Google steht vor Rekordstrafe wegen Suchmaschinen-Monopol in EU
Die Untersuchungskommission der Europäischen Union soll zum Vorwurf der Monopolstellung der Google-Suche nun endlich entschieden haben, und will das Ergebnis aber erst im kommenden Monat veröffentlichen. Demnach hat die EU die Rekordsumme von 3,3 Milliarden Euro als Strafe vorgesehen.
Das ist aber noch bei weitem nicht alles: Google soll für die Ausnutzung ihrer Monopolstellung auf dem Suchmaschinenmarkt neben der Rekordstrafe Änderungen an ihrem Algorithmus auferlegt bekommen. Zudem haben sich die EU-Wettbewerbshüter für mehr Zeit für die Untersuchung der kartellrechtlichen Verstöße gegen Google als Anbieter des Betriebssystems Android und einer Reihe dazugehöriger Google-Apps ausgesprochen. Auch in diesem Fall könnte also noch eine entsprechend hohe zweite Strafe auf Google zukommen.
Siehe auch: EU-Verfahren: Google droht Milliardenstrafe
Die Vorwürfe gegen Google sahen die EU-Wettbewerbshüter laut Bericht des Telegraph für nachvollziehbar und für erwiesen an. Mit einem Strafmaß von 3,3 Milliarden Euro kommt Google dabei noch ganz gut weg.
Beim Strafmaß kann sich die Kommission an der Höhe des Jahresumsatzes orientieren, sie kann bis zu 10 Prozent des Umsatzes ausmachen - das wären dann 6,6 Milliarden Euro gewesen. Intel hatte 2009 die bisher ungeschlagene Rekordsumme von 1,06 Milliarden Euro der bisherigen Strafen in einem solchen Verfahren in der EU aufgebrummt bekommen und hatte noch jahrelang gegen die Durchsetzung geklagt - ohne Erfolg.
Im Falle von Google und dem Wettbewerbsverfahren für die marktbeherrschende Stellung der Suchmaschine in Europa dürfte es ähnlich aussehen. Die Untersuchungen ziehen sich bereits ins sechste Jahr hin und wurden in den vergangenen Monaten sogar noch verschärft, nachdem Google aus der Sicht der Kommission ihren Such-Algorithmus noch verschärft hat, was die Ergebnislisten von Mitbewerbern angeht.
Android-Bündelung: EU wirft Google Wettbewerbsverzerrung vor
Verkündung vor Sommerpause
Wie der Telegraph berichtet, stammen die Informationen über die Entscheidung direkt aus den Kreisen der in Brüssel mit dem Fall beschäftigten Kommissionsmitgliedern und deren Mitarbeitern. Die Quellen gelten als vertraulich, aber zuverlässig. Die Entscheidung soll noch vor der Sommerpause des Parlaments bekannt gemacht werden. Google wollte sich nicht zu dem Gerücht äußern.Siehe auch: EU-Verfahren: Google droht Milliardenstrafe
Die Vorwürfe gegen Google sahen die EU-Wettbewerbshüter laut Bericht des Telegraph für nachvollziehbar und für erwiesen an. Mit einem Strafmaß von 3,3 Milliarden Euro kommt Google dabei noch ganz gut weg.
Beim Strafmaß kann sich die Kommission an der Höhe des Jahresumsatzes orientieren, sie kann bis zu 10 Prozent des Umsatzes ausmachen - das wären dann 6,6 Milliarden Euro gewesen. Intel hatte 2009 die bisher ungeschlagene Rekordsumme von 1,06 Milliarden Euro der bisherigen Strafen in einem solchen Verfahren in der EU aufgebrummt bekommen und hatte noch jahrelang gegen die Durchsetzung geklagt - ohne Erfolg.
Im Falle von Google und dem Wettbewerbsverfahren für die marktbeherrschende Stellung der Suchmaschine in Europa dürfte es ähnlich aussehen. Die Untersuchungen ziehen sich bereits ins sechste Jahr hin und wurden in den vergangenen Monaten sogar noch verschärft, nachdem Google aus der Sicht der Kommission ihren Such-Algorithmus noch verschärft hat, was die Ergebnislisten von Mitbewerbern angeht.
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