ausweitung. Ob und wann ein solches Angebot in Deutschland verfügbar wäre, ist offen.
Würdet ihr einen kostenlosen, werbefinanzierten Bereich bei Disney+ nutzen oder bleibt ihr beim klassischen Abo? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Kostenlose Inhalte bei Disney+
Der Unterhaltungskonzern Disney erwägt, Teile seines Katalogs auf der Streaming-Plattform Disney+ ohne Bezahlschranke anzubieten. Produktchef Adam Smith sprach das Thema laut Bericht am Donnerstag intern an. Ziel ist es, den Markt für werbefinanzierte Gratis-Angebote zu erschließen und neue Nutzer zu gewinnen.Bislang bieten Dienste wie Apple TV oder Paramount+ nur einzelne frei zugängliche Episoden an. Ein dauerhafter Gratis-Bereich könnte Disney+ von anderen Bezahlangeboten abheben. Geplant ist, ausgewählte Filme und Serien als Vorgeschmack bereitzustellen, um Nutzer später zu einem Abonnement zu bewegen.
Druck durch YouTube und TikTok
Wie das Onlinemagazin 4kfilme berichtet, reagiert Disney auf verändertes Konsumverhalten. Plattformen wie YouTube und TikTok binden zunehmend Aufmerksamkeit. Auch werbefinanzierte Dienste profitieren davon, dass klassische Streaming-Abos teurer werden. In den USA entfallen inzwischen fast ein Fünftel der Fernsehnutzung auf Gratis-Angebote.Das sogenannte Free Ad-supported Streaming Television (FAST) verzeichnet weltweit starkes Wachstum. Plattformen wie Pluto TV oder Amazon Freevee finanzieren sich über Werbung und bieten lineare Kanäle sowie Abrufinhalte. Für Disney entspräche dies einer Rückkehr zu klassischen TV-Mechanismen in digitaler Form.
Rabatte und neue Formate
Um Kündigungen zu vermeiden, setzt Disney bereits auf Rabattangebote. Kunden erhalten teils den Premium-Tarif mit 4K, HDR und Dolby Atmos für 9,99 Euro monatlich. Ein Gratis-Modell könnte die Reichweite zusätzlich stabilisieren.Zugleich besteht das Risiko, dass bestehende Abonnenten in ein kostenloses Angebot wechseln. Parallel testet der Konzern neue Formate, darunter vertikale Kurzvideos zur Steigerung der Nutzungsdauer.
Konkrete Zeitpläne gibt es nicht. Die Überlegungen befinden sich in einer frühen Phase. Branchenüblich wäre ein Start in ausgewählten Testmärkten vor einer möglichen Ausweitung. Ob und wann ein solches Angebot in Deutschland verfügbar wäre, ist offen.
Würdet ihr einen kostenlosen, werbefinanzierten Bereich bei Disney+ nutzen oder bleibt ihr beim klassischen Abo? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Wird Disney+ bald komplett kostenlos?
Nein, der komplette Katalog wird nicht verschenkt. Es heißt, dass Disney lediglich darüber nachdenkt, ausgewählte Inhalte ohne Bezahlschranke anzubieten. Dies soll intern von Produktchef Adam Smith diskutiert worden sein.
Ein solches Modell würde eher als "Appetithäppchen" dienen. Nutzer könnten in Serien oder Filme reinschnuppern, müssten für den vollen Zugriff aber weiterhin zahlen. Offiziell bestätigt hat der Konzern diese Pläne bislang nicht.
Ein solches Modell würde eher als "Appetithäppchen" dienen. Nutzer könnten in Serien oder Filme reinschnuppern, müssten für den vollen Zugriff aber weiterhin zahlen. Offiziell bestätigt hat der Konzern diese Pläne bislang nicht.
Welche Inhalte wären dann gratis?
Genaue Details zum Katalog gibt es noch nicht. Laut Insider-Berichten würde sich das kostenlose Angebot aber auf ausgewählte Filme und Serien beschränken. Komplette Blockbuster-Premieren dürften weiterhin den zahlenden Kunden vorbehalten bleiben.
