Amazon-Retourebetrug: Käufer erhält ollen DVD-Brenner statt RTX 5070
Wer teure PC-Hardware online bestellt, rechnet mit High-End-Technik im Paket. Doch immer häufiger sorgt Betrug mit Amazon-Retouren für Frust. Jetzt fand ein Käufer statt einer bezahlten GeForce-Grafikkarte nur wertlosen Elektroschrott im Karton.
Anstelle einer bestellten Nvidia GeForce RTX 5070 befand sich lediglich Elektroschrott in der Verpackung. Unbekannte Täter hatten den ursprünglichen wertvollen Inhalt vermutlich ausgetauscht, das Paket als Retoure zu Amazon zurückgesendet und die Original-Hardware behalten.
Der Karton enthielt anstelle der modernen GPU ein Sammelsurium an veralteter Technik. Neben einem alten DVD-Brenner und einem Mauspad fand sich auch eine defekte Platine eines Kenwood-Receivers aus den frühen 2000er Jahren in dem Paket. Die Betrüger hatten die Ersatzgegenstände so ausgewählt, dass sie das exakte Versandgewicht der originalen Grafikkarte erreichten. Dadurch fiel der Diebstahl bei einer automatisierten Kontrolle im Logistikzentrum von Amazon wohl nicht weiter auf. Ohne eine detaillierte manuelle Prüfung des Inhalts gelangte das wertlose Paket danach direkt zurück in den aktiven Verkaufskreislauf.
Wie der Nutzer luutherr in seinem Beitrag auf Reddit berichtet, wurde die manipulierte Ware direkt von Amazon verkauft und versendet.
Grafikkarte bestellt, DVD-Brenner und weiteren Elektroschrott erhalten
Teure Grafikkarten wie die Nvidia GeForce RTX 5070 sind aufgrund der hohen Nachfrage und des beträchtlichen Wiederverkaufswertes besonders häufig das Ziel solcher Betrugsmaschen. Oft fehlt schlicht die Zeit für eine genaue Begutachtung jeder Rücksendung. Zudem wären solche Kontrollen für Amazon unwirtschaftlich.
Für Endanwender bedeutet das eine anhaltende Unsicherheit beim Kauf hochpreisiger PC-Komponenten. Obwohl der Handelsriese für gewöhnlich für den finanziellen Schaden aufkommt, dürfte es einen Vertrauensverlust geben. Experten raten dazu, Pakete mit teurer Elektronik direkt bei der Annahme auf Manipulationen zu prüfen. Zudem sollten Käufer den Auspackvorgang im Zweifelsfall immer per Video dokumentieren, um die anschließende Beweisführung zu erleichtern.
Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen mit manipulierten Retouren gemacht? Teilt eure Erlebnisse gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Böses Erwachen beim Hardware-Kauf
Betrug mit Hardware nimmt auf Amazon immer weiter zu. Vor allem Käufer von Prozessoren und teuren Grafikkarten erleben beim Öffnen ihrer Pakete immer öfter eine böse Überraschung. Statt der bezahlten Artikel finden sich wertlose Füllmaterialien wie Waschmittel in den Kartons. Jetzt hat es einen weiteren Käufer erwischt.Anstelle einer bestellten Nvidia GeForce RTX 5070 befand sich lediglich Elektroschrott in der Verpackung. Unbekannte Täter hatten den ursprünglichen wertvollen Inhalt vermutlich ausgetauscht, das Paket als Retoure zu Amazon zurückgesendet und die Original-Hardware behalten.
Der Karton enthielt anstelle der modernen GPU ein Sammelsurium an veralteter Technik. Neben einem alten DVD-Brenner und einem Mauspad fand sich auch eine defekte Platine eines Kenwood-Receivers aus den frühen 2000er Jahren in dem Paket. Die Betrüger hatten die Ersatzgegenstände so ausgewählt, dass sie das exakte Versandgewicht der originalen Grafikkarte erreichten. Dadurch fiel der Diebstahl bei einer automatisierten Kontrolle im Logistikzentrum von Amazon wohl nicht weiter auf. Ohne eine detaillierte manuelle Prüfung des Inhalts gelangte das wertlose Paket danach direkt zurück in den aktiven Verkaufskreislauf.
Wie der Nutzer luutherr in seinem Beitrag auf Reddit berichtet, wurde die manipulierte Ware direkt von Amazon verkauft und versendet.
Grafikkarte bestellt, DVD-Brenner und weiteren Elektroschrott erhalten
Tücken der automatisierten Logistik
Solche Vorfälle verdeutlichen ein strukturelles Problem moderner Versandstrukturen. Einerseits profitieren Kunden von einer unkomplizierten Rückgabe. Andererseits erleichtert die starke Automatisierung kriminelle Handlungen. Amazon hatte Ende März 2026 zwar das Commingling-Programm beendet, bei dem Bestände verschiedener Händler vermischt wurden, dennoch bleibt der klassische Retourenbetrug durch unzureichende Sichtprüfungen ein ungelöstes Ärgernis für Kunden.Teure Grafikkarten wie die Nvidia GeForce RTX 5070 sind aufgrund der hohen Nachfrage und des beträchtlichen Wiederverkaufswertes besonders häufig das Ziel solcher Betrugsmaschen. Oft fehlt schlicht die Zeit für eine genaue Begutachtung jeder Rücksendung. Zudem wären solche Kontrollen für Amazon unwirtschaftlich.
Für Endanwender bedeutet das eine anhaltende Unsicherheit beim Kauf hochpreisiger PC-Komponenten. Obwohl der Handelsriese für gewöhnlich für den finanziellen Schaden aufkommt, dürfte es einen Vertrauensverlust geben. Experten raten dazu, Pakete mit teurer Elektronik direkt bei der Annahme auf Manipulationen zu prüfen. Zudem sollten Käufer den Auspackvorgang im Zweifelsfall immer per Video dokumentieren, um die anschließende Beweisführung zu erleichtern.
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Zusammenfassung
- Kunden erhalten bei Amazon vermehrt Betrugsware
- Statt einer Nvidia RTX 5070 fand ein Käufer nur E-Schrott im Paket
- Betrüger nutzen Retouren für den Austausch der teuren Hardware
- Manipulierte Pakete rutschen durch die automatisierte Logistik von Amazon
- Trotz Gewichtskontrolle gelangt manipulierte Ware so in den Verkauf zurück
- Experten raten Kunden zur Videodokumentation beim Auspacken von Hardware
Siehe auch:
- Dreister Grafikkarten-Betrug: An dieser RTX 4090 ist fast nichts echt
- Amazon-Retouren-Betrug: Käufer erhält 3D-gedruckten Fake-Prozessor
- Weitere Fälle: CPU-Betrugsverdacht bei China-Notebooks erhärtet sich
- CPU-Retourenbetrug: Amazon verkauft manipulierte Ware "wie neu"
- Wettbetrug: Google-Mitarbeiter scheffelt auf Polymarket 1,2 Mio. $
Amazons Aktienkurs in Euro
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