Google: 'Wir killen nicht Adblocker bei Chrome, machen sie nur sicherer'
Der Suchmaschinenriese, der den derzeit mit Abstand populärsten Browser in seinem Angebot hat, sorgte zuletzt für einiges an Aufregung. Denn seit einer Weile gibt es Hinweise darauf bzw. Pläne, dass Google Adblocker aus Chrome herausschmeißen will. Das dementierte Google nun teilweise.
"Nein, Chrome killt nicht Adblocker", schreibt Google gleich am Anfang des Blogbeitrages zum Thema "Verbesserungen an Sicherheit und Privatsphäre für Nutzer von Erweiterungen". Devlin Cronin vom Chrome Extensions Team betont, dass man Extensions vielmehr sicherer machen will.
Laut Cronin ist diese Programmierschnittstelle in ihrer derzeitigen Form schlichtweg zu mächtig. Denn die Web Request API erlaubt es einer Chrome-Extension im Grunde auch, sensible Daten, die transferiert werden, abzufangen und zu modifizieren. Dazu zählen E-Mails, Fotos und andere vertrauliche Informationen.
Adblocker jetzt und künftig auf Google Chrome
Die API könne zwar auch von Anbietern, die es gut meinen, eingesetzt werden, um Inhalte zu blocken, sie kann aber auch missbraucht werden "und wurde das auch schon", so Simeon Vincent, Developer Advocate for Chrome Extensions, in einem zweiten Blogpost.
Ein Beispiel für einen Missbrauch ist der Hack der populären Chrome-Extension für den Filehoster Mega.nz im September des Vorjahres. Damals gelang es Unbekannten, eine manipulierte Version der Erweiterung hochzuladen, um heimlich Passwörter von Amazon, Google und Microsoft abzugreifen. Solche Versuche kommen bis heute immer wieder vor, laut Google blockt man rund 1800 davon in jedem Monat.
Den Beteuerungen von Google glauben aber nicht alle, die Anbieter von Adblockern werfen dem Suchmaschinenriesen vor, die API-Änderung zum Anlass zu nehmen, die Zügel bei Werbung straffer zu ziehen - schließlich sind Werbeanzeigen die Haupteinnahmequelle von Google.
Download Chrome - Browser von Google
Web Request API
Cronin erklärt, dass man im vergangenen Oktober angekündigt hat, Sicherheit, Privatsphäre und Performance von Chrome-Erweiterungen verbessern zu wollen. Konkret bedeutet das, dass Google den Zugang zu Web Request API einschränken wird. Auf diese greifen viele Adblocker zu, um Inhalte aus dem Web zu filtern.Laut Cronin ist diese Programmierschnittstelle in ihrer derzeitigen Form schlichtweg zu mächtig. Denn die Web Request API erlaubt es einer Chrome-Extension im Grunde auch, sensible Daten, die transferiert werden, abzufangen und zu modifizieren. Dazu zählen E-Mails, Fotos und andere vertrauliche Informationen.
Adblocker jetzt und künftig auf Google Chrome
Die API könne zwar auch von Anbietern, die es gut meinen, eingesetzt werden, um Inhalte zu blocken, sie kann aber auch missbraucht werden "und wurde das auch schon", so Simeon Vincent, Developer Advocate for Chrome Extensions, in einem zweiten Blogpost.
Ein Beispiel für einen Missbrauch ist der Hack der populären Chrome-Extension für den Filehoster Mega.nz im September des Vorjahres. Damals gelang es Unbekannten, eine manipulierte Version der Erweiterung hochzuladen, um heimlich Passwörter von Amazon, Google und Microsoft abzugreifen. Solche Versuche kommen bis heute immer wieder vor, laut Google blockt man rund 1800 davon in jedem Monat.
Declarative Net Request API
Laut Google gibt es eine bessere Alternative, die "Declarative Net Request API". Diese erlaubt das Filtern von Inhalten durch Drittanbieter-Erweiterungen, aber ohne, dass sensible Daten durch den Browser fließen. Google verspricht, dass diese API Chrome nicht nur sicherer, sondern auch schneller macht.Den Beteuerungen von Google glauben aber nicht alle, die Anbieter von Adblockern werfen dem Suchmaschinenriesen vor, die API-Änderung zum Anlass zu nehmen, die Zügel bei Werbung straffer zu ziehen - schließlich sind Werbeanzeigen die Haupteinnahmequelle von Google.
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