Microsoft: Einige Windows- und Office-Kunden müssen bald mehr zahlen
Ab Oktober wird Microsoft für einen Teil seiner Kunden die Preise erhöhen. Das betrifft in erster Linie Unternehmen, die ihren Beschäftigten Office-Anwendungen zur Verfügung stellen. Das ist letztlich Bestandteil einer Überarbeitung des gesamten Produktangebots für Einkäufer, die dem Enterprise-Segment zugerechnet werden.
Die Veränderungen im Lizenzprogramm drehen sich den Angaben zufolge in erster Linie um eine Straffung des Lizenzprogramms. Das betrifft vor allem die Produkte rund um Windows 10 Enterprise E3. Hier wird es nur noch Lizenzen geben, bei denen es eine Abrechnung pro User gibt. Die Lizenzen, bei denen nach der Zahl der Geräteinstallationen abgerechnet wurde, fallen aus dem E3-Portfolio weg und die Kunden sollen hier zukünftig die normalen Windows 10 Enterprise-Kataloge verwenden.
Im Zuge dessen werden die Preise von Windows 10 Enterprise und Windows 10 Enterprise E3 aneinander angeglichen. Das bedeutet faktisch eine Preissteigerung für Nutzer von Windows 10 Enterprise, die nun ebenfalls die 84 Dollar pro Nutzer und Jahr zahlen sollen - bisher war es abhängig von diversen Faktoren eher weniger. Windows 10 Enterprise E5 wird es hingegen gar nicht mehr als Geräte-Lizenz geben, sondern nur noch in der Pro-Nutzer-Version für 14 Dollar im Monat oder 168 Dollar im Jahr.
Allerdings scheint langsam die Erkenntnis gereift zu sein, dass die dabei eingeführten Modelle teilweise mehr Durcheinander als Klarheit in das Portfolio brachten. Nun hofft Microsoft nach Angaben in der mit den Änderungen verbundenen Stellungnahme, dass das gesamte Angebot durch die Änderungen transparenter und klarer wird.
Im Zuge dessen werden die Preise von Windows 10 Enterprise und Windows 10 Enterprise E3 aneinander angeglichen. Das bedeutet faktisch eine Preissteigerung für Nutzer von Windows 10 Enterprise, die nun ebenfalls die 84 Dollar pro Nutzer und Jahr zahlen sollen - bisher war es abhängig von diversen Faktoren eher weniger. Windows 10 Enterprise E5 wird es hingegen gar nicht mehr als Geräte-Lizenz geben, sondern nur noch in der Pro-Nutzer-Version für 14 Dollar im Monat oder 168 Dollar im Jahr.
Man lernt dazu
Microsoft hatte die E3- und E5-Modelle erst vor zwei Jahren eingeführt. Das Ziel bestand hier vor allem darin, mehr kleine und mittelständische Unternehmen als Kunden für das Enterprise-Segment zu gewinnen. Dort waren immer noch häufig ganz normalen Endnutzer-Lizenzen im Einsatz, die man lieber als längerfristig planbare Abo-Kunden gehabt hätte.Allerdings scheint langsam die Erkenntnis gereift zu sein, dass die dabei eingeführten Modelle teilweise mehr Durcheinander als Klarheit in das Portfolio brachten. Nun hofft Microsoft nach Angaben in der mit den Änderungen verbundenen Stellungnahme, dass das gesamte Angebot durch die Änderungen transparenter und klarer wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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