Geekom A9 Max 2026: Mini-PC mit AMDs KI-Plattform im Test
Der Geekom A9 Max 2026 präsentiert sich als kompakter Mini-PC mit hochwertigem Metallgehäuse, umfangreicher Anschlussausstattung und moderner Ryzen-AI-Plattform. Neben vier USB-A-Ports, zwei USB4-Anschlüssen, zweimal HDMI 2.1, zwei 2,5G-LAN-Ports sowie WiFi 7 und Bluetooth 5.4 unterstützt das System bis zu vier 4K-Monitore oder ein 8K-Display. Zum Lieferumfang gehören unter anderem Netzteil, HDMI-Kabel und VESA-Halterung. Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews hat sich das System genauer angesehen.
Im Inneren arbeitet ein AMD Ryzen AI 9 HX 470 mit 12 Kernen, 24 Threads und integrierter NPU für lokale KI-Anwendungen. Ergänzt wird die Ausstattung durch 32 GB DDR5-RAM, eine 2-TB-PCIe-4.0-SSD sowie die integrierte Radeon 890M. Die SSD liefert überzeugende Leistung, Windows 11 Pro ist bereits vorinstalliert.
Auch die CPU überzeugt im Alltag und in Benchmarks. Im Standardprofil erreicht der Prozessor eine hohe Multicore-Leistung, während der Performance-Modus noch etwas mehr Reserven bietet, allerdings bei höherer Lautstärke. Das Silent-Profil reduziert die Leistung dagegen deutlich. Mit einer Leistungsaufnahme von rund 70 bis 80 Watt unter Last arbeitet das Kühlsystem insgesamt solide, ohne neue Maßstäbe zu setzen.
Der größte Kritikpunkt betrifft jedoch die Speicherkonfiguration. Ab Werk verbaut GEEKOM lediglich ein einzelnes RAM-Modul, wodurch der Rechner im Single-Channel-Modus arbeitet. Gerade die integrierte Radeon 890M ist jedoch stark von der Speicherbandbreite abhängig. Entsprechend fällt die Gaming-Leistung deutlich geringer aus als technisch möglich.
Im Test erreichte Call of Duty: Modern Warfare III zunächst nicht einmal 60 FPS in Full HD bei niedrigen Einstellungen. Nach dem Wechsel auf zwei 16-GB-DDR5-Module stieg die Leistung spürbar: Cinebench legte um mehr als 100 Punkte zu, die Bildrate erhöhte sich auf rund 90 bis 100 FPS, mit aktiviertem FSR sogar auf etwa 130 FPS. Damit wird deutlich, dass nicht der Prozessor, sondern die werksseitige Single-Channel-Bestückung die Grafikleistung limitiert.
Auch die Vermarktung sollte kritisch betrachtet werden. Bewertungen auf Amazon werden gemeinsam mit älteren Modellvarianten angezeigt, wodurch der Eindruck entstehen kann, das neue Modell sei bereits umfassend bewertet. Zudem wirkt die Bewerbung als Gaming-Mini-PC angesichts der Standardkonfiguration nur eingeschränkt gerechtfertigt. Erst mit Dual-Channel-RAM erreicht die Radeon 890M das Leistungsniveau, das in dieser Geräteklasse zu erwarten ist.
Im Vergleich zum Vorgänger bietet der A9 Max 2026 eine schnellere CPU, mehr KI-Leistung und ein überarbeitetes Kühlsystem, während die Grafikeinheit unverändert bleibt. Umso stärker fällt die Entscheidung für Single-Channel-RAM ins Gewicht.
Unterm Strich überzeugt der GEEKOM A9 Max 2026 mit hochwertiger Verarbeitung, leistungsstarker CPU, moderner Ausstattung und vielen Anschlüssen. Als kompakter Office-, KI- und Allround-PC hinterlässt er einen sehr guten Eindruck. Wer jedoch die integrierte Grafik für Spiele oder grafikintensive Anwendungen nutzen möchte, sollte die RAM-Konfiguration vor dem Kauf prüfen oder eine Aufrüstung auf Dual Channel einplanen.
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Im Inneren arbeitet ein AMD Ryzen AI 9 HX 470 mit 12 Kernen, 24 Threads und integrierter NPU für lokale KI-Anwendungen. Ergänzt wird die Ausstattung durch 32 GB DDR5-RAM, eine 2-TB-PCIe-4.0-SSD sowie die integrierte Radeon 890M. Die SSD liefert überzeugende Leistung, Windows 11 Pro ist bereits vorinstalliert.
Auch die CPU überzeugt im Alltag und in Benchmarks. Im Standardprofil erreicht der Prozessor eine hohe Multicore-Leistung, während der Performance-Modus noch etwas mehr Reserven bietet, allerdings bei höherer Lautstärke. Das Silent-Profil reduziert die Leistung dagegen deutlich. Mit einer Leistungsaufnahme von rund 70 bis 80 Watt unter Last arbeitet das Kühlsystem insgesamt solide, ohne neue Maßstäbe zu setzen.
Der größte Kritikpunkt betrifft jedoch die Speicherkonfiguration. Ab Werk verbaut GEEKOM lediglich ein einzelnes RAM-Modul, wodurch der Rechner im Single-Channel-Modus arbeitet. Gerade die integrierte Radeon 890M ist jedoch stark von der Speicherbandbreite abhängig. Entsprechend fällt die Gaming-Leistung deutlich geringer aus als technisch möglich.
Im Test erreichte Call of Duty: Modern Warfare III zunächst nicht einmal 60 FPS in Full HD bei niedrigen Einstellungen. Nach dem Wechsel auf zwei 16-GB-DDR5-Module stieg die Leistung spürbar: Cinebench legte um mehr als 100 Punkte zu, die Bildrate erhöhte sich auf rund 90 bis 100 FPS, mit aktiviertem FSR sogar auf etwa 130 FPS. Damit wird deutlich, dass nicht der Prozessor, sondern die werksseitige Single-Channel-Bestückung die Grafikleistung limitiert.
Auch die Vermarktung sollte kritisch betrachtet werden. Bewertungen auf Amazon werden gemeinsam mit älteren Modellvarianten angezeigt, wodurch der Eindruck entstehen kann, das neue Modell sei bereits umfassend bewertet. Zudem wirkt die Bewerbung als Gaming-Mini-PC angesichts der Standardkonfiguration nur eingeschränkt gerechtfertigt. Erst mit Dual-Channel-RAM erreicht die Radeon 890M das Leistungsniveau, das in dieser Geräteklasse zu erwarten ist.
Im Vergleich zum Vorgänger bietet der A9 Max 2026 eine schnellere CPU, mehr KI-Leistung und ein überarbeitetes Kühlsystem, während die Grafikeinheit unverändert bleibt. Umso stärker fällt die Entscheidung für Single-Channel-RAM ins Gewicht.
Unterm Strich überzeugt der GEEKOM A9 Max 2026 mit hochwertiger Verarbeitung, leistungsstarker CPU, moderner Ausstattung und vielen Anschlüssen. Als kompakter Office-, KI- und Allround-PC hinterlässt er einen sehr guten Eindruck. Wer jedoch die integrierte Grafik für Spiele oder grafikintensive Anwendungen nutzen möchte, sollte die RAM-Konfiguration vor dem Kauf prüfen oder eine Aufrüstung auf Dual Channel einplanen.
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