Zusätzlich experimentiert Disney bereits mit neuen Formaten. So wurden in den vergangenen Monaten vertikale Kurzclips in die Streaming-App integriert. Solche kurzen Formate könnten künftig einen großen Teil des Gratis-Bereichs ausmachen.
Zusätzlich experimentiert Disney bereits mit neuen Formaten. So wurden in den vergangenen Monaten vertikale Kurzclips in die Streaming-App integriert. Solche kurzen Formate könnten künftig einen großen Teil des Gratis-Bereichs ausmachen.
Wie finanziert sich das Gratis-Abo?
Angeblich soll der kostenlose Bereich durch Werbeeinblendungen finanziert werden. Dies ist ein gängiges Modell in der Branche, um Einnahmen zu generieren, ohne den Nutzer direkt zur Kasse zu bitten.
Für IT-Profis und Endanwender bedeutet das: Wer kein Geld ausgeben möchte, bezahlt mit seiner Aufmerksamkeit und seinen Daten. Werbefinanzierte Modelle erfordern oft ein genaueres Tracking des Nutzerverhaltens, um personalisierte Spots auszuspielen.
Für IT-Profis und Endanwender bedeutet das: Wer kein Geld ausgeben möchte, bezahlt mit seiner Aufmerksamkeit und seinen Daten. Werbefinanzierte Modelle erfordern oft ein genaueres Tracking des Nutzerverhaltens, um personalisierte Spots auszuspielen.
Gibt es schon einen Starttermin?
Aktuell gibt es weder einen festen Zeitplan noch eine offizielle Ankündigung seitens Disney. Die Gespräche befinden sich laut übereinstimmenden Medienberichten noch in einer frühen, internen Phase.
Bis ein solches Modell marktreif ist, vergehen oft Monate. Es ist durchaus üblich, dass Streaming-Anbieter neue Funktionen oder Tarife zunächst ausgiebig testen, bevor sie diese einer breiten Masse zur Verfügung stellen.
Bis ein solches Modell marktreif ist, vergehen oft Monate. Es ist durchaus üblich, dass Streaming-Anbieter neue Funktionen oder Tarife zunächst ausgiebig testen, bevor sie diese einer breiten Masse zur Verfügung stellen.
Kommt das Angebot nach Deutschland?
Ob und wann ein möglicher Gratis-Tarif in Deutschland startet, ist völlig offen. Oftmals testen US-Konzerne solche gravierenden Änderungen zunächst im heimischen Markt oder in ausgewählten, kleineren Regionen.
Sollte der Testlauf in den USA erfolgreich sein, ist eine Ausweitung auf Europa jedoch sehr wahrscheinlich. Bis dahin bleibt deutschen Nutzern nur die Möglichkeit, auf reguläre Rabattaktionen des Anbieters zu achten.
Sollte der Testlauf in den USA erfolgreich sein, ist eine Ausweitung auf Europa jedoch sehr wahrscheinlich. Bis dahin bleibt deutschen Nutzern nur die Möglichkeit, auf reguläre Rabattaktionen des Anbieters zu achten.
Zusammenfassung
- Der Konzern Disney plant einen kostenlosen Bereich auf Disney+
- Ausgewählte Filme und Serien sollen neue Abonnenten anlocken
- Das Unternehmen reagiert damit auf die Konkurrenz durch YouTube
- Gratis-Angebote finanzieren sich komplett über Werbeeinnahmen
- Es besteht jedoch das Risiko von Kündigungen bestehender Abos
- Die Pläne für das neue Gratis-Modell sind noch in einer Frühphase
Siehe auch:
- Disney+: Das sind die neuen Filme und Serien im Mai 2026
- Disney löscht überraschend 15 weitere PC-Spiele aus Steam-Store
- Disney+: Das sind die neuen Filme und Serien im April 2026
- Nach Milliarden-Investment: Disney prüft den Kauf von Epic Games
- Disney+ kürzt Qualität: Verbraucherzentrale rät zur Rückforderung
Themen:
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