Mobilfunk: Bund baut eigene Infrastruktur, wo Telekom & Co. versagen
In Deutschland greift jetzt der Staat in den Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur ein. Eine eigene Gesellschaft auf Bundesebene soll zukünftig dort Sendemasten hinstellen, wo es die Netzbetreiber seit Jahren nicht hinbekommen. Dadurch soll endlich eine flächendeckende Infrastruktur geschaffen werden.
"Wir schaffen eine neue Mobilfunk-Infrastrukturgesellschaft des Bundes für den Bau von Mobilfunkmasten in unversorgten Regionen", heißt es in einem Papier, auf das sich die Regierungskoalition laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA geeinigt hat. Dieses soll auf einer heutigen Klausurtagung endgültig auf den Weg gebracht werden. Damit scheint die Regierung einer oft wiederholten Forderung nachzukommen.
Das Problem besteht bis heute darin, dass die Netzbetreiber zwar immer wieder zusichern, auch die ländlichen Regionen auszubauen, in der Praxis gibt es aber erhebliche Defizite. Und so mag es im Grundsatz zwar wirtschaftlich sein, doch bringt es letztlich eben nicht viel, wenn die Mobilfunkinfrastruktur nur dort gut funktioniert, wo auch lauter Festnetzanschlüsse mit WLAN bereitstehen, aber eben nicht in den Regionen, in denen sich Nutzer aufhalten wenn sie mobil sind.
Der Bundesgesellschaft sollte dabei der Ausbau der Infrastruktur leichter fallen als den privaten Netzbetreibern. Denn diese kann hier auf bundeseigene Flächen zurückgreifen, um die Anlagen zu errichten. Die zuständigen Behörden sind bereits beauftragt worden, eine Liste der möglichen Standorte zu erstellen. Und Anfang 2020 soll auch eine sehr konkrete Zustandsanalyse der Breitbandversorgung vorliegen. Mit der konkreten Umsetzung kann anschließend begonnen werden.
Siehe auch: Bei einem Viertel der Praxisfälle: Kein LTE an diesem Standort
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Das Problem besteht bis heute darin, dass die Netzbetreiber zwar immer wieder zusichern, auch die ländlichen Regionen auszubauen, in der Praxis gibt es aber erhebliche Defizite. Und so mag es im Grundsatz zwar wirtschaftlich sein, doch bringt es letztlich eben nicht viel, wenn die Mobilfunkinfrastruktur nur dort gut funktioniert, wo auch lauter Festnetzanschlüsse mit WLAN bereitstehen, aber eben nicht in den Regionen, in denen sich Nutzer aufhalten wenn sie mobil sind.
Vorbereitungen laufen schon
Daher gibt es schon länger die Forderung, dass der Staat aktiv wird - denn eine Versorgung mit einer Breitband-Infrastruktur ist inzwischen ebenso wichtig wie beispielsweise eine Anbindung von Regionen mit befestigten Straßen. Die Kapazitäten der dann errichteten Anlagen würden dann an die Mobilfunkbetreiber vermietet werden können, so dass letztlich alle Nutzer überall Empfang haben können - zukünftig natürlich idealerweise mit 5G-Technik.Der Bundesgesellschaft sollte dabei der Ausbau der Infrastruktur leichter fallen als den privaten Netzbetreibern. Denn diese kann hier auf bundeseigene Flächen zurückgreifen, um die Anlagen zu errichten. Die zuständigen Behörden sind bereits beauftragt worden, eine Liste der möglichen Standorte zu erstellen. Und Anfang 2020 soll auch eine sehr konkrete Zustandsanalyse der Breitbandversorgung vorliegen. Mit der konkreten Umsetzung kann anschließend begonnen werden.
Siehe auch: Bei einem Viertel der Praxisfälle: Kein LTE an diesem Standort
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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