Tesla hat Luxusproblem: Verkäufe steigen einfach nicht schnell genug

Der Elektroauto-Hersteller Tesla legt zwar weiterhin ordentlich zu - aber nicht so schnell, wie es Branchenbeobachter und Anleger gerne sehen würden. Die Folge ist, dass noch immer Verluste verbucht werden und es nicht so recht absehbar ist, wann ... mehr... tesla, Elektroautos, Tesla Motors, E-Auto, Tesla Model Y Bildquelle: Tesla tesla, Elektroautos, Tesla Motors, E-Auto, Tesla Model Y tesla, Elektroautos, Tesla Motors, E-Auto, Tesla Model Y Tesla

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Der Anfang vom Ende des E-Mobilitätshypes.
Die physikalische Realität, die Umsetzbarkeit und vor allem das Budget der Käufer und deren Leidensfähigkeit holt die Phantasten langsam ein.
 
@Postman1970: Diese Aussage könnte auf vielen Ebenen nicht falscher sein:
- eMobilität ist kein "Hype", sondern Notwendigkeit und die Zukunft. Öl wird nicht für immer vorhanden sein und wenn wir den Klimawandel eindämmen wollen, geht das nicht mit ausschließlich Verbrennern. Am Ende Deines Lebens (wenn Du 1970 geboren wurdest) wird die Mehrheit aller Autos emobil fahren.
- Tesla hat zugelegt, insofern verstehe ich den zweiten Satz nicht. Dabei werden insbesondere die erschwinglicheren Modelle immer besser verkauft - so gut sogar, dass sie das eigene Luxussegment kannibalisieren. Das wird sich mit dem Model Y fortsetzen, ein Modell, von dem Elon Musk selbst gesagt hat, dass es sich sogar noch besser als das Model 3 verkaufen wird.
- Leute, die eMobilität ernst nehmen sind keine Phantasten, im Jahr 2020 werden so viele verschiedene Modelle auf den Markt kommen oder endlich lieferbar sein, dass endlich Konkurrenz für Tesla erwächst. Es seien hier der VW ID3 und der Kia eNiro beispielhaft für erschwingliche eAutos mit großer Reichweite genannt.
- Jeder Autohersteller redet von der Elektrifizierung der eigenen Flotte. Das wird sicher noch Jahre bis Jahrzehnte dauern, aber es wird passieren.
 
@Thunderbyte: " eMobilität ist kein "Hype", sondern Notwendigkeit und die Zukunft. Öl wird nicht für immer vorhanden sein und wenn wir den Klimawandel eindämmen wollen, geht das nicht mit ausschließlich Verbrennen " die kernaussage es muss sich was ändern stimmt zu 100% ob dazu aber eine Umweltschädliche Batterie das Richtige ist sind Zweifel durchaus gerechtfertigt.
 
@ichwessnet: Es kann und muss nicht immer auf eine 100%ige Lösung sein, oftmals sind Zwischenlösungen sinnvoll. Zumal das ja auch stand jetzt der Akkutechnologie ist. Da wird noch sehr viel passieren und da wird auch sehr viel geforscht. Das hat das Potential besser zu werden, aber Verbrenner werden verbrennen. Da wird sich nichts dran ändern.
 
@NamelessOne: Wir haben die News von Wunderbatterien mit doppelter bis dreifacher Kapazität eines LiPo Akkus und Ladezeiten von wenigen Minuten schon vor 15 Jahren gelesen. Geworden ist daraus bis heute nichts. Nur weil es im Labor ganz toll aussieht, muss es das nicht in der Realität sein.
 
@NamelessOne: das mit dem Fossilen Verbrenner stelle ich nicht in Frage die müssen weg. ich denke an Alternative Konzepte weg von individual Verkehr wo es möglich ist und auch andere Alternative Konzepte die nicht Fossil (stark umweltbelastend sind), und es gibt hier gute Ansätze auch abseits von den Batterien.
 
@ichwessnet: "weg von individual Verkehr" - Du bist Stadtkind, oder? Die Realität sieht außerhalb der städtischen Filterblase anders aus. Hier wird man wahrscheinlich nie auf den Individualverkehr verzichten können. Und das finde ich auch gut so. Die Möglichkeit, schnell dahin zu kommen, wo man es gerade möchte bzw. muss, ist eine der größten Errungenschaften der Moderne. Dass das zukünftig umweltfreundlich(er) passieren muss, steht außer Frage. Aber "zurück ins Mittelalter" ist sicher die falsche Antwort. Du kannst dich natürlich gerne in Verzicht üben. Da hindert dich niemand dran.
 
@Fekal: sorry ich lebe auf dem Land und mag es. Ich fahre morgens zum Bahnhof Un habe dann einen Pendelverkehr. Ich sage nicht das es keinen Individual Verkehr geben soll es ist aber bescheuert immer und überall mit dem Auto hinzufahren und dann ewig Parkplatz suchen oder blöde im Stau zu stehen. Die Minusklicker haben leider nichts verstanden
 
@Fekal: In städtischen Regionen leben deutlich mehr Menschen, somit ist natürlich dort auch ein logischer Ansatzpunkt. Das es immer Ausnahmen geben wird ist klar, aber wegen Diesen darf man massenfähige Lösungen nicht ignorieren.
 
@Dr. MaRV: Vor 15 Jahren war aber der Druck nicht annähernd so hoch wie heute, die Batterietechnikentwicklung zu forcieren !
Seitdem gab es schon einige Neuentwicklungen, bei denen jetzt an der Optimierung gearbeitet wird.
 
