Windows 10 April 2018 Update: Explorer.exe kann dauernd abstürzen

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Wer das neue Windows 10 April 2018 Update (Redstone 4) installiert, muss anscheinend damit rechnen, dass es zu plötzlichen, vielfachen Abstürzen des Explorers kommt, wodurch das System unter Umständen sogar vorübergehend unbenutzbar wird. Ursache ist ein Fehler im Zusammenspiel mit dem neu eingeführten Timeline-Feature. Schon im Vorfeld der Veröffentlichung der Windows 10 Build 17134.1 als sogenanntes April 2018 Update von Microsofts Betriebssystem gab es in Foren, bei Reddit und auf Twitter Berichte von Anwendern, die meldeten, dass die Explorer.exe bei ihrem System aus damals noch ungeklärten Gründen plötzlich abstürzte, neu startete, nur um dann immer wieder den gleichen Vorgang zu wiederholen.
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass das Problem offensichtlich mit dem Abgleich von Daten mit Microsofts Cloud-Servern bei Verwendung der neuen "Timeline"-Funktion auftritt. Eine vorläufige Lösung ist der Weg in die Einstellungen des Betriebssystems, wo sich im Bereich für den Aktivitätsverlauf eine Option zum "Löschen des Verlaufs" für den jeweiligen Nutzer-Account findet. Hat man dies einmal geschafft, sollte die explorer.exe sich auch wieder fangen und das System somit normal nutzbar sein.

Von Microsoft gab es bisher zu dem Thema leider keinerlei Stellungnahme. Berichten von Nutzern zufolge betrifft das Problem auch jüngere Vorabversionen von Windows 10, bis hin zur zuletzt veröffentlichten Windows 10 Insider Preview Build 17661, mit der Microsoft schon auf das nächste große Update mit dem Codenamen "Redstone 5" hinarbeitet. Über die Ursachen wird in diversen Foren spekuliert, wobei sich mittlerweile herauskristallisiert hat, dass der Fehler wohl im "Plattformdienst für verbundene Geräte" liegt, über den der Abgleich von Verlaufsdaten mit dem Microsoft-Konto eines Nutzers erfolgt.

Wer den Dienst abschaltet, kann danach sein System ohne die Abstürze nutzen, muss dann aber damit leben, dass keinerlei Abgleich mit dem Microsoft-Konto mehr erfolgt - unabhängig davon, ob es um Verlaufsdaten oder OneDrive-Dateien geht. Das Ganze ist also auch nur eine vorläufige Lösung, die keine wirkliche Abhilfe schafft - ebenso wie die vorläufige Deaktivierung des Timeline-Features, da dies den Funktionsumfang von Windows einschränkt.

Es bleibt zu hoffen, dass Microsoft die verbleibenden, wenigen Tage bis zum allmonatlichen Patch-Day für den Mai am Dienstag nutzt, um rasch Abhilfe zu schaffen. Offenbar hielt man das Problem bisher nicht für groß genug, um schneller zu reagieren, so dass scheinbar nur eine begrenzte Zahl von Anwendern betroffen ist.

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