Dangbei N3 Max: Spannender Beamer mit speziellem OS im Test

Der Dangbei N3 Max ist ein LED-Beamer. Die Lebenszeit der Lichtquelle gibt Dangbei mit 20.000 Stunden an. Geht man von einem Fernsehkonsum von 3 bis 4 Stunden in der Woche aus, könnten auch noch die Enkel und deren Kinder mit dem Beamer Filme schauen. Unser Kollege Timm Mohn geht aber davon aus, dass die typische Nutzungszeit eher bei etwa 2 Stunden an mindestens 5 Tagen pro Woche liegt. Wird der Beamer auf diese Art verwendet, würde der N3 Max auch noch in 38 Jahren seine Dienste verrichten. Mit 1000 ISO-Lumen überbietet er beispielsweise den JMGO N1S und ist gleichzeitig günstiger als besagter Projektor. Der Kontrast liegt bei 1500:1.

Dangbei gibt eine maximale Display-Diagonale von 150 Zoll an. Damit gibt sich der Hersteller deutlich konservativer als manch ein anderer Billiganbieter. Die kleinstmögliche Diagonale beziffert Dangbei mit 60 Zoll. Auch wenn es sich beim Dangbei N3 Max grundsätzlich um einen Full-HD-Beamer handelt, können 4K-Inhalte wiedergegeben werden. Während der Wiedergabe verbraucht der N3 Max 91 Watt. Dabei ist es allerdings egal, ob man auf 150 Zoll schaut oder nur auf 30 Zoll: Der Stromverbrauch bleibt gleich. Nimmt man einmal das Beispiel von 100 Zoll, liegt der N3 Max deutlich unter einem typischen Fernseher. Bereits ein regulärer 100-Zoll-Fernseher verbraucht in dieser Größenordnung mindestens 180 Watt. Nach oben sind aber keine Grenzen gesetzt: Ein Mini-LED-Fernseher liegt bei bis zu 500 Watt.
Dangbei N3 Max Dangbei N3 Max Dangbei N3 Max
Auf der Beamer-Oberseite bringt der Hersteller sein Logo an, Buttons gibt es keine. Die Front beherbergt hingegen die Sensoren für den Autofokus und die Auto-Keystone-Korrektur. Der Dangbei N3 Max verzichtet zwar auf einen manuellen Fokus, aber auch auf optischen Zoom oder Lens Shift. Die Praxis zeigt: Die Konzentration auf elementare Features wie den Autofokus zahlt sich aus: Das Bild ist stets gestochen scharf. Lautsprecher lassen sich über den Kopfhörerausgang auf der Rückseite anschließen. Dangbei verbaut dort weiterhin zwei USB-A-Ports und einen HDMI-Anschluss.

Der N3 Max ist ein Gimbal-Beamer. Er kann im Bereich von -45 bis 135 Grad gedreht werden. Auf der rechten Seite wird der Strom angeschlossen. Dass das Stromkabel im Fuß des Gimbals sitzt, hat seinen Grund: Auf diese Weise kann besagtes Kabel nie im Weg sein, auch dann nicht, wenn der Projektor direkt an die Decke ausgerichtet wird. So kann der Projektor völlig unabhängig von seiner Position mit Strom versorgt werden. Der Gimbal verfügt nicht über dekorative Plättchen über eventuellen Schrauben, um ihn festzuziehen. Im Test hat sich der Projektor aber auch nie selbstständig aus einer Position gelöst.

Läuft mit Vidaa OS

Auf dem N3 Max läuft Vidaa OS. Man merkt, dass das System stärker auf Beamer ausgerichtet ist, denn bereits die zweite Einrichtungsseite betrifft die Ausrichtung des Projektors auf die Leinwand. Ähnlich wie bei Google TV kann man sich ein Konto erstellen und hinterlegen. Der grundlegende Unterschied ist allerdings: Das V-Konto ist keine Pflicht. Auch wenn man kein Konto einrichten will, kann man den Projektor nutzen. Vidaa OS ist Netflix-zertifiziert und kann somit die Inhalte des Streamers in voller Qualität darstellen. Das ist erwähnenswert, weil vor ein paar Jahren kaum ein Beamer Netflix konnte. Das Betriebssystem kann über OTA-Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden. In den vergangenen Wochen ist es aber zu keinen Problemen gekommen, die ein Update zwingend nötig machen würden. Unser Kollege Timm Mohn findet: So darf das auch bleiben.

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Dangbei verbaut zwei 6-Watt-Lautsprecher. Das Audiosystem unterstützt Dolby Audio und wird laut genug, um ein Wohnzimmer ausreichend zu beschallen. Externe Lautsprecher sind weder für Serien noch für Filme zwangsläufig nötig. Nichtsdestotrotz können Bluetooth-Boxen über Bluetooth 5.0 verbunden werden. Der smarte Beamer verbindet sich über Wi-Fi 5 mit dem heimischen WLAN.

Aktuell ist der Dangbei N3 Max für 579,99 Euro auf Amazon verfügbar. Auf der Artikelseite lässt sich aber ein Rabatt von 180 Euro einlösen. Der Endpreis liegt in diesem Fall bei 399,99 Euro.

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