@floerido: Ich zitiere: "Fast jeder dritte Einwohner der Bundesrepublik Deutschland lebt in einer der 85 Großstädte (über 100 000 Einwohner). Die sind rund 26 Millionen Menschen. Die meisten Menschen leben aber in Dörfern und Kleinstädten: Über sieben Millionen sind in Ortschaften mit bis zu 2000 Einwohnern zu Hause." (Quelle: https://derweg.org/deutschland/gesamt/menschen/)

Die Meisten sind also für dich Ausnahmen? Interessante Ansicht.
Fakt ist: Die meisten Menschen leben in Dörfern oder kleinen Städten. Die Politik konzentriert sich aber nur auf die Minderheit in den Großstädten, weil die Politiker anscheinend nur Bonn oder Berlin kennen und drum herum ist Kriegsnebel. In unserer Region hat nicht ein Dorf einen guten Nahverkehr. Das reicht nichtmal, um damit am Samstag zum feiern in die Stadt zu fahren. Auch dafür muss Auto oder Taxi herhalten. Von der täglichen fahrt zur Arbeit (hin+zurück 68 Km) ganz zu schweigen. Mit Bus und Bahn bräuchte ich pro Strecke ca. 3,5 Stunden. Mit dem Auto 30 min. Das wird sich auch in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern. Da lege ich meine Hand für ins Feuer.
 
@ichwessnet: Welche Alternative im Moment ist weniger Umweltschädlich als eine Batterie?

Wasserstoff?
Sicher nicht. Alleine Lagerung und Transport verschlingen so viel Energie, dass es sich nicht rechnet.

Biodiesel?
Sicher nicht, da Weltweit so viele Anbaufläche dafür geopfert werden müsste, dass es mit der nahrungsversorgung Probleme gibt.

Bessere Batterien, die sicher kommen, da Forschung immer auf Nachfrage reagiert?
Wohl eher.

Was ganz neues? Minifusionsreaktor?
irgendwann sicher schon, aber in nächster Zukunft wohl eher nicht.
 
@pcfan: Welche weniger umweltschädlich sit, auch heute schon...ja es ist der Wasserstoff, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, tun sie zur zeit nicht. Ein Batterie hat nach aktuellem stand der Technik immer das resourcenthema am fuß. Wasserstoff lässt sich nach aktuellem stand der Technik weitgehend co2 neutral erzeugen und verwerten, auch die Brennstoffzelle ist kein resourcenvernichter wie die Batterie.

Seit Jahrzehnten hört man von der besseren Batterie, im wesentlich hat man davon bis heute nichts gesehn, da ist es warscheinlicher das man Wasserstoff verlässlich in öl in großen mengen bindet und das ganze durch erneuerbare Energien (und andernorts durch Kernkraft) den nötigen Wasserstoff erzeugt

Biosdiesel ist recht uninteressant, interessanter sind eher synthetische Kraftstoffe.

Aber egal was theoretisch ist, die Batterie wird mittelfristig im pkw die dominante energiespeicherlösung sein.
 
@0711: https://www.quarks.de/technik/mobilitaet/warum-du-besser-ein-elektro-auto-kaufst-als-eins-mit-brennstoffzelle/

Bei Wasserstoff ist der Große Knackpunkt, die Effizienz.
Man braucht also viel mehr Energieerzeugung weil in der Kette so viele mehr verloren geht.

Also wieder Kraftwerke.
Auch Kraftwerke mit erneuerbaren Energien brauchen bestimmte Rohstoffe.
Im Grunde verlagert man es nur von der Battarie zum Kraftwerk und senkt dafür signifikant die Effizienz der ganzen Kette.

Sowohl Wasserstoff als auch Batterie ist aber auf Dauer besser als Fossil (vorausgesetzt man macht den Wasserstoff in zUkunft auch aus Wasser und nicht aus Erdgas!).

Vermutlich wäre eine direkte Stromversorgung durch die Straße noch besser, weil die Speicherung wegfällt - dafür aber praktisch nicht zu bezahlen.

Noch besser wäre es, wann immer möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, die elektrisch sind wie Oberleitungsbusse, Züge usw.
Außerdem natürlich Fahrrad oder zu Fuß und nicht wegen jeden 300 m das Auto auspacken.
 
@pcfan: man braucht eben kaum mehr Produktion, man hat genug, der Überschuss könnte damit gepuffert werden. Wir haben Energie im Überfluss nur nicht dann wenn wir sie benötigen

Die Effizienz steigt weil man überproduktionen hat und die beim Ausbau erneuerbaren weiter steigen werden und damit könnte man konstant die erzeugte Energie nutzen statt andere zu bezahlen uns die Energie abzunehmen

Was an Verlusten zwischen Erzeugung zur Fortbewegung entstehen ist deshalb fast egal
 
@0711: Der derzeitige Wasserstoff kommt eigentlich zum größten Teil auch aus Fossilen-Quellen.
In o1-re:1-re:1-re:2 ging es um derzeit mögliche Verfahren, wenn man experimentelle Anführt, dann kann man es wiederum auch bei Batterien.
 
@floerido: Ja kommt er (praktisch 100%) und die verfahren bei welchen es nicht aus Fossilen Quellen kommt sind nicht experimentel, die Fossilen Varianten sind einfach günstiger gerade im kleinen Maßstab. Es existiert ein gewisses Henne Ei Problem, für großen Produktionsmengen fehlen schlicht die Abnehmer.
Die Technik dafür wäre aber bereits vorhanden und ist aus dem Expermentierstadium raus, im wesentlichen scheitert es an der Rentabilität diese Produktion zu starten
 
@pcfan: Wenn man bei Biodiesel und Wasserstoff nicht forscht werden die tot sein. Man muss Diversifizieren und ja auch neue Konzepte und Idee suchen
 
@ichwessnet: sorry und viel willen was zu verändern auch bei sich selbst
 
@pcfan: Effizienz bei der Wasserstoffproduktion und Lagerung hin oder her. Es ist besser die nicht benötigte Energie der drehenden Windräder in nationale Wasserstoffproduktion mittels Elektrolyse zu speisen, als sie für eine Hand voll Dollar (schnelles Geld) international zu verramschen, oder die Windräder gar zu stoppen. Der größte Energieverschwender ist die grüne Energie selbst.
 
