Widerstand im Funklochland:
Telekom bekommt keine LTE-Standorte
Die Debatte um die Versorgung mit 4G- und der Folgetechnologie 5G wird in Deutschland oft sehr hitzig geführt. Auf dem Land haben es die Anbieter bis heute nicht geschafft, flächendeckend moderne Mobilfunknetze aufzubauen - auch wegen fehlendem politischen Druck. Ein Faktor ist aber auch immer wieder der lokale Widerstand gegen das Aufstellen der benötigten Antennen.
"Wir wollen einen Ortsteil von Bad Staffelstein versorgen. 200 Einwohner. Um das LTE-Loch zu schließen, brauchen wir einen Standort in der Ortsmitte. Antwort vom Ortssprecher: Es wird keine Möglichkeit gesehen, einen Sender in der Ortsmitte zu verwirklichen", so der Unternehmenssprecher Markus Jodl über seinen privaten Twitter-Account. Wie ein Telekom-Sprecher laut Golem ausführt, brauche man für das zuverlässige Schließen aller Funklöcher "ideale Standorte", da sonst nicht garantiert werden könne, dass die Integration in das bestehende Netz und die Versorgung der Menschen gewährleistet werden könne.
Auch in einem weiteren aktuellen Fall stößt das Unternehmen bei den örtlichen Politikern auf klaren Widerstand. Demnach habe die Telekom im niederbayerischen Landkreis Eging am See bereits 2016 Pläne gefasst, ein umfassendes LTE-Netz zu realisieren.
"Der bestehende Standort ist aber nicht erweiterbar. Deshalb würden wir gerne aufs Rathaus. Der Gemeinderat lehnt ab. So viel zum Thema kommunale Liegenschaften", zitiert Golem Telekom-Sprecher Jodl. Eine mögliche Alternativlösung: ein 40 Meter hoher Mast auf eigenem Grund. "Der ist natürlich viel teurer als der Dachstandort in der Ortsmitte. Geld, das an anderer Stelle fehlt, um eine Lücke zu schließen", so die Erklärung Jodls.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Telekom will Loch schließen, bekommt aber keinen Standort
Die Versorgung des ländlichen Raums mit modernen Mobilfunknetzen ist nicht ohne die entsprechenden Sendeanlagen in Form von Antennen zu realisieren. Wie jetzt Golem berichtet, stößt die Telekom dabei aktuell einmal mehr auf Widerstand. So wird es dem Konzern aktuell sehr schwer gemacht, ein Funkloch in einem Ortsteil der oberfränkischen Stadt Bad Staffelstein zu schließen, da einfach kein passender Standort zu finden ist."Wir wollen einen Ortsteil von Bad Staffelstein versorgen. 200 Einwohner. Um das LTE-Loch zu schließen, brauchen wir einen Standort in der Ortsmitte. Antwort vom Ortssprecher: Es wird keine Möglichkeit gesehen, einen Sender in der Ortsmitte zu verwirklichen", so der Unternehmenssprecher Markus Jodl über seinen privaten Twitter-Account. Wie ein Telekom-Sprecher laut Golem ausführt, brauche man für das zuverlässige Schließen aller Funklöcher "ideale Standorte", da sonst nicht garantiert werden könne, dass die Integration in das bestehende Netz und die Versorgung der Menschen gewährleistet werden könne.
Auch in einem weiteren aktuellen Fall stößt das Unternehmen bei den örtlichen Politikern auf klaren Widerstand. Demnach habe die Telekom im niederbayerischen Landkreis Eging am See bereits 2016 Pläne gefasst, ein umfassendes LTE-Netz zu realisieren.
"Der bestehende Standort ist aber nicht erweiterbar. Deshalb würden wir gerne aufs Rathaus. Der Gemeinderat lehnt ab. So viel zum Thema kommunale Liegenschaften", zitiert Golem Telekom-Sprecher Jodl. Eine mögliche Alternativlösung: ein 40 Meter hoher Mast auf eigenem Grund. "Der ist natürlich viel teurer als der Dachstandort in der Ortsmitte. Geld, das an anderer Stelle fehlt, um eine Lücke zu schließen", so die Erklärung Jodls.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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