Ende der längsten Mobilfunk-Auktion:
Die 5G-Frequenzen sind vergeben
Es ist geschafft: Die deutschen 5G-Frequenzen gehen nach Abschluss der längsten Mobilfunkfrequenzen-Auktion aller Zeiten an vier deutsche Mobilfunkanbieter. Telefónica, Telekom, Vodafone sowie Drillisch bezahlen zusammen knapp 6,6 Milliarden Euro an den Staat um 41 Frequenzblöcke nutzen zu dürfen.
Dass die Erträge höher als diese Schätzungen ausfallen, ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass erstmals nicht drei sondern vier Unternehmen auf die Frequenzen Gebote abgegeben hatten. Am meisten ließ sich die Deutsche Telekom den Bieterwettstreit kosten und investierte insgesamt 2,17 Milliarden Euro. Vodafone und Telefónica folgen mit 1,88 Milliarden beziehungsweise 1,42 Milliarden. Drillisch kam bei seiner Premiere bei der Frequenz-Versteigerung auf 1,07 Milliarden.
Das Geld wurde von den Unternehmen für Blöcke im 2-Gigahertz- und im 3,6-Gigahertz-Frequenzbereich investiert. Da der 2-Gigahertz-Bereich deutlich höhere Reichweiten ermöglicht, waren hier die höchsten Einzelgebote pro Block abgegeben worden. Insgesamt fand die Auktion nach 494 Runden und mehr als 12 Wochen ein Ende.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Was lange währt, wird erst nach Eingreifen der Netzagentur gut
Noch in der letzten Woche hatte wir unter der Überschrift "Netzagentur zwingt zu deutlich höheren 5G-Geboten" darüber berichtet, dass die Bundesnetzagentur die Spielregeln für die Höchstgebote angepasst hatte, um nach eigenen Aussagen für eine Beschleunigung der Auktion zu sorgen. Jetzt kann man Vollzug vermelden: Wie die Bundesbehörde laut Bericht der Welt am Mittwoch mitteilt, ging die Versteigerung der 5G-Frequenzen mit Erlösen von 6,55 Milliarden Euro zu Ende - im Vorfeld war mit 3 bis 5 Milliarden gerechnet worden. Infografik: 5G - Hohe Erwartungen, niedrige Zahlungsbereitschaft
Dass die Erträge höher als diese Schätzungen ausfallen, ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass erstmals nicht drei sondern vier Unternehmen auf die Frequenzen Gebote abgegeben hatten. Am meisten ließ sich die Deutsche Telekom den Bieterwettstreit kosten und investierte insgesamt 2,17 Milliarden Euro. Vodafone und Telefónica folgen mit 1,88 Milliarden beziehungsweise 1,42 Milliarden. Drillisch kam bei seiner Premiere bei der Frequenz-Versteigerung auf 1,07 Milliarden.
Das Geld wurde von den Unternehmen für Blöcke im 2-Gigahertz- und im 3,6-Gigahertz-Frequenzbereich investiert. Da der 2-Gigahertz-Bereich deutlich höhere Reichweiten ermöglicht, waren hier die höchsten Einzelgebote pro Block abgegeben worden. Insgesamt fand die Auktion nach 494 Runden und mehr als 12 Wochen ein Ende.
Endlich der Startschuss
Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, zeigt sich nach dem zähen Ringen um die Frequenzblöcke jetzt zuversichtlich, dass 5G in Deutschland durch einen regen Wettbewerb unten den Bietern zu einem hoffentlich schnellen Erfolg wird: "Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten", wird der Behördenchef von der Welt zitiert. Das Ende der Auktion markiere den "Startschuss für 5G in Deutschland".Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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