@Dr. MaRV: Ja das ist richtig.

Trotzdem ist Wasserstoff keine wirklich effektive Speichermethode.
Es ist nicht wirklich besser, als das z.B. in großen Batteriebanken zu speichern.

An Methoden zur effizienten und umweltfreundlichen Methoden der Energiespeicherung muss die Welt auf jeden Fall noch arbeiten. Eine wirklich GUTE Möglichkeit fehlt da leider noch.
 
@ichwessnet: Warum ist die Batterie denn Umweltschädigend? Diese sind hochprozentig recyclebar.
 
@kkp2321: was man bisher nur im Labor sehen kann, in der Praxis nicht stattfindet und hochgradig unprofitabel ist.
 
@0711: Das unser Wirtschafssystem im Konflikt mit der Umwelt ist, ist ja nichts neues.
 
@kkp2321: ist ja nicht so, dass man am Batterienbaum die Batterie einfach erntet. Da spielen z.B. auch die Gewinnung der Materialien mit ein
 
@messias17: Hat auch niemand behauptet. Aber das argumentiert jetzt für und wider was? Die Ölquelle für unsere Antriebe sind ja auch nicht im Nächsten Teich im Wald und "ernten" tun wir dies auch nicht einfach.
 
@kkp2321: Stimmt, wird nie abgestritten, aber wird auch nie freiwillig erwähnt.
 
@kkp2321: Umweltschädliche bezieht sich auf die Gesamtbilanz also Energieverbrauch bei der Herstellung, ein E- Auto hat erst mit ca. 140tkm ein positive Bilanz (laut ADACl
 
@ichwessnet: Was der ADAC nicht berücksichtigt ist, das Kraftwerke einen viel sauberen Ausstoß haben als Kraftfahrzeugmotoren (Benzin/Diesel). Auch berücksichtigt der ADAC das Verhältnis zwischen Ausstoß und Energieerzeugnis nicht. Ein Kraftwerk erzeugt sehr viel effizienter Energie als ein Motor dies tut.
Bei E-Motoren würden die giftigen Ausstöße (gibt ja nicht nur das Co2 Äquivalent) weitest gehend komplett weg fallen und die Menschen würden viel weniger direkt damit belastet werden.
Ich beziehe mich auf diesen Bericht vom ADAC: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/studie-oekobilanz-pkw-antriebe-2018/

Des weiteren sehe ich den ADAC nicht als unbefangen an. Dieser ist nicht nur Dienstleister sondern auch Lobbyist.
 
@kkp2321: OK das schreibt er aber au h in seinem Bericht. Ich finde die eindimensional Denke Richtung E-mobility falsch. Man (Deutschland) läuft Gefahr andere Technologien zu verlieren.
 
@ichwessnet:
Die sogenannten "Umweltschädlichen Batterien" sind eine Erfindung der Autolobby !

Umweltschädlich sind nicht die Batterien ansich, sondern Förderbedingungen der Bestandteile aus Gründen, die mit den wirtschaftlichen und politischen Bedingungen in den jeweiligen Ländern zu tun haben.

Doch die kann man ändern. So man will.
 
@vader2: wo wir jetzt bei den Verschwörungstheorien wo hast du die Weisheit her? Neben des hohen Energie Bedarfs gibt es diverse Studien die die so positive Aeekte relativieren. Ausser dem schleppt ein VW e-Golf satte 314 Kilogramm Batterie mit sich was vollkommener Unsinn ist (beim Tesla sieht es nicht besser aus).

Fakt ist die Energiedichte pro Kilo muss erhöht werden soweit die Fördsrprogramme richtig. Aber es muss auch mehr in Alternativen geforscht werden. Ich finde Dan Fokus im Moment zu eng. Wasserstoff Biodiesel oder andere synthetische Energieformen CO2 neutral.

Aber bitte auch Alternative Bewegungskonzepte Zug, Busse oder Autos in Kolonne oder....

Einfach weiter denken das ist im Moment vor lauter Batterie Hyteriein die Hinterzimmer gerutscht
 
@ichwessnet: An Wasserstoff wird seit 30 Jahren geforscht. Ergebnis: heute immer noch nicht sinnvoll in PKWs einsetzbar. Für Busse oder LKWs mag das anders aussehen, weil da andere Faktoren eine Rolle spielen.
 
@Thunderbyte: liegt vielleicht an der Ernsthaftigkeit und den verwendeten Mittel, die nicht wirklich hoch sind und im Moment springen die meisten nur auf Batterie technik
 
@Thunderbyte: man kann sicher sein, dass mit letztes Öltropf werden die Atomraketen gestartet und Thema wird erledigt. Wir können uns gerne um Elektromobilität kümmern, der Fakt - Armee und Politiker interessiert es nicht.
 
@Thunderbyte: Die Zukunft gehört definitiv nicht dem E-Auto. Dafür müsste man die gesamte Stromversorgung weltweit massiv ausbauen. Man müsste in Großstädten hunderttausende Ladesäulen installieren, armdicke Stromschienen unter allen Gehwegen verlegen etc. Wird niemals passieren. Das wissen auch die großen PKW-Hersteller! Es gibt daher nur eine einzige Schlüssellösung - Wasserstoff!!! Toyota als jahrzehntelanger Vorreiter in alternativen Antrieben hat das erkannt und den Mirai entwickelt, das weltweit erste Serienfahrzeug mit Wasserstoffantrieb. Tankstellen lassen sich umrüsten, man kommt bis zu 1000km pro Tankfüllung, Tankvorgang dauert nur minimal länger als mit Benzin, Fahrzeuge so sicher und das beste - aus dem "Auspuff" kommt nur Wasser!
 
