Microsoft ist mit Teams schon längst an Slack vorbeigezogen
Microsoft scheint mit seiner Kommunikations-Plattform Teams auf dem richtigen Weg zu sein. Den wichtigsten Konkurrenten Slack, der bisher quasi der Standard für Unterhaltungen von beruflichen Teams war, konnte schon klar überholt werden. Das geht aus aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens SpiceWorks hervor.
Umfragen unter Unternehmen in Nordamerika und Europa hätten demnach ergeben, dass 21 Prozent für die interne Kommunikation auf Teams setzen. Slack kommt hingegen gerade einmal auf 15 Prozent. Gewachsen sind dabei beide - das Verhältnis war vor zwei Jahren aber noch deutlich umgekehrt: Slack kam damals auf 13 Prozent, während das gerade erst startende Teams bei 3 Prozent lag.
Microsoft beherrscht den Markt aber ohnehin - denn an der Spitzenposition liegt mit deutlichem Abstand Skype for Business, das seine Verbreitung von 36 auf 44 Prozent ausbauen konnte. Deutlich nach unten ging es hingegen für Google Hangouts, das von 16 auf 11 Prozent abfiel. Die Nutzer werden sich hier ohnehin bald nach etwas Neuem umschauen müssen, da der nächste erfolglose Google-Messenger im Jahr 2019 in Teilen abgeschaltet werden soll. Kaum eine Rolle in dem Markt spielt Workplace von Facebook, das bei einem Prozent herumdümpelt.
Der Anteil der Unternemen, die auf einen der Messenger setzen, liegt inzwischen bei über 90 Prozent. Und das kann ein Problem werden. Denn hier wird im Zweifel die firmeninterne Kommunikation nicht nur zu einem Drittanbieter ausgelagert, sondern läuft auch noch über die Rechenzentren des jeweiligen Anbieters, was durchaus ein Sicherheits-Problem darstellen kann.
Download Microsoft Teams - Slack-Konkurrent für Office 365
Microsoft beherrscht den Markt aber ohnehin - denn an der Spitzenposition liegt mit deutlichem Abstand Skype for Business, das seine Verbreitung von 36 auf 44 Prozent ausbauen konnte. Deutlich nach unten ging es hingegen für Google Hangouts, das von 16 auf 11 Prozent abfiel. Die Nutzer werden sich hier ohnehin bald nach etwas Neuem umschauen müssen, da der nächste erfolglose Google-Messenger im Jahr 2019 in Teilen abgeschaltet werden soll. Kaum eine Rolle in dem Markt spielt Workplace von Facebook, das bei einem Prozent herumdümpelt.
Teams hat Office-Vorteil
Absehbar ist unterdessen, dass Teams sich auch in der nächsten Zeit weiter durchsetzen wird. Denn nachdem Microsoft inzwischen viel Arbeit in die Plattform gesteckt hat, steht diese Slack im Funktionsumfang in nichts nach. Hinzu kommt, dass Teams als Bestandteil des Office 365-Pakets ausgeliefert wird, das ohnehin in immer mehr Firmen zur Standard-Ausstattung gehört.Der Anteil der Unternemen, die auf einen der Messenger setzen, liegt inzwischen bei über 90 Prozent. Und das kann ein Problem werden. Denn hier wird im Zweifel die firmeninterne Kommunikation nicht nur zu einem Drittanbieter ausgelagert, sondern läuft auch noch über die Rechenzentren des jeweiligen Anbieters, was durchaus ein Sicherheits-Problem darstellen kann.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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