RTX 3050 Ti: Leak zu nie erschienener GPU zeigt, was hätte sein können
Völlig überraschend ist ein Prototyp der nie veröffentlichten GeForce RTX 3050 Ti für Desktop-PCs aufgetaucht. Der Leak verrät detaillierte Informationen zu den Spezifikationen und der Leistung der Nvidia-Grafikkarte, die es nie in den Handel schaffte.
Obwohl das Unternehmen hinter CEO Jensen Huang eine mobile Variante der GPU für Laptops auf den Markt brachte, schaffte es die Desktop-Version der Karte nie in den regulären Handel. Das aufgetauchte Modell zeigt nun detailliert, welche Hardware-Konfiguration ursprünglich für die Lücke zwischen der RTX 3050 und der RTX 3060 geplant war.
Ein Blick auf die Umstände der damaligen Zeit liefert Erklärungen für den Verzicht auf eine Veröffentlichung. Während der Hochphase der Corona-Pandemie und des Krypto-Mining-Booms litten Hersteller unter massiven Chip-Engpässen. Nvidia entschied sich daher offenbar dagegen, die knappen Ressourcen für ein weiteres Mittelklasse-Modell aufzuwenden. Stattdessen konzentrierte sich der Konzern auf die Produktion der etablierten Varianten.
Ein Prototyp der nie veröffentlichten RTX 3050 Ti
Damit positioniert sich die Grafikkarte genau zwischen den beiden bekannten Modellen. Ein klarer Vorteil der Konstruktion ist die Speicheranbindung. So nutzt die Karte ein 192-Bit-Interface, das eine Speicherbandbreite von 336 Gigabyte pro Sekunde ermöglicht. Als Nachteil erweist sich jedoch die Speicherkapazität. Mit lediglich sechs Gigabyte GDDR6-Videospeicher bietet das Modell sogar weniger VRAM als die ursprüngliche RTX 3050, die mit acht Gigabyte ausgestattet war.
Preislich hätte sich die Desktop-Karte vermutlich bei rund 300 Euro eingereiht, genau zwischen den unverbindlichen Preisempfehlungen der Schwestermodelle. Eine echte RTX 3050 Ti für den Desktop hätte den Markt damals sicherlich bereichert, bleibt nun aber lediglich ein Stück Hardware-Geschichte.
Hättet ihr euch die Desktop-Version der RTX 3050 Ti gekauft oder wären euch sechs Gigabyte Speicher schon damals zu wenig gewesen? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Nie veröffentlichtes Modell
Erst kürzlich waren erste angebliche Spezifikationen der kommenden RTX 6090 geleakt. Gleichzeitig zur Arbeit an der neuen GPU-Generation soll Nvidia jedoch etwas überraschend auch wieder an einer Veröffentlichung der RTX-50-Super-Serie tüfteln. Und selbst die Ampere-Generation ist mit dem Gerücht über eine Neuauflage der RTX 3060 scheinbar immer noch nicht tot. Völlig überraschend ist jetzt passend dazu ein Prototyp der Nvidia GeForce RTX 3050 Ti für Desktop-Rechner im Netz aufgetaucht.Obwohl das Unternehmen hinter CEO Jensen Huang eine mobile Variante der GPU für Laptops auf den Markt brachte, schaffte es die Desktop-Version der Karte nie in den regulären Handel. Das aufgetauchte Modell zeigt nun detailliert, welche Hardware-Konfiguration ursprünglich für die Lücke zwischen der RTX 3050 und der RTX 3060 geplant war.
Ein Blick auf die Umstände der damaligen Zeit liefert Erklärungen für den Verzicht auf eine Veröffentlichung. Während der Hochphase der Corona-Pandemie und des Krypto-Mining-Booms litten Hersteller unter massiven Chip-Engpässen. Nvidia entschied sich daher offenbar dagegen, die knappen Ressourcen für ein weiteres Mittelklasse-Modell aufzuwenden. Stattdessen konzentrierte sich der Konzern auf die Produktion der etablierten Varianten.
Ein Prototyp der nie veröffentlichten RTX 3050 Ti
Leistung und Spezifikationen
Wie der Leaker Gok auf X berichtet, basiert das jetzt aufgetauchte Ingenieursmuster der 3050 Ti auf einem beschnittenen GA106-Grafikchip. Laut den geteilten Screenshots verfügt die Karte über 3328 CUDA-Kerne. Das sind über sieben Prozent weniger als bei der RTX 3060 (3584 CUDA-Kerne), aber deutlich mehr als bei der regulären RTX 3050 (2304 CUDA-Kerne). Im 3DMark Time Spy Benchmark erreicht das Muster damit einen Wert von 7787 Punkten und übertrifft die RTX 3050 mit 6418 Punkten klar, bleibt aber hinter der RTX 3060 (8721 Punkte) zurück.Damit positioniert sich die Grafikkarte genau zwischen den beiden bekannten Modellen. Ein klarer Vorteil der Konstruktion ist die Speicheranbindung. So nutzt die Karte ein 192-Bit-Interface, das eine Speicherbandbreite von 336 Gigabyte pro Sekunde ermöglicht. Als Nachteil erweist sich jedoch die Speicherkapazität. Mit lediglich sechs Gigabyte GDDR6-Videospeicher bietet das Modell sogar weniger VRAM als die ursprüngliche RTX 3050, die mit acht Gigabyte ausgestattet war.
Strategie der Resteverwertung
Die Entwicklung solcher Zwischenmodelle folgt einer bekannten Branchenlogik. Hersteller nutzen teildefekte oder nicht ganz perfekte Chips aus der Oberklasse und deaktivieren einzelne Recheneinheiten. Das Vorgehen erhöht die Ausbeute bei der Chipfertigung. Bei der RTX 3050 Ti sind 26 der 30 verfügbaren Streaming-Multiprozessoren aktiv.Preislich hätte sich die Desktop-Karte vermutlich bei rund 300 Euro eingereiht, genau zwischen den unverbindlichen Preisempfehlungen der Schwestermodelle. Eine echte RTX 3050 Ti für den Desktop hätte den Markt damals sicherlich bereichert, bleibt nun aber lediglich ein Stück Hardware-Geschichte.
Hättet ihr euch die Desktop-Version der RTX 3050 Ti gekauft oder wären euch sechs Gigabyte Speicher schon damals zu wenig gewesen? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Ein Prototyp der Nvidia Geforce RTX 3050 Ti ist aufgetaucht
- Chip-Engpässe und die Pandemie verhinderten die geplante Markteinführung damals
- Das Modell besitzt 3328 CUDA-Kerne sowie einen beschnittenen GA106-Chip
- Sechs Gigabyte GDDR6-Videospeicher sind über ein 192-Bit-Interface angebunden
- Im Benchmark erreicht die Karte Werte zwischen der RTX 3050 und der RTX 3060
Siehe auch:
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