@Lecter: In der Tat, dann muss allerdings auf längere Sicht die gesamte Kette so realisiert werden, dass auch die Erzeugung des Wasserstoffs klimaneutral vonstatten geht, dann wäre das perfekt.
 
@Lecter: "Dafür müsste man die gesamte Stromversorgung weltweit massiv ausbauen."
Was derzeit auch passiert. In China gerade voll im Gange. In Japan fahren mehr als doppelt so viele E-Fahrzeuge wie in DE. Indien möchte in den 20er Jahren ein viertel der Automobilfahrzeuge elektrisch angetrieben sehen und baut dafür um.
in Afrika entstehen Mini-Laster mit einer Reichweite von 200km bei 70 km/h.
Wir Europäer sind es, die im Verzug sind. Nicht der Rest der Welt und in diesem Falle sind es die Entwicklungsländer, die uns voraus sind.
 
@kkp2321: Japan hat geringere zulassungszahlen als Deutschland, Japan hat etwa so viel mehr Einwohner (prozentual) wie zugelassene Elektroautos (wobei keine voll elektro)
https://www.electrive.net/2019/02/11/zahl-der-e-fahrzeuge-klettert-weltweit-auf-56-millionen/
 
@0711: Ja, weil die Großstädte Japans die Autos verbieten wollen. Das entnahm ich vor kurzem einer Doku in Arte oder 3sat.
 
@kkp2321: wo gibt es denn eine Quelle dafür?
 
@0711: Ich denk das wirst bei Interesse auch selber finden. Ich hatte mir das eben auch kurz zusammen gegoogelt wie es bei dem Thema um die Länder in anderen Kontinenten steht.
 
@kkp2321: Eben nicht, das was du dir zusammengegoogelt hast mit den "mehr als doppelt so viele Elektroautos" in japan ist z.B. schlicht nicht zutreffend und die höhere Gesamtzahl lässt sich recht einfach durch die höhere gesamtbevölkerung erklären. Zu den Zulassungszahlen, die Gesamtzulassungszahlen sinken in Japan nicht...was auch die Erklärung das Großstädte in Japan Autos verbieten wollen nicht zusammenpasst - wozu ich auch nichts finde außer dass sie verbrenner irgendwann verbieten wollen. Heißt aber auch gleichzeitig das Deutschland hier keineswegs in verzug ist. Der Status quo in Indien ist momentan weit hinter Deutschland oder auch Europa (und es ist nicht so dass man in Europa/Deutschland keine pläne hat), auch hier kein anzeichen von verzug.

Das China häufig "umweltpopulärthemen" agressiv handhabt und auch die Nachhaltigkeit auf der strecke bleibt ist schon oft gesehen. Ja sie investieren deutlich mehr in erneuerbare Energien aber dort wird ein riesen Staudamm gebaut, naturschützer weltweit in heller Aufregung, egal er wird gebaut...in Deutschland wird sowas nicht gebaut (als Beispiel). Für China geht es hier einzig um Wirtschaftsinteressen Elektroautos zu pushen und hier den bisherigen Platzhirschen den rang abzulaufen...trotzdem ist auch in China der elektroautomarkt noch verschwindend gering wie auch weltweit.
 
@0711: Ich habe auch nirgendwo behauptet das der Status Quo in Indien ein fortschrittlicher ist. Du legst dir die Dinge gerne so, wie du sie braucht.
Ich habe gesagt, das es in anderen Ländern anderer Kontinente konkrete Pläne und Handlungen gibt. Nichts weiter. In Deutschland gibt es diese konkret nicht. Hier wirft die Industrie was auf den Markt und du musst zusehen das du die Kiste geladen bekommst, da es Bundesweit keine festgelegte Regeln für Lademöglichkeiten gibt. Da macht jede Kommune was sie möchte, wenn sie denn möchte, was sicher auch abhängig ist welche Lobby da welchen Einfluss hat.
 
@kkp2321: Du sagst Deutschland/Europa IST im verzug, das heißt aktuell im hier und jetzt ist man im verzug...das habe ich aufgegriffen und dir nicht in den mund gelegt.
Kannst du mal ein Beispiel zu Indien nennen? In Deutschland gibt es sehr wohl konkrete "Zielvorgaben" für jahr xy, ebenso wie Subventionierung und förderprogramme und anderes ist mir in Indien auch nicht bekannt.
 
@0711: Ich kann mich auch nur berieseln lassen von dem, was Google mir anzeigt spontan zu dem Thema. Und da bleibe ich bei der Aussage, die ich bereits sagte: bei allem was ich wahr nehme, ist das Thema in diesen Ländern politisch ein größeres als bei uns.
Bei uns ist das eher ein lobbypolitisches Thema da Deutschland (noch) eine starke Autoindustrie hat und diese kein Interesse am E-Auto hat. Es sind nicht die Deutschen Hersteller gewesen die da voran vorgeprescht sind, diese ziehen nur nach weil sie sonst einen Markt in Gänze verlieren.
 
