Amazon will wohl einen Mobilfunkanbieter kaufen, die Telekom freut's
Der weltgrößte Online-Händler Amazon schickt sich an, unter die Mobilfunkanbieter zu gehen. Das Unternehmen soll Interesse an dem Kauf des US-Mobilfunkers Boost Mobile bekundet haben. Bisher gehört Boost Mobile der US-Tochter der Deutschen Telekom und dem Konkurrenten Sprint, die einen Zusammenanschluss anstreben.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei mit der Situation vertrauten Quellen meldet, soll Amazon den Kauf von Boost Mobile erwägen. Boost Mobile ist eine der Prepaid-Marken des US-Netzbetreibers Sprint. Der US-Versandhändler will sich so offenbar Zugang zum Netz der neu entstehenden T-Mobile USA verschaffen, während Sprint und T-Mobile eine Hürde für ihr geplantes Verschmelzen überwinden könnten.
Angeblich hätte Amazon beim Kauf von Boost Mobile die Möglichkeit, für einen Zeitraum von zunächst sechs Jahren die Netzwerkinfrastruktur des aus dem Zusammenschluss von T-Mobile und Sprint in den USA entstehenden Unternehmens zu nutzen, das von den Beteiligten als "New T-Mobile" bezeichnet wird. Was genau der Online-Händler allerdings mit Boost Mobile anstellen will, soll derzeit noch vollkommen unklar sein.
Die beiden Firmen haben bereits angekündigt, sich von Boost Mobile trennen zu wollen, um ihren gemeinsamen Marktanteil im US-amerikanischen Markt für Prepaid-Mobilfunk zu reduzieren und sich so die Zustimmung der US-Kartellbehörden zu sichern. Aktuell hat Boost Mobile laut Schätzungen bis zu acht Millionen Kunden. Durch den Verkauf könnten Sprint und T-Mobile rund drei Milliarden Dollar einnehmen, heißt es außerdem.
Von einem Einstieg von Amazon bei Boost Mobile würde letztlich auch die Deutsche Telekom als Mutterkonzern von T-Mobile USA profitieren, versucht das Unternehmen mit der Übernahme von Sprint doch seine Position im US-Markt weiter auszubauen. Amazon hatte vor einigen Jahren versucht, mit dem sogenannten "Fire Phone" ein eigenes Smartphone mit einer angepassten Android-Variante anzubieten, das jedoch wegen geringer Nachfrage bereits kurz nach seiner Einführung wieder eingestampft wurde.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Angeblich hätte Amazon beim Kauf von Boost Mobile die Möglichkeit, für einen Zeitraum von zunächst sechs Jahren die Netzwerkinfrastruktur des aus dem Zusammenschluss von T-Mobile und Sprint in den USA entstehenden Unternehmens zu nutzen, das von den Beteiligten als "New T-Mobile" bezeichnet wird. Was genau der Online-Händler allerdings mit Boost Mobile anstellen will, soll derzeit noch vollkommen unklar sein.
Amazon auch an Funkfrequenzen interessiert
Dem Bericht zufolge hat Amazon allerdings auch Interesse an Mobilfunkfrequenzen, die T-Mobile und Sprint möglicherweise abgeben müssen, um die US-Regierung dazu zu bewegen, ihrem Zusammenschluss zuzustimmen. Damit würde Amazon zusätzlich von den Bedenken der US-Behörden wegen des Entstehens eines möglicherweise marktbeherrschenden Unternehmens aus der Kombination von T-Mobile und Sprint profitieren.Die beiden Firmen haben bereits angekündigt, sich von Boost Mobile trennen zu wollen, um ihren gemeinsamen Marktanteil im US-amerikanischen Markt für Prepaid-Mobilfunk zu reduzieren und sich so die Zustimmung der US-Kartellbehörden zu sichern. Aktuell hat Boost Mobile laut Schätzungen bis zu acht Millionen Kunden. Durch den Verkauf könnten Sprint und T-Mobile rund drei Milliarden Dollar einnehmen, heißt es außerdem.
Von einem Einstieg von Amazon bei Boost Mobile würde letztlich auch die Deutsche Telekom als Mutterkonzern von T-Mobile USA profitieren, versucht das Unternehmen mit der Übernahme von Sprint doch seine Position im US-Markt weiter auszubauen. Amazon hatte vor einigen Jahren versucht, mit dem sogenannten "Fire Phone" ein eigenes Smartphone mit einer angepassten Android-Variante anzubieten, das jedoch wegen geringer Nachfrage bereits kurz nach seiner Einführung wieder eingestampft wurde.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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