5G erst Jahre später: Deutsche Telekom warnt laut vor Huawei-Verbot
Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei sieht sich wegen weitreichender Sicherheitsbedenken in den USA und Europa Problemen ausgesetzt, die von Vorwürfen bis hin zu Anklagen reichen. Jetzt bekommt das Unternehmen von einem deutschen Netzbetreiber starken Rückenwind: Die Deutsche Telekom spricht in einem internen Dokument eine laute Warnung aus: Sollte die Technik Huaweis verboten werden, würde das den Aufbau von 5G um mindesten zwei Jahre zurückwerfen.
Demnach sei nach Einschätzung der Experten davon auszugehen, dass ein Verbot von Technologie des chinesischen Netzwerkausrüsters den Aufbau des 5G-Netzes um mindestens zwei Jahre zurückwerfe - so die Aussage von "mit den Papieren vertrauten Personen", das Dokument sei demnach "in den letzten Wochen" entstanden. Auf Anfrage wollte die Telekom zu dem Bericht bisher keine Stellung beziehen.
Wie Bloomberg ausführt, zeigt die interne Einschätzung der Telekom aber natürlich sehr deutlich, dass die europäische Telekommunikations-Industrie mit wachsender Besorgnis auf die lauten Überlegungen der Regierungen schaut, gegen Huawei und den Einsatz der Technologie beim Aufbau von 5G vorzugehen. 5G müsse auf "die bestehende Infrastruktur von 4G" aufbauen, bei der bereits weitreichend Huawei-Geräte zum Einsatz gekommen sind. "Wenn Huawei jetzt verbannt wird, (...) würde das die Industrie Milliarden von Euro kosten", so die Einschätzung.
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Huawei bekommt von der Deutschen Telekom den Rücken gestärkt
Die Anschuldigungen, die Huawei aus den USA und auch aus einigen Ländern in Europa erhält, wiegen schwer: In den USA wurde das Unternehmen vor Kurzem wegen Wirtschaftsspionage & Finanzbetrug angeklagt, in Polen gab es Anfang des Jahres Durchsuchungen und Festnahmen. Ende letzten Jahres hatte Trump verkündet, den Einsatz von Huawei-Technik komplett verbieten zu wollen, auch in Europa wurden solche Pläne laut diskutiert. Die dramatische Entwicklung nimmt jetzt eine erneute Wende: Ein internes Papier der Deutschen Telekom warnt laut Bloomberg eindrücklich vor einem Huawei-Verbot. Infografik: 5G-Auflagen reichen nicht weit
Demnach sei nach Einschätzung der Experten davon auszugehen, dass ein Verbot von Technologie des chinesischen Netzwerkausrüsters den Aufbau des 5G-Netzes um mindestens zwei Jahre zurückwerfe - so die Aussage von "mit den Papieren vertrauten Personen", das Dokument sei demnach "in den letzten Wochen" entstanden. Auf Anfrage wollte die Telekom zu dem Bericht bisher keine Stellung beziehen.
Wie Bloomberg ausführt, zeigt die interne Einschätzung der Telekom aber natürlich sehr deutlich, dass die europäische Telekommunikations-Industrie mit wachsender Besorgnis auf die lauten Überlegungen der Regierungen schaut, gegen Huawei und den Einsatz der Technologie beim Aufbau von 5G vorzugehen. 5G müsse auf "die bestehende Infrastruktur von 4G" aufbauen, bei der bereits weitreichend Huawei-Geräte zum Einsatz gekommen sind. "Wenn Huawei jetzt verbannt wird, (...) würde das die Industrie Milliarden von Euro kosten", so die Einschätzung.
Das BSI hat nichts zu beanstanden
Neben dem internen Dokument der Telekom erhält Huawei dabei auch von anderer Stelle Rückenwind. Wie wir Ende 2018 schon berichtet haben, hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine Erklärung abgegeben, dass bei Untersuchungen von Huawei-Produkten keine Hintertüren entdeckt worden seien. Da Huawei als einziges Unternehmen alle drei deutschen Netzbetreiber beliefert, darf man sehr gespannt sein, wie hier in Deutschland weiter vorgegangen wird.Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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