@kkp2321: "Typisch deutsch" :)

Das Thema ist politisch in anderen Ländern mitnichten größer als bei uns, die "umweltlobby" ist in Deutschland so stark wie kaum sonst und gewinnt mit Hysterie ihren kampf.
Ja die Automobilindustrie ist nicht vorgeprescht weil die Batterie Autos derzeit nur leidlich marktfähig sind. Sie sind sehr teuer, wenig gewinnbringend und der Marktanteil spricht bände bezüglich der Relevanz im automobilmarkt. Geforscht hat die deutsche autoindustrie auch in der Vergangenheit daran auch nicht nur im kleinen sondern durchaus mit größeren summen, der erste serienfähige wasserstoffbus im regelbetrieb kommt von Daimler ...ja man hat keinen akkubus, in berlin sieht man wieso, weil es nicht marktreif ist. Vorpreschen ist häufig kein gutes zeichen, in Japan z.B. auch mit starker autolobby die das batterieauto sehr kritisch sieht. Keiner der großen autobauer weltweit hat so konkrete pläne über den gesamten Konzern wie vw...es findet aufgrund des aktuellen Hypes jetzt früher statt wie geplant aber in summe sind das zu den ursprungsplanungen auch nur etwa ~3 jahre früher (suche z.B. nach feststoffbatterieforschung bei vw, ein guter grund nicht vorzupreschen) weil halt aktuell druck besteht, die Sinnhaftigkeit darf durchaus angezweifelt werden. Nebenbei hatte vw auch batterieautos ereits im Programm, es wurde nicht nachgefragt (z.B. der erste golf vor 40 jahren)...

es ist schade dass du keinerlei quellen angibst
 
@0711: "es ist schade dass du keinerlei quellen angibst"
Da du dich vor Quellen regelrecht übergibst, meinste?
 
@kkp2321: Nicht unbedingt aber wo nicht gefragt wird gehe ich von aus dass du zu den aussagen welche findest...so mache ich es zumindest. Entsprechend habe ich dir eine quelle gegeben die dir deine genannten zalen für Japan widerlegt, zu deiner aussage von Indien hab ich nichts gefunden und entsprechend nach einer quelle gefragt und das konkrete Beispiel für Indien hast du nicht genannt womit ich nicht suchen konnte (oder gegebenenfalls anch einer quelle fragen konnte wenn ich nichts finde)

Wenn du zu einer konkreten aussage die quelle nicht leicht zu finden ist, lass es mich wissen. Ich habe dich das mehrfach wissen lassen.
Um etwas vorzugreifen
Japan und kritischer Stand von Akkuautos
https://www.welt.de/wirtschaft/article190734171/Japan-Regierung-und-Toyota-setzen-auf-Wasserstoffautos.html
Erster Elektrogolf
https://www.welt.de/motor/article123516288/Wie-der-erste-Elektro-Golf-grandios-floppte.html
Brennstoffzellenbusse
https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug#Busse
https://de.wikipedia.org/wiki/CUTE
Untaugliche Berliner Akkubusse
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/berlin-neue-e-busse-der-bvg-koennen-nur-halbtags-eingesetzt-werden-a-1271623.html
 
@0711: Ich finde es einfach anmaßend von anderen etwas zu fordern, wo man selber nicht mit besserem Beispiel voran geht. Wenn du eine Quelle von mir forderst, solltest du deinen Standpunkt erstmal untermauern (zumal ich das Quellen gebashe albern finde. Wir vertreten hier zwei unterschiedliche Standpunkte, das ist legitim und das muss nicht mit Links tot geschlagen werden nach dem Motto wer die meisten Links hat, hat gewonnen).
Zumal ich mich auch gar nicht genötigt sehe alles zu Beweisen, weil man vieles auch einfach mal wo aufgeschnappt hat.

Ich selber bin in Berlin lebend, das mit dem Bussen bekomme ich quasi live mit. Nur was argumentiert das jetzt? Die BVG fängt an und Version 1.0 ist nicht perfekt. Und? Aufgeben? Ein Bus E zu betreiben ist auch mal ne andere Hausnummer als ein PKW.
Ich habe auch nirgendwo behauptet (auch hier interpretierst du wild) Deutsche Konzerne hätten sich nie mit dem Thema auseinander gesetzt. Ich sagte lediglich das sie kein Interesse an einem Antriebswechsel haben.

Ich habe im übrigen nie gegen Wasserstoff-Fahrzeuge argumentiert. Mein letzter Stand bei dem Thema war, das Wasserstoffantriebe sehr kurzlebig und Wartungsintensiv sind.
Und das ist, was gegen diesen Antrieb spricht ist, er ist sehr aufwendig.
Ein Elektromotor ist mechanisch gesehen langweilig und damit deutlich günstiger und weniger wartungsintensiv.
Und nein, ich werde die für so simple Tatsachen keine Quellen um die Ohren schlagen, weil ich das albern finde.
 
@kkp2321: Ich stelle die gleiche Anforderung an dich wie an mich, finde ich was nicht, frage ich nach. Ich habe selbst nach quellen zu deinen aussagen gesucht, habe gegenteiliges zu deiner aussage gefunden und dir die da die dazu quelle gegeben und da wo ich gar nichts entsprechendes gefunden habe was du geschrieben hast habe ich nach der quelle gefragt.

