5G mit Huawei: USA schicken jetzt Drohbriefe an die Bundesregierung
Die US-Regierung dreht die Eskalationsschraube in ihrer Auseinandersetzung um den chinesischen Mobilfunk-Ausrüster Huawei weiter nach oben. Jetzt droht man der deutschen Regierung mit der Aufkündigung wichtiger Kooperationen, wenn hierzulande auch Technik von den Chinesen in den kommenden 5G-Netzen zum Einsatz kommt.
US-Botschafter Richard Grenell hat in einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier noch einmal die diversen Argumente ins Feld geführt, die seitens der USA nun schon seit längerer Zeit gegen Huawei vorgebracht werden. Demnach sei der chinesische Hersteller ein Sicherheitsrisiko, da angenommen werden muss, dass mit seinen Systemen auch Möglichkeiten für Spionage und Sabotage durch den asiatischen Staat in die Infrastrukturen eingebaut werden.
"Um es auf den Punkt zu bringen: Deutschland und die USA arbeiten so eng zusammen, dass alles, was ihr macht, auch uns betrifft", erklärte Grenell laut diversen Medienberichten. Die von der Bundesregierung vorgesehenen Maßnahmen zur Absicherung der Netze seien ungenügend. Als Folge dessen müsse die deutsche Regierung unter anderem damit rechnen, dass keine sensiblen militärischen und Geheimdienst-Informationen aus den USA mehr übermittelt würden.
Dass tatsächlich das Risiko besteht, dass US-Geheimdienstinformationen über Schwachstellen in einem deutschen Mobilfunknetz ausspioniert werden, dürfte wohl auch bei den US-Behörden niemand ernsthaft glauben. Es sei denn, dass dort Pläne bestehen, entsprechende Daten zukünftig unverschlüsselt zwischen Smartphones auszutauschen.
Siehe auch:
"Um es auf den Punkt zu bringen: Deutschland und die USA arbeiten so eng zusammen, dass alles, was ihr macht, auch uns betrifft", erklärte Grenell laut diversen Medienberichten. Die von der Bundesregierung vorgesehenen Maßnahmen zur Absicherung der Netze seien ungenügend. Als Folge dessen müsse die deutsche Regierung unter anderem damit rechnen, dass keine sensiblen militärischen und Geheimdienst-Informationen aus den USA mehr übermittelt würden.
Belege sind Mangelware
Belege für die Sicherheitsrisiken durch Huawei-Technik gibt es bisher nicht. Die einzigen Beweise hinsichtlich der Überwachung von Kommunikations-Infrastrukturen gibt es bisher gegen US-Dienste - solche wurden mit der Veröffentlichung des Snowden-Archivs in größerem Umfang bekannt. Vielmehr dürfte der aggressive Tonfall darauf zurückzuführen sein, dass die USA wirtschaftlich ihren Vorsprung zu China immer weiter einbüßen und darauf heftigst reagieren.Dass tatsächlich das Risiko besteht, dass US-Geheimdienstinformationen über Schwachstellen in einem deutschen Mobilfunknetz ausspioniert werden, dürfte wohl auch bei den US-Behörden niemand ernsthaft glauben. Es sei denn, dass dort Pläne bestehen, entsprechende Daten zukünftig unverschlüsselt zwischen Smartphones auszutauschen.
Siehe auch:
- Es ist genug: Huawei reicht Verfassungsklage gegen US-Regierung ein
- Huawei-Debatte: CDU-Mann hält auch Cisco-Technik für ein Problem
- US-Botschafter droht: Wer Huawei-Technik nutzt, bekommt Ärger
- Bundesregierung verbannt Huawei nicht aus dem kommenden 5G-Netz
- Huawei-Technik in 5G-Netzen: Merkel fordert Garantie gegen Spionage
- 5G erst Jahre später: Deutsche Telekom warnt laut vor Huawei-Verbot
- BSI hat keine Bedenken oder gar Beweise im "Spionagefall Huawei"
Thema:
Videos zum Thema
- Teilen direkt von der Kamera: Kommen bald DSLMs mit 5G-Modul?
- Günstiges OLED-Smartphone: Das Poco M7 Pro 5G enttäuscht im Test
- Samsung Galaxy A36 5G: Günstiges, vielseitiges Smartphone im Test
- Samsung Galaxy A33 5G: Das Mittelklasse-Handy überzeugt im Test
- Motorola Moto G82 5G: Solides Android-Smartphone der Mittelklasse
Weiterführende Links
Beiträge aus dem Forum
Neue Nachrichten
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - Gestern 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - Vorgestern 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - Vorgestern 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Vorgestern 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen