Komplette Wende bei 5G: USA haben plötzlich doch nichts gegen Huawei
In Sachen Huawei gibt es eine ziemlich unerwartete Wendung: Seitens der USA nimmt man jetzt Abstand von dem Versuch, die Deutschen von einer Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konzern abzubringen. Man hält nicht einmal nur einfach still, sondern lobt sogar die Arbeit der Bundesnetzagentur.
Die Sache drohte langsam zu eskalieren: Die USA wollten verhindern, dass engere Bündnispartner überhaupt Technik von Huawei in ihren Infrastrukturen verwenden. Und hierzulande wollten die Netzbetreiber auf keinen Fall auf 5G-Equipment von den Chinesen verzichten, weil dieses wesentlich günstiger und technisch weiter ist als das der westlichen Konkurrenz und man so mit den gleichen Investitionen im Netzausbau klar weiterkommt.
Doch während es kürzlich noch regelrechte Drohungen aus Washington gab, hat sich die Stimmung laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nun komplett gedreht. Es gebe jetzt keine Forderungen mehr, Huawei aus den Ausschreibungen draußen zu halten, wie die Zeitung aus Regierungskreisen beider Seiten erfahren haben will.
Ein Beamter des US-Außenministeriums hatte sich zuletzt tiefergehend mit der Situation befasst und kam zu dem Schluss, dass die Sicherheitsprozesse der Bundesnetzagentur ziemlich gut geeignet sind, die Infrastruktur zu schützen. Wenn man weiterhin auf der bisherigen Haltung bestanden hätte, wäre vermutlich zu deutlich geworden, dass es hier vor allem um wirtschaftliche Interessen geht. Die Partner aus den USA erklärten nun hingegen, "hochzufrieden" mit dem deutschen Sicherheitskonzept zu sein.
Siehe auch: 5G mit Huawei: USA schicken jetzt Drohbriefe an die Bundesregierung
Doch während es kürzlich noch regelrechte Drohungen aus Washington gab, hat sich die Stimmung laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nun komplett gedreht. Es gebe jetzt keine Forderungen mehr, Huawei aus den Ausschreibungen draußen zu halten, wie die Zeitung aus Regierungskreisen beider Seiten erfahren haben will.
Plötzlich hochzufrieden
Stattdessen ist man nun voll des Lobes bezüglich des Sicherheitskonzeptes, das von der Bundesnetzagentur aufgestellt wurde. Dieses sieht vor, dass überhaupt kein Anbieter, der die gesetzten Sicherheitsstandards nicht erfüllt, zum Zuge kommen darf. Unter Experten wurde hier schon darauf verwiesen, dass es so mancher westliche Anbieter schwerer haben dürfte, die Regularien zu erfüllen, als die Chinesen - insbesondere beispielsweise was die Offenlegung von Firmware-Quellcodes angeht.Ein Beamter des US-Außenministeriums hatte sich zuletzt tiefergehend mit der Situation befasst und kam zu dem Schluss, dass die Sicherheitsprozesse der Bundesnetzagentur ziemlich gut geeignet sind, die Infrastruktur zu schützen. Wenn man weiterhin auf der bisherigen Haltung bestanden hätte, wäre vermutlich zu deutlich geworden, dass es hier vor allem um wirtschaftliche Interessen geht. Die Partner aus den USA erklärten nun hingegen, "hochzufrieden" mit dem deutschen Sicherheitskonzept zu sein.
Siehe auch: 5G mit Huawei: USA schicken jetzt Drohbriefe an die Bundesregierung
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Christian Kahle
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