Überteuert und untauglich in der Praxis, das soll zeigen dass die Akkubusse nicht Markreif sind und hier ein aktuelles aufspringen fordern irgendwie nicht sinnvoll ist.
Ja du sagst sie haben kein Interesse, die Investments der letzten Jahrzehnte widerlegen das meiner Ansicht nach ebenso wie die Tatsache dass sie teils schon frühzeitig entsprechende mobile am markt hatten aber auch dass der baukasten von vw z.B. grundsätzlich auch für wasserstoffbetriebene Autos vorgesehen war (nicht meb). Es ging auch gar nicht zu sagen dass du gesagt hast deutsche Konzerne hätten sich nicht mit dem Thema außeinandergesetzt, sondern sie arbeiten daran diese Technologien marktreif zu bekommen denn vieles (siehe akkubusse) ist derzeit nicht marktreif

Ein Wasserstoffangetriebenes Fahrzeug ist in den weitesten teilen gleich zu batteriebetriebenne Fahrzeug, nur dass der energiespeicher keine Batterie ist sondern Wasserstoff und die Energie in der Brennstoffzelle umgesetzt wird (wobei vor dem antrieb meist noch eine kleinere Batterie als puffer ist). Zur Laufzeit, Daimler spricht bei aktuellen Brennstoffzellen (im Nutzfahrzeugsektor wie bei den Bussen) von min 1 Millionen Kilometern laufleistung

Ich habe nicht für alles quellen gefordert sodnern für das wozu ich nichts entsprechendes gefunden habe aber gut wenn du all dein gesagtes als unumstößliche Tatsache hinstellen magst auch wenn man dazu nichts findet, dann bin ich raus und ist eh sinnfrei mit so jemand zu sprechen.
 
@0711: Marktreif kann aber nur etwas werden, was Einsatz erfährt. Das Produkt reift am Markt, das gilt auch für E-Busse.
Die Deutschen Investments der letzten Jahre basieren auf das voran preschen der Asiatischen Unternehmen und nicht zuletzt Tesla. Tesla ist überbewertet, hat aber Prominenz. Sich dagegen mit Verweigerung stellen klappt nicht. Es sind nicht die Deutschen Unternehmen die mutig vorgeprescht sind. Es sind Nachzügler.
 
@Lecter: Wasserstoff-Autos sind auch eAutos. Den Wasserstoff zu verbrennen hat man ziemlich schnell eingestellt, als es um die Effizienz ging.

Jeder Fortschritt in der Batterie-Autowelt, wird auch dem Wasserstoff-Auto Vorteile bringen.
- Bessere Aerodynamik
- Bessere E-Motoren
- Bessere Akkus, weil auch ein Brennstoffzellenfahrzeug sollte einen Zwischenspeicher haben
 
@Lecter: IMMER wieder derselbe Blödsinn....

Nur mal zu deiner Info:
Für die Erzeugung des Wasserstoffs in so großer Menge durch Elektrolyse, die dann unumgänglich ist, braucht man auch Strom .
Um diese Menge für die gleiche Kilometerleistung wie ein Batterie-E-Auto zu erreichen, bis zum 7-FACHEN !
Kurz, du darfst bei Wasserstoff-Antrieb in gleicher Höhe noch paar Leitungen mehr legen oder am besten paar Kraftwerke neben die Wasserstofferzeugungsanlagen stellen !
 
@vader2: Bist aber nicht auf dem aktuellen Stand der Technik?! Lies mal das durch: https://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/auf-die-wasserstoff-produktion-kommt-es-an100.html
 
@Lecter: Und immer wieder kommt H2 daher... Die Gründe dagegen sollten doch längst klar sein.
Selbst der Chef von VW sagt, dass H2 eine Sackgasse ist und für PKW keinen Sinn macht (Effizienz, Ladenetz, Quelle des H2, etc.).
Tankstellen kosten 1-2 Mio. €! Dafür kann man 20 oder mehr Ladesäulen bauen. Und tausend andere Nachteile.
 
@Thunderbyte: Und du glaubst Lithium ist unendlich verfügbar? Hast du dir mal angeschaut wo und wie das abgebaut wird und welche Nachteile entstehen, auch für die Umwelt? Zu glauben das der Umstieg von Verbrenner auf E-Mobilität auf einmal "Wunder" für das Klima bedeuten würde, ist absurd.
 
@Shadi: Lithium ist ausreichend verfügbar: https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium#Vorkommen_auf_der_Erde . Im Prinzip könnte man es (anders als Öl) auch in Europa abbauen. Ja, manche Lagerstätten sind problematisch. Aber das ist Ölförderung (insbesondere auch beim Fracking) auch. Davon abgesehen kann man das Lithium aus Altbatterien recyclen, je mehr (alte) eAutos es gibt, umso mehr Recyclingmaterial gibt es.

Viele eAuto Akkus halten hunderttausende von km, länger als die meisten Motoren.

Das Recycling ist bei verbranntem Öl schwierig...
 
@Thunderbyte: Wenn ich mich nicht irre bekommt man beim Recycling dennoch nur relativ wenig Lithium zurück. Und der Abbau ist dennoch ein Problem, hatte letztens eine Reportage dazu gesehen wie Dörfer darunter leiden weil z.b. das Wasser - was beim Abbau benötigt wird - abgezwackt wird und die Bewohner dort deshalb kaum noch Wasser haben. Letztlich ist das alles ein Zweischneidiges Schwert.
 
@Shadi: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/duesenfeld-batterie-recycling-von-elektroautos/

Zitat: "Duesenfeld kann laut eigenen Angaben mit dieser Technologie bis zu 96 Prozent der Batteriebestandteile wieder voneinander trennen und gewinnt unter anderem die Metalle Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan in einer Reinheit zurück, die einen Einsatz bei der Neuproduktion von Lithium-Ionen-Batterien ermöglichen. Der Kreis schließt sich."

Hier wird auch das Lithium rückgewonnen (s.o.) und zwar fast komplett.

Und wie auch die Großfertigung von Akkus steht auch die Recyclingindustrie noch am Anfang.
 
