Android-Modell illegal: EU verhängt nächste Rekordstrafe gegen Google
Der US-Konzern Alphabet/Google bekommt wegen seines Geschäftsgebarens die nächste Strafe durch die Wettbewerbskommission der EU aufgebrummt. Der Missbrauch der Marktmacht, die das Unternehmen mit der Mobile-Plattform Android ansammelte, soll mit einer neuen Rekordstrafe in Höhe von 4,3 Milliarden Euro sanktioniert werden.
Über das laufende Verfahren wurde in der letzten Zeit mehrfach diskutiert, es war aber noch unklar, wann es eine endgültige Entscheidung aus Brüssel geben wird. Die Nachrichtenagentur DPA will nun von Quellen in Brüssel aber über die genannte Festsetzung informiert worden sein. Der konkrete Zeitpunkt dürfte auch damit zusammenhängen, dass man seitens der EU wirtschaftspolitisch eine klare Kante gegenüber den USA demonstrieren will.
EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hatte gerade noch betont, dass das Google-Management durchaus bestrebt gewesen sei, sich kooperativ zu verhalten. Letztlich sei es aber nicht zu einer Situation gekommen, in der eine Lösung der Probleme zur Zufriedenheit der Wettbewerbshüter absehbar geworden wäre. Das jetzt die Strafhöhe durchgesickert ist, dürfte auch damit zusammenhängen, dass Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in der nächsten Woche zu einem Besuch nach Washington aufbricht und man im Weißen Haus nun also auf Grundlage von Fakten diskutieren kann.
Die Installation des Play Stores ist aber zwingend damit verbunden, dass auch andere Google-Dienste wie die Suchmaschine oder Maps fest mit zum Lieferumfang gehören. Aus Sicht der EU-Wettbewerbsbehörde ist die Sachlage damit ziemlich klar: Hier wird die dominante Stellung von Android, zu dem es aktuell faktisch keine realistische Alternative gibt, ausgenutzt, um auch andere Produkte des Unternehmens erfolgreich zu vermarkten. Das ist allerdings in dieser Form klar untersagt und führte nun zu der Festlegung der Strafe.
Binnen kurzer Zeit trifft es Google damit erneut. Vor nicht besonders langer Zeit wurde über Google bereits eine Geldstrafe von 2,4 Milliarden Dollar verhängt. Hier ging es darum, dass das Unternehmen beispielsweise seiner Preisvergleichsplattform einen Wettbewerbsvorteil verschaffte, indem diese in die dominierende Suchmaschine integriert wurde.
EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hatte gerade noch betont, dass das Google-Management durchaus bestrebt gewesen sei, sich kooperativ zu verhalten. Letztlich sei es aber nicht zu einer Situation gekommen, in der eine Lösung der Probleme zur Zufriedenheit der Wettbewerbshüter absehbar geworden wäre. Das jetzt die Strafhöhe durchgesickert ist, dürfte auch damit zusammenhängen, dass Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in der nächsten Woche zu einem Besuch nach Washington aufbricht und man im Weißen Haus nun also auf Grundlage von Fakten diskutieren kann.
Android setzt auf illegales Modell
Der Kern des Wettbewerbsverfahrens liegt in der Umsetzung der Lizenzierung verschiedener Google-Services in Verbindung mit der Android-Plattform. Smartphone-Hersteller, die das Betriebssystem auf ihren Geräten einsetzen wollen, können dies eigentlich nur wirklich sinnvoll tun, wenn sie den Nutzern auch den Play Store mit anbieten können. Grundsätzlich geht es zwar auch ohne, doch gibt es im Grunde kein alternatives Modell, das außerhalb bestimmter Nischen wirklich erfolgreich ist.Die Installation des Play Stores ist aber zwingend damit verbunden, dass auch andere Google-Dienste wie die Suchmaschine oder Maps fest mit zum Lieferumfang gehören. Aus Sicht der EU-Wettbewerbsbehörde ist die Sachlage damit ziemlich klar: Hier wird die dominante Stellung von Android, zu dem es aktuell faktisch keine realistische Alternative gibt, ausgenutzt, um auch andere Produkte des Unternehmens erfolgreich zu vermarkten. Das ist allerdings in dieser Form klar untersagt und führte nun zu der Festlegung der Strafe.
Binnen kurzer Zeit trifft es Google damit erneut. Vor nicht besonders langer Zeit wurde über Google bereits eine Geldstrafe von 2,4 Milliarden Dollar verhängt. Hier ging es darum, dass das Unternehmen beispielsweise seiner Preisvergleichsplattform einen Wettbewerbsvorteil verschaffte, indem diese in die dominierende Suchmaschine integriert wurde.
Google im Streit mit der EU:
Thema:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Final Fantasy Resonance: Trailer rückt die Pixelgrafik in den Fokus
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Windows 11: Microsoft stellt sechs neue Recovery-Updates bereit
- Nur noch heute: Frische Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn
- Diablo 5: Blizzard enthüllt den nächsten Serienteil in allererstem Trailer
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Weiterer Patchday-Bug sorgt für komplette Audio-Ausfälle
- Laptop-Hersteller ergattert günstigen RAM, zahlt Kunden Geld zurück
- Radeon RX 7900 XTX beweist: Auch 8-Pin-Stecker können schmelzen
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Foren Software Software Allgemein Die LibreOffice Conference
d-hubs - Gestern 23:29 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Q 1 - Gestern 16:35 Uhr -
Immich v 3.2.0 :: mit mittlerweile weit mehr als 2.000 Beiträgern
d-hubs - Gestern 08:50 Uhr -
CPU Lüfter für AMD Ryzen 9 5900x
landbastler - Vorgestern 19:38 Uhr -
GIMP 3.2.6 : seit GIMP 3.2.4 sind 871 commits
d-hubs - Vorgestern 13:34 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen