USB falsch herum eingesteckt? Dieser Mann ist schuld und steht dazu
Wenn es eine Sache gibt, die Computernutzer ganz fest miteinander verbindet, dann ist es die Wut über die Tatsache, das alte USB-Anschlüsse scheinbar nie auf den ersten Versuch eingesteckt werden können - oder den zweiten, oder dritten. Der Miterfinder hat jetzt in einem Interview die Entscheidung zum einseitigen Stecker verteidigt. Es war wichtiger den Anschluss günstiger zu machen.
Ajay Bhatt hat bei Intel das Team angeführt, das für die Entwicklung von USB zuständig war. Ziel war es, einen Anschluss zu entwickeln, der möglichst von allen Herstellern für Peripherie genutzt werden sollte. Wie Bhatt jetzt in einem Gespräch mit NPR einräumt, müsse er anerkennen, dass die Entscheidung, den Stecker so zu designen, zu Frustrationen geführt habe. "Der größte Ärger ist die Reversibilität", so der Entwickler. Trotzdem stehe er hinter seiner Entscheidung, den Stecker so zu gestalten.
Wie Bhatt ausführt, hätte ein USB-Stecker, der in beide Richtungen eingesteckt werden kann, auch "doppelt so viele Kabel und Schaltkreise benötigt" und wäre damit auch doppelt so teuer gewesen. Sein Team habe die Frustration der Nutzer zwar vorausgesehen, sich aber für ein "rechteckiges Design mit einer 50-50-Chance es korrekt einzustecken" entschieden. "Im Nachhinein, auf Basis der Erfahrung, die wir alle hatten, war es natürlich nicht so einfach, wie es hätte sein sollen", so Bhatt.
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Man hat den Frust vorausgesehen, sich aber für einen anderen Weg entschieden
Erster Versuch, USB einzustecken: fehlgeschlagen! Umdrehen, zweiter Versuch: Auch fehlgeschlagen. So oder ähnlich hat sich das Dilemma um den nicht beidseitig einsteckbaren USB-Stecker schon Milliardenfach zugetragen, was bei den Betroffenen natürlich die Frage aufwirft, welcher diabolische Entwickler beim Entwurf des Steckers im Sinn hatte, Generationen von Computernutzern in den kurzzeitigen Wahnsinn zu treiben. Was das Internet oft mit Memes zu therapieren versucht, wurde jetzt von einem Mitentwickler des USB-Standards genauer erläutert.Wie Bhatt ausführt, hätte ein USB-Stecker, der in beide Richtungen eingesteckt werden kann, auch "doppelt so viele Kabel und Schaltkreise benötigt" und wäre damit auch doppelt so teuer gewesen. Sein Team habe die Frustration der Nutzer zwar vorausgesehen, sich aber für ein "rechteckiges Design mit einer 50-50-Chance es korrekt einzustecken" entschieden. "Im Nachhinein, auf Basis der Erfahrung, die wir alle hatten, war es natürlich nicht so einfach, wie es hätte sein sollen", so Bhatt.
USB musste sich durchsetzen
Laut Bhatt sei es aber eine wichtige strategische Entscheidung gewesen, das günstigere Design zu wählen. Das Projekt habe zum Start ganz andere Hürden überwinden müssen: alle großen Computerhersteller davon zu überzeugen, den USB-Standard zu übernehmen. Ein günstigeres Design sei bei diesen Bemühungen ein sehr wichtiger Faktor gewesen. "Es hat einige Zeit gebraucht, um zu beweisen, dass die Technologie unverzichtbar ist", so Bhatt.Download UsbFix Free - USB-Sticks auf Schadprogramme prüfen
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