Windows 10: Der erste 19H1-Preview-Build des Jahres ist jetzt da

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Auch in Redmond ist man inzwischen ins neue Jahr gestartet und bringt noch in der ersten Woche den nächsten Preview-Build für das kommende Windows 10 19H1-Update auf den Weg. Die neueste Fassung bringt dabei unter anderem eine verbesserte Nutzerführung bei Problemen mit dem Login mit. Hier geht es vor allem darum, die Anwender in dem Fall, dass sie ihre PIN vergessen haben, nicht mit immer neuen Funktionen noch weiter zu verwirren. Stattdessen hat Microsoft jetzt ein Recovery-Feature integriert, das genauso aussieht und funktioniert wie die entsprechende Funktion bei den Web-Diensten des Unternehmens. Das wurde zuletzt schon im Build 18305 in der Home-Edition in einem kleineren Kreis getestet und nun mit dem neuen Build 18309 für alle Insider bereitgestellt.


Neue PIN-Recovery


Wenn über die Feiertage hinweg Entwickler im Büro waren, haben sie außerdem verstärkt an den Bedienungshilfen gearbeitet. Bei der Narrator-Sprachsteuerung stehen hier nun beispielsweise mehr Stimmen zur Verfügung. Weiterhin wurde die Zusammenarbeit des Tools mit PowerPoint und Chrome verbessert. Die Entwickler erweiterten aber auch die Größen und Formen von Mauszeigern.

Aber auch an vielen anderen Stellen haben die Programmierer in Redmond weiter an den Schrauben gedreht:

  • Behoben wurde ein Problem, durch das UWP-Apps in einer Hyper-V-Umgebung in Verbindung mit einem externen vSwitch nicht auf das Internet zugreifen konnten.
  • Korrigiert wurden auch zwei Bugs, die zu Greenscreens führten, wenn Xbox-Controller oder Visual Studio genutzt wurden.
  • Die Einstellungen für die Maus sollen nun auch beibehalten werden.
  • In den Einstellungen wurden Anpassungen an diversen Texten vorgenommen.
  • Behoben sind auch verschiedene kleinere Probleme mit XAML-Kontextmenüs.
  • Die explorer.exe sollte bei einem Rechtsklick auf einen Netzwerkdrucker nicht mehr abstürzen.
  • Wenn man jetzt versucht, mit WIN + H Diktate in einer nicht unterstützten Sprache zu starten, wird der Anwender ordentlich informiert, warum seinem Wunsch nicht nachgekommen werden kann.
  • Erklärt wird nun auch, dass beim Drücken von Alt + Shift-Hotkeys die Eingabesprache geändert werden kann. Viele Nutzer hatten den Mechanismus versehentlich ausgelöst und waren letztlich verwirrt, weil sich hier die Funktion von WIN + Space doppelt.
  • Auch die Abstürze des cmimanageworker.exe-Prozesses sollten nun nicht mehr stattfinden, was in der Vergangenheit immer wieder zu einer Verlangsamung des Systems führte.
  • Aufgrund des Feedbacks zahlreicher Tester wurde das Cortana-Voice-Over bei der Installation von Pro, Enterprise und Education standardmäßig abgeschaltet.
  • Die Bedienung mit Hilfe einer Kombination aus Scan Mode und Narrator wurde nun durch das Hinzuziehen von Pfeil- und anderen Navigationstasten erleichtert.
  • Behoben wurde auch ein Problem, durch das sich Narrator nach dem Erscheinen bestimmter Dialoge nicht mehr abschalten ließ.
  • Narrator sollte nun auch wieder die Prozesse im Task Manager vorlesen können.
  • Narrator kann jetzt auch den Status von Hardware-Buttons wie etwa bei der Lautstärkeregelung ansagen.
  • Korrigiert wurde ein Bug, durch den sich die Mauszeiger-Größen nicht anpassen ließen, wenn eine andere DPI-Einstellung als 100% genutzt wurde.
  • In der neuen Fassung sollten auch Magnifier und Narrator wieder ordentlich kooperieren.
  • Windows Defender Application Guard und Windows Sandbox sollten nun auch nach der Installation des KB4483214-Patches funktionieren.
  • Windows Sandbox kann jetzt auch besser mit hochauflösenden Bildschirmen zusammenarbeiten.
  • Server-seitige Optimierungen sollten nun außerdem dafür sorgen, dass explorer.exe deutlich seltener abstürzt als im letzten Build.
  • Bei aktiviertem Developer Mode sollten nun auch Upgrades wieder funktionieren.
  • Und auch der Task Scheduler sollte bei anstehenden Aufgaben nicht mehr leer sein.

Während der Feiertage waren aber nicht nur die Microsoft-Entwickler erstaunlich aktiv, auch die Tester hatten viel Zeit, genau hinzuschauen. Entsprechend lang ist nun auch die Liste der bereits bekannten Probleme geworden. Diese listet Microsoft wie gewohnt im zugehörigen Blog-Post auf, damit die Nutzer zu diesen Themen nicht immer wieder neues Feedback einsenden

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