Microsoft: Slack steht auf interner Verbots-Liste - wie auch anderes

Microsoft, App, Skype, Kommunikation, Startup, Slack Bildquelle: Slack
Die jüngsten Erfolge des Business-Messengers Slack brachten auch die wenig überraschende Tatsache ans Licht, dass der Dienst bei Microsoft für die unternehmensinterne Kommunikation nicht besonders gern gesehen ist. Recherchen hierzu führten allerdings zu einer ganzen Liste an Anwendungen und Diensten, die Microsoft-Mitarbeiter nicht einsetzen sollen. Als die Kollegen vom US-Magazin GeekWire auf den Slack-Bann aufmerksam wurden, begannen sie der Sache etwas tiefergehend auf den Grund zu gehen. Dabei stießen sie auf eine größere Sammlung von Applikationen und Services, von deren Nutzung abgeraten wird oder die im Firmennetz komplett verboten sind. Slack, ein Konkurrent von Microsoft Teams, fällt dabei in die "Verboten"-Kategorie.

Das liegt allerdings nicht einfach daran, dass der Messenger als Produkt eines Wettbewerbers unerwünscht ist. Vielmehr ist es eine Sache der Konzernsicherheit. Denn die Kommunikation verbleibt bei dem Dienst nicht unter den Nutzern, sondern läuft über die Infrastruktur von Slack. Und in Redmond will man schlicht verhindern, dass interne Informationen über Server von direkten Konkurrenten ausgetauscht werden, wo sie im Zuge von Industriespionage möglicherweise abgefangen werden können.

Von GitHub wird abgeraten

Das führt dann auch zu der wohl überraschendsten Eintragung in der Liste: Es gibt einen eigenen Punkt für GitHub, die Entwickler-Plattform, die sich sogar im Besitz des Konzerns befindet. Auch hier wird den Entwicklern zur Vorsicht geraten. Insbesondere sollte die Cloud-basierte Version nicht genutzt werden, um Quellcodes, Spezifikationen oder andere Informationen zu verwalten, die als Firmengeheimnis angesehen werden.

Es gibt aber durchaus auch Einträge, bei denen es um die Sache geht. So wird natürlich von der Verwendung von konkurrierenden Diensten wie den Amazon Web Services oder Google Docs abgeraten - ausgenommen sind hier Fälle, in denen es geschäftlich nicht anders geht. Das ist beispielsweise in der Zusammenarbeit mit Kunden der Fall, die auf diese Dienste setzen. Aber natürlich soll man diesen auch raten, für eine optimale Nutzung eines bestimmten Microsoft-Produkts dann im Hintergrund auch auf Azure umzustellen.

Strikt verboten ist hingegen beispielsweise der Service Grammarly. Dieser stellt eine Rechtschreib- und Grammatik-Prüfung bereit, die unter anderem als Plugin im Browser funktioniert. Auch hier sieht man bei Microsoft allerdings in erster Linie die Gefahr, dass die ausgewerteten Inhalte über die Cloud-Infrastruktur des Anbieters in unbefugte Hände gelangen.

Siehe auch: Microsoft ist mit Teams schon längst an Slack vorbeigezogen

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