Neues Design für Windows 10:
Microsoft gibt Ausblick auf 'runde Ecken'
Microsoft arbeitet offensichtlich tatsächlich daran, die Fenster und Bedienelemente von Windows 10 künftig mit "runden Ecken" zu versehen. Nach ersten Hinweisen und der Möglichkeit, vereinzelt mit Tricks entsprechende Änderungen vorzunehmen, liegen nun konkrete Anweisungen für interne Entwickler vor, wie das Interface an die neue Marschrichtung in Sachen Design angepasst werden könnte.
Wie WindowsArea unter Berufung auf jüngst von einem Microsoft-Entwickler bei GitHub hinterlegte Inhalte berichtet, treiben die Redmonder die Arbeit an ihrem Vorhaben weiter voran, bei Windows 10 "die Ecken rund zu schleifen". So hat man jetzt die XAML-Specs für Interface-Elemente unter Windows 10 aktualisiert, wobei jetzt auch konkrete Angaben eingeflossen sind, die beschreiben, wie sich Microsoft die Gestaltung der Benutzeroberfläche mit den neuen Design-Elementen vorstellt.
Microsofts erste Vorschläge für
runde Ecken in Windows 10
Dass Microsofts Entwickler auf ihrer Seite die Design-Elemente von Windows 10 verändern, bedeutet für die Anbieter von Apps für das Betriebssystem aus Redmond, dass sie ihrerseits kaum eigene Arbeit investieren müssen. Die Apps der Drittanbieter können so ohne viel Zutun direkt dem geänderten Design angepasst werden - inklusive der mehr oder minder stark abgerundeten Ecken der jeweiligen Fenster, Menüs und Buttons.
Die von dem Microsoft-Mitarbeiter gezeigten Elemente der Benutzeroberfläche entsprechen ungefähr dem, was vor einigen Wochen auch schon in einem Screenshot einer Vorabversion von Windows 10 zu sehen war und sich mittels einer Reihe von Eingriffen in die Registrierungsdatenbank zumindest in beschränktem Umfang umsetzen ließ. Auffällig ist dabei natürlich, dass neben den bereits länger für das neue "Fluent Design System" vorgesehenen Schatteneffekten nun auch an diveren Stellen abgerundete Ecken auftauchen. Als Standard gibt Microsoft einen Radius von zwei Pixeln an.
Interessanterweise liefert man auch erste Angaben darüber, warum Microsoft etwas überraschend beginnt, die Optik von Windows 10 zusätzlich zu den diversen früher angekündigten Neuerungen des Fluent Designs so rasch weiter zu verändern. Weil vielerorts im Web zunehmend Design-Elemente mit mehr oder minder stark abgerundeten Ecken im Einsatz sind, will man sich dem Trend anpassen. Durch die gesteigerte Konsistenz mit der aktuellen allgemeinen Strömung in Sachen Design soll sich Windows 10 somit weniger abheben.
Wie schnell man in Redmond die jetzt vorgeschlagenen Änderungen auch tatsächlich in die Tat umsetzt und das Design von Windows 10 auf diese doch sehr auffällige und grundlegende Art verändert, bleibt zunächst abzuwarten. Denkbar wäre, dass man schon zur in der zweiten Jahresnhälfte 2019 erwarteten nächsten Major-Version damit "um die Ecke kommt", wahrscheinlicher ist aber wohl, dass die Änderungen erst Anfang 2020 mit Windows 10 "20H1" auf breiter Front Einzug halten.
Microsofts erste Vorschläge für
runde Ecken in Windows 10
Dass Microsofts Entwickler auf ihrer Seite die Design-Elemente von Windows 10 verändern, bedeutet für die Anbieter von Apps für das Betriebssystem aus Redmond, dass sie ihrerseits kaum eigene Arbeit investieren müssen. Die Apps der Drittanbieter können so ohne viel Zutun direkt dem geänderten Design angepasst werden - inklusive der mehr oder minder stark abgerundeten Ecken der jeweiligen Fenster, Menüs und Buttons.
Die von dem Microsoft-Mitarbeiter gezeigten Elemente der Benutzeroberfläche entsprechen ungefähr dem, was vor einigen Wochen auch schon in einem Screenshot einer Vorabversion von Windows 10 zu sehen war und sich mittels einer Reihe von Eingriffen in die Registrierungsdatenbank zumindest in beschränktem Umfang umsetzen ließ. Auffällig ist dabei natürlich, dass neben den bereits länger für das neue "Fluent Design System" vorgesehenen Schatteneffekten nun auch an diveren Stellen abgerundete Ecken auftauchen. Als Standard gibt Microsoft einen Radius von zwei Pixeln an.
Interessanterweise liefert man auch erste Angaben darüber, warum Microsoft etwas überraschend beginnt, die Optik von Windows 10 zusätzlich zu den diversen früher angekündigten Neuerungen des Fluent Designs so rasch weiter zu verändern. Weil vielerorts im Web zunehmend Design-Elemente mit mehr oder minder stark abgerundeten Ecken im Einsatz sind, will man sich dem Trend anpassen. Durch die gesteigerte Konsistenz mit der aktuellen allgemeinen Strömung in Sachen Design soll sich Windows 10 somit weniger abheben.
Wie schnell man in Redmond die jetzt vorgeschlagenen Änderungen auch tatsächlich in die Tat umsetzt und das Design von Windows 10 auf diese doch sehr auffällige und grundlegende Art verändert, bleibt zunächst abzuwarten. Denkbar wäre, dass man schon zur in der zweiten Jahresnhälfte 2019 erwarteten nächsten Major-Version damit "um die Ecke kommt", wahrscheinlicher ist aber wohl, dass die Änderungen erst Anfang 2020 mit Windows 10 "20H1" auf breiter Front Einzug halten.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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