@Thunderbyte: Ich bin 1970 geboren und am Ende meines Lebens werden die Autos sicherlich nicht emobil fahren. Und daß der Klimawandel in Korrellation zum Verbrenner steht ist nachwievor unbewiesen, und strittig. Egal, was die 97% Klimaforscher die Geld dafür bekommen, den Klimawandel zu beten, sagen, so kann ich nur Einsteins Antwort auf die Kritik seiner Relativitätstheorie, 100 Autoren gegen Einstein zitieren: "Warum Einhundert, Wenn sie Recht hätten, würde ein einziger reichen" Davon ab, daß man Wälder für Windräder rodet, wie jetzt den Reinhardswald. Andere Forscher behaupten z.B. es würde reichen, durch bepflanzung den menschengemachten Klimawandel zu stoppen.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/russland-china-usa-brasilien-klimawandel-wald-baeume-co2-treibhausgas-1.4513739
 
@Candlebox: Natürlich ist die Umstellung nicht von heute auf morgen, das wird Dekaden dauern. Aber schon in 10 Jahren wird ein nennenswerter Anteil der PKWs emobil fahren, bis 2040 (vielleicht früher) der überwiegende Teil.

Natürlich ist der Verkehr nicht der einzige CO2 Produzent, für die EU siehe https://www.iwd.de/fileadmin/Artikel/2017/Klimapolitik__Die_CO-Welt/iwd-2017-23_Seite_4-5_Grafikstrecke_Eu_nach_Sektor.jpg . Neben dem Verkehr sind Energie, Industrie, Landwirtschaft, Haushalte auch CO2 Produzenten. Der Verkehr steht aber nach der Energieerzeugung an zweiter Stelle (!). Man muss in allen Bereichen an einer Reduktion arbeiten. Bei "Energie" passiert das mit erneuerbaren Energiequellen ja auch schon. Aber auch beim Verkehr muss sich etwas ändern.
 
@Postman1970: Ich gehe jede Wette ein, dass Postman1970 noch nie eine längere Distanz in einem Tesla gefahren ist.
 
@SpiDe1500: Die wenigsten leute bewegen ein 50000€+ Fahrzeug, was er auch schrieb "vor allem das Budget der Käufer "
 
@0711: Als Dienstwagen ist das nicht ungewöhnlich. Aber ansonsten stimmt es natürlich. Trotzdem würde ich eine Testfahrt in solch einem Auto empfehlen, die ist für jeden erschwinglich, bevor man über E Mobilität ablästert. Danach siehts nämlich meist anders aus!
 
@SpiDe1500: Das Problem an der e Mobilität sieht kaum jemand in den Automobilen als solchen, sondern eben bei sowas wie dem "Budget", das hat Postman ja explizit herausgestellt dass es vor allem daran scheitert und damit at er einfach recht. Selbst absehbar ändert sich da nicht so viel

ein id.3 für 30000€ kommt auf der Autobahn wohl etwas über 200km
der id.3 für 40000€ kommt auf der Autobahn 300km
Damit komme ich praktisch nicht von Stuttgart nach München und zurück...muss mir also vor ort im Idealfall zum abtellen eine ladesäule suchen. In manchen fällen nur umständlich, in anderen nicht wirklich möglich und in den nächsten sehr teuer (man schaue sich nur mal das ladechaos bei den ladesäulen ein und den teils abstrusen Aufpreisen bei "roaming" - ja gibt's so bei tesla nicht aber so sieht eben der größte teil der zur Wahl stehenden mobile aus und ob dieser Luxus beim tesla dann noch mal ab 5000€ mehr wert sein soll weiß ich auch nicht und wenn man ein mobil will dass, das schafft ist man bei tesla über 50000€ und beim id3 bei 50000€.)

Wäre Energie in Deutschland günstig würde die Rechnung deutlich leichter sein aber so rechnet es sich oft auch einfach nicht
 
mich würde passieren, wenn VW den Golf Diesel mit so viel "Verlust" auf den Markt drücken würde.
=> Welcher Autobauer könnte dann noch seine Fahrzeuge verkaufen ^^
 
Hört eigentlich irgendjemand noch auf Analysten? Gefühlt vergeht keine Woche, ohne dass auf WF irgendwas von fehlgeschlagenen Vorhersagen steht.
 
@Kirill: BWL'ler hören auf Analysten^^

Analysten sind - in einem anderen Zusammenhang - Leute, die Freitags genau wissen, wie am Wochenende die Fußballspiele ausgehen, und Montags genau wissen, warum es anders gekommen ist... Ziel erfüllt: in einer Woche zwei Analysen gewinnbringend verkauft ;-)

Aktienhandel funktioniert nach dem Prinzip Hoffnung, nicht umsonst wird von der Phantasie der Anleger gesprochen. Entscheidend ist, wie ich jetzt handle, und ob die anderen Marktteilnehmer wie erwartet setzen - morgen ist ein neuer Tag mit einer neuen Spielrunde und neuen Möglichkeiten.
 
Vielleicht sollte man bei Tesla mal einen Kombi bringen, statt Ostereier ohne (ausreichend) Stauraum.
Ein paar Knöpfe zum stellen der gängigsten Funktionen fände ich auch ganz nett. Es ist schon etwas umständlich, alles im Touchscreenmenü suchen zu müssen. Nicht nur das es unheimlich ablenkt, es dauert auch alles unnötig lange.
Ich finde es schon eine Zumutung, dass ich bei meinem Auto die Leuchtweitenregulierung in den Tiefen des Fahrzeugsetupmenüs suchen muss. Schade, dass auch deutsche Hersteller dem Trend folgen, alles ins Entertainmentsystem zu stopfen.

Wenn eine Firma Probleme hat, auf eigenen Füßen zu stehen, also ausreichend Gewinn zu erwirtschaften, um ohne das Geld der Investoren zu existieren, dann ist das KEIN Luxusproblem, sondern ein Existenzproblem. Die Überschrift sollte angepasst werden. Auch stagnierende Verkäufe oder zu langsam steigende Verkäufe sind kein Luxusproblem.
 
@Dr. MaRV: Weltweit sind Kombis kaum gefragt, es ist eher eine typisch deutsche Karosserieform.

Im Vergleich zu gleichgroßen Limousinen haben Teslas übrigens viel Ladevolumen. Ein Tesla S bietet knapp 750l, ein A6 530l. Da wo sonst der Motor ist hat Tesla einen zweiten Kofferraum.
 
@floerido: Und wenn der drei Kofferräume hätte und viermal so viel Volumen wie ein A6, wenn keine 2 Rennräder stehend reinpassen ist er für mich nutzlos und für viele andere Kombifahrer und Radsportler ebenso und nein, Rennräder für 16.000 Euro gehören nicht auf's Dach oder hinter die Heckscheibe.
 
@Dr. MaRV: Dann Spreche von Durchlademöglichkeiten und nicht von Stauraum, bei einem so speziellen Anforderungsprofil.
 
Hatte Tesla vor Kurzem nicht noch das Problem nicht so viele Autos produzieren zu können wie die Nachfrage ist? Hat sich das inzwischen geändert, ist also inzwischen die Nachfrage das Problem?
 
@Jon2050: Eigentlich hatte Tesla dieses Problem nie wirklich, sie hatten eben eine recht lange vorbestelltzeit und bis sie z.B. in Europa gestartet sind hat sich einiges angestaut gehabt und das musste dann abgearbeitet werden...sprich die Auftragsbücher waren voll aber als man dann mit dem beliefern anfing konnte man mehr produzieren als Bestellungen reinkamen
 
Auf gut Deutsch: Tesla tut sein bestes, die Verkäufe steigen. Der Laden läuft.
Die Gier der Aktionäre ist mal wieder unerlässlich...
 
@Speggn: Auf gut Deutsch: nix kapiert.
Tesla macht Verluste.
Die Analysten setzen die Grenze nicht aus einer Laune heraus,
das ist die Übelebenslatte für den Laden.
 
@Schraubzwinge70: Äh nein. Die Überlebenslatte für den Laden ist es mindestens kostendeckend zu wirtschaften. Dann überlebt er. Und nein, zur Zeit macht Tesla Gewinn, der aber zu 100% reinvestiert wird. Verluste sind etwas ganz anderes.

Das Einzige was auf dem Spiel steht ist die Rendite, die anscheinend nicht hoch genug ausfallen kann. Es ist nicht aus einer Laune geboren, sondern aus Gier.

Aber eine Firma kann auch überleben, und gerade dann wachsen und sich entwickeln, wenn die Aktionäre eine Nullrunde fahren, oder mehrere.

Es scheint sich irgendwo echt der Gedanke gefestigt zu haben, das es ein verbrieftes Recht auf Rendite gibt. Und das der Zustand einer Firma daran fest gemacht wird, wie attraktiv sie für Investoren ist. Dabei spielt das für die Firma erst nach dem operativen Geschäft eine Rolle.
 
@Speggn: Willkommen im Kapitalismus.

Es ist Zweck des Investments in eine AG eine Rendite zu erwirtschaften, nicht die Welt zu retten.

So lange Tesla auf das Kapital der Investoren angewiesen ist, sollte man deren Interesse zumindest nicht aus den Augen verlieren; ohne deren Kapital IST Tesla tot, schneller als du "Piep" sagen kannst. Umsatz allein nützt da gar nichts.
 
@Speggn: bin jetzt so nicht in dem Thema Tesla drin, aber Tesla ist doch ständig in den roten Zahlen und die Gewinne sind die Ausreißer, oder?
 
@Speggn: Moment, wo kann man lesen das tesla gewinn macht der zu 100% reinvestiert wird? Aktuell arbeitet tesla nicht kostendeckend und reinvestiert seine gewinne (so wie z.B. Amazon lange zeit) sonst hätte man schlicht und ergreifend kein 400 Millionen $ minus in den Bilanzen stehen sondern grob eine 0 (paar Millionen hin oder her geschenkt, 400 sind aber etwas mehr als ein paar)

Aktionäre können nullrunden fahren, richtig...recht uninteressant für das operative geschäft aber 400millionen in der verlustzone und in gewisser Regelmäßigkeit neue Geldgeber suchend ist kein zustand bei dem man kostendeckend arbeitet und gewinne zu 100% reinvestiert sondern der zustand dass Tesla keine Gewinne macht.
 
@Speggn: Sorry, das ist Quatsch. Du solltest Dich nochmal mit Buchführung auseinander setzen. Capital Expenditure (Investitionen) zählt nicht in die Gewinn-/Verlustrechnung, weil eben Kapital dafür verwendet wird. Wenn Tesla einen Kredit aufnimmt, zählt das natürlich nicht als "Gewinn" und genauso verhält es sich umgekehrt wenn man dieses Geld wieder ausgibt.

Teslas Verlust ist rein "operativ" (d.h. aus dem Tagesgeschäft), d.h. selbst wenn Tesla dieses Quartal 0$ investiert hätte, wäre der Verlust gleich hoch geblieben.

Das große Problem von Tesla ist, dass sie Cash-flow negativ* sind, d.h. sie verbrennen Geld. Tesla wird oft mit Amazon verglichen, die lange Zeit keinen oder nur kaum Gewinn gemacht haben. Aber Amazon war seit 2001 cash-flow positiv und brauchte daher keine Geldspritzen mehr von außen. Bei Tesla ist das anders und ein großes Problem, weil sie fürs Überleben von den Finanzmärkten abhängig sind.

* Dieses Quartal sind sie cash-flow positiv, aber nur weil sie 10.000 Autos verkauft haben, die bereits letztes Quartal gebaut wurden (d.h. die Ausgaben für die Herstellung wurden in Q1 gebucht und die Einnahmen durch den Verkauf in Q2).
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